Wir gedenken - Feldjäger

Kameradschaft der Feldjäger
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Kameradschaft der Feldjäger
Kameradschaft der Feldjäger e.V.
Telefon 0511 / 47 46 88 44
Kugelfangtrift 1 | 30179 Hannover
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Die aktuelle Ausgabe

Wir gedenken

Kameradschaft der Feldjäger

2023- Februar


2023- Januar

Oberstleutnant a.D.
Herbert Kraus
* 20. Juli 1950  † 10.Januar 2023

Nach langer schwerer Krankheit verstarb am 10. Januar unser Kamerad Oberstleutnant a.D. Herbert Kraus * 20.07.1950 †10.01.2023 im Alter von 72 Jahren. Oberstleutnant Kraus begann seine Offizierslaufbahn bei der 2.Kompanie/Feldjägerbataillon 610 (II. Zug) in Heide im Jahr 1977. Von 1979-1984 war er dann zunächst Zugführer in der 2.Kompanie/Feldjägerbataillon 610 in Flensburg (III. Zug) und dort auch Kompaniechef der 5. Kompanie/Feldjägerbataillon 610 nach der „Umgliederung Heeresstruktur 3 der Bundeswehr“. 1984 wurde ihm die IV. Inspektion, 1986 die III. Inspektion an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst in Sonthofen als Inspektionschef übertragen. 1988 folgte die Verwendung als Kompaniechef der 5. Kompanie/Feldjägerbataillon 720 in Munster. 1990 kehrte er in das Feldjägerbataillon 610 nach Heide in der Funktion S3-Stabsoffizier und stellvertretender Bataillonskommandeur zurück, wurde dort (nach einem kurzzeitigen Wechsel 1993 in das Heeresamt Köln als Dezernatsleiter Abt. IV 5.1) 1994 als Kommandeur eingesetzt.
Oberstleutnant Kraus war der letzte Kommandeur des Feldjägerbataillons 610 bis zur Auflösung 1997. Kamerad Kraus trat am
10. Januar 1981 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein, er wurde 2021 mit Urkunde und Ehrennadel für seine 40-jährige
Mitgliedschaft geehrt. Wir werden ihn nicht vergessen und in guter Erinnerung behalten.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für den Ortsverband Heide
Wilfried Mohr 1. Vorsitzender


Feldwebel d.R.
Hans-Günter Hohm
* 6. Februar1938  † 9.Januar 2023

Der Ortsverband Bruchsal trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf

2022- Dezember

Oberfeldwebel d.R.
Manfred Werth
* 21. Juli 1946  † 17.Dezember 2022

Am 16.12.2022 verstarb unser Mitglied und Freund Oberfeldwebel der Reserve Manfred Werth nach langer schwerer Krankheit Im Alter von 76 Jahren. Manfred Werth war in seiner aktiven Dienstzeit als Soldat auf Zeit 1968 zum damaligen StabsZug-Feldjägerbataillon 750 in Esslingen in der Funkerkaserne als Wartungstruppführer eingesetzt. Sein weiterer Werdegang war die Versetzung zur 3./Feldjägerbataillon 750 in Stuttgart, wo er als Instandsetzungs-Feldwebel tätig war. Während dieser Zeit wurde er zum Kraftfahrzeugmeister in Heide/Holstein ausgebildet. Er war bei seinen damaligen Kameraden sehr angesehen und durch seine Hilfsbereitschaft sehr geachtet. Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat Manfred sich zum Fahrlehrer und anschließend zum Kraftfahrzeugsachverständiger weitergebildet. In dieser Zeit trat Manfred auch am 07.10.1996 in die Kameradschaft der Feldjäger Ortsverband Stuttgart ein. Seit 2005 war unser Manfred im Vorstand als Beisitzer tätig. Seine Arbeiten umfassten bei Veranstaltungen den Grillmeister und Mitorganisator beim Aufbau und Durchführung von Veranstaltungen. Manfred Werth erhielt auf Grund seiner besonderen Verdienste um die Kameradschaft der Feldjäger e.V. die Ehrennadel in Silber, später erhielt er sogar die Goldene Ehrennadel. 2019 schied Manfred aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus, hielt aber dem Ortsverband weiterhin die Treue und besuchte unsere Veranstaltungen so gut es ging. Er war immer voller Optimismus. Das hat er auch noch bei der Hauptversammlung am 13.11.2022 bewiesen, obwohl er zum damaligen Zeitpunkt bereits sehr geschwächt war. Er fragte noch: Wann treffen wir uns wieder?
Wir trauern um unseren Kameraden Manfred Werth und er wird uns immer in Erinnerung bleiben. Seiner Frau Margit wünschen wir viel Stärke. Eine Abordnung des Ortsverbandes Stuttgart der Kameradschaft der Feldjäger e.V. hat an der Trauerfeier anlässlich seiner Beisetzung teilgenommen.

Für den Ortsverband Stuttgart
Hans Schaible


Stabsfeldwebel a.D.
Walter Schaufelberger
* 15.März 1936  † 1.Dezember 2022

Anfang Dezember 2022 erreichte den OV die traurige Nachricht das unser Kamerad SF a.D. Walter
Schaufelberger (15.04.1036 - 01.12.2022) verstorben war. Unser Kamerad war einer der ersten, der
am 01.01.1981 mit der Mitgl.-Nr 85 in die Kameradschaft der Feldjäger eintrat.
Walter Schaufelberger wurde am 15.04.1936 als Sohn eines Zahnarztes in Karlsruhe geboren. Er und seine drei weiteren Geschwister wuchsen in Spöck bei Karlsruhe auf. Er besuchte eine Realschule, verbrachte aber auch eine gewisse Zeit im Internat in Sasbach.
Er absolvierte eine Lehre zum Automobilkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis Ende 1956. Mit dem Eintritt in die Bundeswehr am 01.01.1957 begann seine Karriere als späterer Berufssoldat. Seine erste Stationierung war beim FjgBtl 750 in Bad Cannstatt. Wie alle Feldjäger verbrachte er auch geraume Zeit in Sonthofen, wo er teilweise als Ausbilder UA und OA eingesetzt war.1966 trat er
seinen Dienst bei der2./FjgBtl 750 in Karlsruhe an, wo er bis 1976 als Spieß/HFw tätig war. 1976 wechselte er zum TerrKdo Süd in Heidelberg, welches er 1981 verließ und seine weitere Verwendung beim SanKdo 850 in Heidelberg fand. Beim SanKdo blieb er bis zum Ende seiner Dienstzeit.1989 wurde er als StFw pensioniert.
Damit war seine militärische Laufbahn zu Ende, aber es gab auch den privaten Walter Schaufelberger, den geselligen Familienmenschen. 1963 heiratete er seine Frau Waltraud, mit ihr bekam er zwei Kinder, 1965 seinen Sohn Gerd, 1969 seine Tochter Simone. Familie stand bei ihm immer an erster Stelle, aber er hatte auch viele Hobbies und Interessen. In seiner Kellerbar herrschte immer reger Zulauf, es kamen viele Gäste, Verwandte, Freunde, alte Kameraden (regelmäßige Treffen mit Luftgewehrturnieren waren immer fröhlich). Nicht zu vergessen, die wöchentliche Skat- und Saunarunde und das monatliche Kegeln. Seine Tätigkeit im Vorstand des Tennisclubs Bad Schönborn. Er organisierte auch gerne, ab 1989 Fahrten nach Ostdeutschland, wo er den Pfälzer Wein und
Kartoffeln verkaufte und dabei schöne Eindrücke sammelte. Er war auch beim Organisieren von Gruppen-Reisen durch die USA und Südafrika tätig, dazu kamen noch die Reisen mit der Familie nach Holland, Italien Spanien......... etc. Zu Hause liebte er es, Spaziergänge durch die Natur /Wald zu machen, Vögel zu beobachten, tägliche Radfahrten und in seinem Garten die Ruhe zu genießen.
Nach schwerer Krankheit verstarb unser Kamerad Walter Schaufelberger am 01.12.2022, er wurde am 07.12.2022 auf dem Friedhof in Kronau beigesetzt. Aktive Kameraden der 6./FjgRgt 3 stellten die Ehrenwache, das Landeskommando entsandte eine Abordnung sowie einen Trompeter, der am Grab einen letzten Trompetengruß spielte. Viele Freunde, Kameraden und Mitglieder unserer
Feldjägerkameradschaft OV Bruchsal begleiteten seinen letzten Weg und entboten einen letzten Gruß.

Wir werden unseren Kameraden Walter Schaufelberger und sein Andenken immer in Ehren halten.
Unser aufrichtiges Mitgefühl und Anteilnahme gelten seiner Ehefrau Waltraud und seiner Familie.

Für den Ortsverband Bruchsal
Michael Radtke

2022-November


2022-Oktober

Feldwebel d.R.
Klaus Baun
* 29.Dezember 1950  †13.Oktober 2022

Am 13. Oktober 2022 verstarb im Alter von 72 Jahren unser langjähriges Mitglied, Feldwebel d.R. Klaus Baun, nach schwerer Krankheit. Er war seit 1998 Mitglied im Ortsverband Stuttgart.
Durch seinen angeschlagenen Gesundheitszustand war es ihm und seiner Gattin seit einiger Zeit nicht mehr möglich, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen, wie sie es zuvor gern getan hatten. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.
Wir werden Herrn Baun ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Stuttgart

Der Vorstand


Oberstabsfeldwebel a.D.
Karl-Heinz Büsen
* 28.Januar 1937  † 10.Oktober 2022

Unser Kamerad Karl-Heinz Büsen ist nach kurzer schwerer Krankheit, auf die er uns persönlich bei einem Stammtischabend im Sommer hingewiesen hatte, im Oktober verstorben. Er wurde in Kiel geboren. Nach einem Luftangriff 1944 verlor die Familie Hab und Gut. Die Mutter mit Karl-Heinz und der jüngeren Schwester wurden zur Großmutter nach Schönwalde am Bungsberg evakuiert. Der Vater kehrte nach einem Unfall in einem Grubenbergwerk während der Gefangenschaft nicht mehr zurück.  1954 verließ Karl-Heinz die Schule mit mittlerer Reife und besuchte wegen Lehrstellenmangels auf dem Land einen Grundlehrgang Metall beim Jugendaufbauwerk. In dieser Zeit verrichtete er acht Wochen Grabpflegearbeiten auf dem Soldatenfriedhof bei Lommel in Belgien. Inzwischen hatte er sich auch beim Bundesgrenzschutz beworben. Noch knapp 17jährig trat er am 10.01.1955 seinen Dienst in Lübeck in der Waldersee-Kaserne an. Nach der Ausbildung bis zum Wachtmeister wechselte er am 01.07.1956 zur Bundeswehr. Als Unteroffizier und Gruppenführer diente er in der Unteroffizierslehrkompanie und lernte so die Standorte Andernach, Diez/Lahn sowie Rheinbach kennen. Nach dem Versetzungs-gesuch zur Feldjägertruppe absolvierte er den 5. Grundlehrgang in Sonthofen. Vom 01.10.1957 bis 30.09.1972 verrichtete er seinen Dienst als Streifenbegleiter bis zum stellvertretenden Zugführer in der Feldjägerkompanie 1 in Braunschweig. Zuletzt als Hauptfeldwebel. Am 01.10.1972 wurde er zur Verkehrskommandantur 720 nach Hannover versetzt, wo er mit Ablauf des 31.03.1990 in den Ruhestand versetzt wurde. Zuvor wurde ihm am 25.03.1986 für beispielhafte Erfüllung der Soldatenpflicht das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen. Zudem wurde er a 03.07.2015 für seine über neunjährige Tätigkeit im Archiv der Kameradschaft der Feldjäger mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Die Veranstaltungen des OV Hannover hat er sehr gern besucht und brachte sich immer mit guten Ideen ein und unterstützte die Arbeit des Vorstandes. Bei der Urnenbeisetzung am 02.11.2022 auf dem Stadtfriedhof Hannover-Bothfeld war der Ortsverband Hannover zahlreich vertreten und gab ihm das letzte Geleit. Unser 1. Vorsitzender Oberstabsfeldwebel Thomas Dikty legte als letzte Ehrung ein sehr geschmackvolles Gebinde in Feldjäger-Farben mit Schleife nieder. Ebenfalls waren von den Reservisten der ehemaligen Feldjägerkompanie 1 aus Braunschweig einige Kameraden erschienen. Wir werden Kalle Büsen sehr vermissen und sind in Gedanken bei seiner langjährigen Lebensgefährtin Kameradin Sieglinde Warmbier und bei seiner Familie. So, wie Kalle war, hat er einen 4-Seitigen Bericht über seine Tätigkeiten zur Verfügung gestellt. Sehr vorausschauend. Sonst hätten wir alle diese Daten gar nicht aufzählen können.

Kalle, mach`s gut!

Für den Ortsverband Hannover
 
Joachim M. Wolf


Polizeihauptmeister a.D.
Paul Ries
* 3.Januar 1937  † 4.Oktober 2022

Am 04.10.2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Herr Polizeihauptmeister a.D. Paul Ries in Eisdorf (Harz). Kamerad Paul Ries gehörte seit dem 01.01.1981 unserer Kameradschaft unter der Mitgliedsnummer 479 an. Im Jahre 2021 wurde er mit der Ehrennadel in Bronze für seine 40jährige Treue zur Kameradschaft der Feldjäger e.V. ausgezeichnet. Den letzten Teil seiner Dienstzeit in der Feldjägertruppe war er Angehöriger des Feldjägerdienstkommandos in Kiel. Trotz der räumlichen Trennung war und ist der Kamerad Paul immer eng mit dem Ortsverband Kiel und deren Kameraden verbunden geblieben.
Wir werden sein Andenken in Ehren Halten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Moni und seinen Kindern und Angehörigen.

Für den Ortsverband Kiel

Gerhard Kinder

2022-September

Oberstleutnant a.D.
Hans-Jürgen Paukert
* 12.Juli 1953  † 26.September 2022

Am 26.September 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Oberstleutnant a.D. Hans-Jürgen Paukert nach kurzer, schwerer Krankheit. Hans-Jürgen Paukert wurde in Altenburg/Thüringen geboren und besuchte von 1960 bis 1970 die polytechnische Oberschule in Schmölln/Thüringen. Im Anschluss an die Schulausbildung entschied er sich für die Laufbahn eines Berufsoffiziers bei der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR, in der er als Offizier der Panzertruppe, zuletzt als Oberstleutnant und Fachgruppenleiter Taktik in Prora, diente. Noch während des Studiums heiratete er 1974 seine Monika. 1975 wurde die Tochter Madlen und 1980 der Sohn Andreas geboren. 1991 wurde er als Hauptmann in die Bundeswehr und dort in die Feldjägertruppe übernommen. Nach Besuch des Umsetzerlehrgangs Feldjägertruppe und praktischer Einweisung arbeitete er projektbezogen im Stab FJgBtl 801 in Neubrandenburg und in der 1./FJgBtl 801 mit und übernahm 1992 die Führung der 1./FJgBtl 801. Im Juli 1994 wurde er mit der Beförderung zum Major nach Amberg/Oberpfalz versetzt, um die 2./FJgBtl 760 zu führen. In dieser Aufgabe blieb er bis zum Jahr 2004. Diese lange Stehzeit führte dazu, dass die Familie nach zahlreichen vorangegangen Ortswechseln ihre Heimat in Amberg-Ammertal fand. In diese Zeit fielen auch zwei Einsätze 1999 und 2004 bei SFOR in Bosnien-Herzegowina. Vom Februar 2004 bis November 2006 wurde er in der PzBrig12 im Bereich S4 eingesetzt und wechselte danach bis zum Ende seiner Dienstzeit in die G4-Abteilung im Stab der DSO. Am 13.10.2008 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 31.Juni 2011 trat in den Ruhestand.
Oberstleutnant a.D. Paukert war über viele Jahre ein Förderer der Idee der Kameradschaft der Feldjäger. Wir im OV Nürnberg haben seine fürsorgliche,  kameradschaftliche und den Menschen zugewandte Art genauso schätzen gelernt, wie die ihm unterstellten Soldaten. Mit Hans-Jürgen Paukert verlieren wir einen im wahrsten Sinne guten Kameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen.

Eine Abordnung seiner ehemaligen Kompanie begleitete ihn auf seinem letzten Weg.

Für den Ortsverband Nürnberg
Peter Zenefels
2. Vorsitzender

2022-August

Oberstleutnant a.D.
Hermann Josef Höngesberg
* 10.Oktober 1939  † 5.August 2022

Am 05. August 2022 verstarb Oberstleutnant a.D. Hermann-Josef Höngesberg, zuletzt Leiter des Feldjägerausbildungszentrum 800, in seinem Geburtsort Essen im Kreise der Familie. 1960 als Wehrpflichtiger im Panzer-Grenadier-Bataillon 332 in Fürstenau / Emsland eingezogen avancierte er über die Laufbahn des Reserve-Offiziersanwärters erst zum Zeit- und dann zum Berufssoldaten als Fernmelde-Offizier. 1967 erfolgte der Wechsel zur Feldjägertruppe, wo er bis 1970 als Führer des Feldjäger-Dienstkommandos in Mayen im FJgBtI 740 eingesetzt war. Von 1970 bis 1973 schloss sich eine Verwendung als Kompanie-Chef der FJg-Ausbildungskompanie 740 in Worms-Pfeddersheim an. 1974 bis 1979 wurde er als Kompaniechef der 3./ FJgBtI 730, in Düsseldorf eingesetzt, bevor er von 1980 bis 1982 im Heeresamt in Köln seinen Dienst versah. Es schloss sich von 1982 bis 1984 eine Versetzung in das FJgBtI 750, nach Ludwigsburg, als stellvertretender BtlKdr und S3 Stabs-Offizier an, auf welche von 1984 bis 1986 eine zweite Verwendung im Heeresamt in Köln folgte. 1986 ging er abschließend als Leiter des Feldjägerausbildungszentrums 800 nach Düsseldorf, wo er 1993 vorzeitig in den Ruhestand ausschied.
Neben seiner Familie war He-Jo Höngesbergs Lebensmittelpunkt das Feldjägerwesen. Bis zuletzt machte er sich dafür stark und trug maßgeblich zur Bewahrung der Tradition bei. Anstelle von Geschenken zu diversen Anlässen, bat er immer selbstlos um Spenden für den Feldjäger Hilfsfond der Kameradschaft der Feldjäger. Eingetreten in die Kameradschaft ist Hermann-Josef Höngesberg am 01.02.1981. Seit jener Zeit engagierte er sich hier als Mitglied im OV Hilden. Ihm wurden mehrere Ehrungen und Auszeichnungen zuteil. So bekam er u.a. 2017 die Ehrennadel in Gold und konnte 2021 noch für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.
Kamerad Höngesberg ist es auch zu verdanken, dass in den letzten Jahren vier Bataillons-Chroniken ehemaliger Verbände entstanden sind. Mit seinem kleinen Team betrieb er aufwendige Recherchen, verdichtete gezielt die Inhalte und schuf so einen unschätzbaren Wert zur Wahrung der Erinnerungen. Seine „Ecken und Kanten“, sowie seinen hohen Anspruch an militärische Leistungen, die ihm auch den Spitznamen „Rödel Jupp“ einbrachten, wurden stets durch seine gelebte Kameradschaft und seinen ausgeprägten Teamgeist, den er als junger Fußballer beim SV Essen Borbeck entwickelt hatte, kompensiert.
Wir haben mit Herman-Josef Höngesberg einen wahren Charakterkopf, Mentor, Fürsorger und Bewahrer unserer Tradition verloren. Unser Mitgefühl gilt der Familie.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Für den Ortsverband Hilden
Goetz-Ulf Jungmichel
Präsident der Kameradschaft / Oberst d.R.

2022-Juli

Hauptmann a.D.
Harald Kirsch
* 8.Mai 1942  † 2.Juli 2022

Am 02.Juli 2022 verstarb in Alter von 80 Jahren unser Kamerad und langjähriges Mitglied Hauptmann a.D. Harald Kirsch. Er war vom 19.11.1984 an Mitglied im Ortsverband Bonn unserer Kameradschaft mit der Mitgliedsnummer 1087. Für seine langjährige treue Mitgliedschaft wurde ihm am 23.11.2019 die Ehrennadel in Bronze mit der Zahl 35 verliehen. Mit Herrn Hauptmann a.D. Harald Kirsch hat der Ortsverband Bonn einen Freund und Kameraden verloren. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Astrid.

Für den Ortsverband Bonn
Werner Wilden
1.Vorsitzender

2022-Juni

Oberstleutnant a.D.
Michael Pfitzner
* 12.April 1942  † 25.Juni 2022

Oberstleutnant a.D. Michael Pfitzner verstarb am 25. Juni 2022 für alle völlig überraschend während eines Kurzurlaubs. Oberstleutnant a.D. Michael Pfitzner wurde am 12. April 1942 in Breslau geboren. Im Januar 1944 wurden Mutter, Großmutter und Urgroßmutter mit dem kleinen Michael nach Rankam (Oberpfalz) deportiert. Erst 1946 kam es zu einer Familienzusammenführung in Ahlen/Westfalen. Michael Pfitzner wurde 1948 in Ahlen/Westfalen eingeschult, wechselte aber anlässlich eines Familienumzuges noch in der Grundschule nach Werne/Lippe. Hier und später auf dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Lünen erfuhr er seine Prägung als „Ruhrpottler“.  Nach dem Abitur 1961 strebte Michael Pfitzner ein Studium für das Lehramt an. In der bereits dafür angelaufenen Planung ereilte ihn der Einberufungsbescheid zum Grundwehrdienst, der ihn noch im gleichen Jahr nach Fürstenau, zum dortigen Panzergrenadierbataillon führte. Während der Ausbildung zum Reserveoffizier änderte er seine Lebensplanung und entschied sich 1963 für die Laufbahn eines Offiziers der Bundeswehr und erfuhr seine Offizierausbildung in München, Hammelburg und Hannover.1967 ehelichte er seine Christa und man bezog die erste gemeinsame Wohnung in Fürstenau.1969 wechselte Hauptmann Pfitzner im Rahmen der damals üblichen „Pflichtabgaben“ (die Feldjägertruppe bildet noch keine eigenen Offiziere aus) zur Feldjägertruppe. In diesem ereignisreichen Jahr wurde die erste Tochter Karen geboren und die kleine Familie zog nach Unna um, wo Hauptmann Pfitzner in der dortigen Feldjägerkompanie als Zugführer und als Kompaniechef wirkte. 1974 kam die zweite Tochter Birgit zur Welt. 1975 erfolgte die Versetzung von Major Pfitzner an die Feldjägerschule als Hörsaalleiter 1. Mit großem Engagement und viel Herz bildete er insbesondere die zukünftigen Kompaniechefs der Feldjägertruppe aus. Natürlich zog die Familie, wie damals selbstverständlich, nach Sonthofen um. 1979 ging es für die Familie nach München, wo Major Pfitzner als stellvertretender Kommandeur zum Feldjägerbataillon 760 versetzt worden war. 1985 übernahm Oberstleutnant Pfitzner als Kommandeur das Feldjägerbataillon 720, das er bis 1989 erfolgreich führte. Die Familie Pfitzner entschied sich in dieser Zeit, mit dem Bau eines Eigenheims in Großburgwedel den dauerhaften Wohnsitz zu wählen. Nun folgende Personalmaßnahmen – kurze Dienstzeit beim Territorialkommando Nord, Mönchengladbach und Versetzung als Inspektionschef I. Inspektion an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst zur Erlangung der Besoldungsstufe A 15 – erschienen ihm so wenig familientauglich, dass Oberstleutnant Pfitzner 1992 die Möglichkeit nutzte, vorzeitig aus der Bundeswehr auszuscheiden und den Schwerpunkt bei seiner Familie zu setzen. Er arbeitete noch bis 2007 als Fahrerlaubnisprüfer beim TÜV Nord in Hannover.  Oberstleutnant a.D. Michael Pfitzner war ein frühes Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. seit 01.01. 1981 mit der Mitgliedsnummer 147. Wer Michael Pfitzner kannte, erinnert sich an einen herzlichen, zuwendenden Kameraden, bei dem der Mensch über der Sache stand und der seine Überzeugungen auch dann vertrat, wenn der Wind von vorne kam.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Christa, seinen Töchtern Karen und Birgit und allen Angehörigen.

Für den Ortsverband Hannover
Heiner Erdmann, Oberst a.D.



Pater Vincens Hoffmann
* 24.November 1929  † 15.Juni 2022

Am 15. Juni 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied, Pater Vincens SDS (Salvatorianer). Am 24. November 1929 in Berlin geboren, erlebte er die Schrecken des 2. Weltkrieges. Die Geschehnisse aus dieser Zeit formten ihn und er trat in den Dienst der Kirche. Seine Priesterweihe erhielt er am 05. März 1966. In der Folge wurde er Seelsorger in der JVA in Berlin. Drei Jahrzehnte hat sich dann der katholische Gefängnisseelsorger Pater Vincens liebevoll um das Seelenheil der Insassen der Berliner Justizvollzugsanstalt in der Seidelstraße gekümmert. Nach seinem Ausscheiden wurden seine bisherigen guten Kontakte zur Bundeswehr von ihm noch enger geknüpft. Er unterstützte, wo er gebraucht wurde und er war immer für jeden ansprechbar. Seine besondere Aufmerksamkeit schenkte Pater Vincens der Feldjägertruppe und der Kameradschaft der Feldjäger e.V. . Am 24. November 2009 wurde er als Ehrenmitglied im Ortsverband Berlin aufgenommen. Egal, ob er jungen Soldaten den Ehesegen gab oder sich für die im Dienst befindlichen Kameraden an den Feiertagen kümmerte, es war eine Selbstverständlichkeit, dass er dabei war. Von 2018 bis 2021 wurde er von den Mitgliedern seines Ortsverbandes als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde er am 21. November 2019 mit der Ehrennadel der Kameradschaft in Gold geehrt. Er hat das Vereinsleben des Ortsverbandes Berlin bereichert. Wir werden Pater Vincens ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Berlin
Der Vorstand

Justizoberamtsrat a.D.
Paul Thater
* 31.Oktober 1939  † 12.Juni 2022

Am 12. Juni 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Paul Thater im Alter von 83 Jahren. Er war seit dem 01. Juni 1982 Mitglied mit der Mitgl.-Nr. 568 in der Kameradschaft und wurde für seine Treue mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Bronze für 40 Jahre ausgezeichnet.
Mit Paul Thater hat der Ortverband Dinslaken einen guten Freund der Kameradschaft verloren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Dinslaken
Der Vorstand

2022-Mai

Stabsfeldwebel a.D.
Otto Kühl
* 1.März 1940  † 31.Mai 2022

Am 31. Mai 2022 verstarb im Klinikum Solingen überraschend unser guter Kamerad Stabsfeldwebel a.D. Otto Kühl. Kamerad Otto wurde am 01. März 1940 In Gelsenkirchen geboren, wo er auch seine Jugendzeit verbrachte. Und wie es sich für einen richtigen Jungen aus dem Kohlenpott gehörte, ging er zunächst einmal von 1955 bis 1959 „unter Tage". Dann folgte der Bergknappe 1960 dem Ruf zur Fahne und diente als Wehrpflichtiger von 1960 bis 1962 beim Bundesgrenzschutz in Clausthal Zellerfeld und in Eschwege. Hier lernte er auch seine Frau Charlotte kennen.
Danach suchte er sich ein neues berufliches Umfeld und wurde „Lastwagenkommandant", er ging zu den Berufskraftfahrern. Aber nur bis 1965. Von da an hieß es dann wieder für ihn „Wir. Dienen. Deutschland", dieses Mal in der 3./Feldjägerkompanie 730 in Düsseldorf. Hier versah er den Dienst nach den entsprechenden Lehrgängen u.a. als Feldjägerstreifenführer. Etwa Mitte der 70ger Jahre des vorherigen Jahrhunderts suchte er eine erneute Veränderung und ließ sich zum Militärischen Abschirmdienst in Düsseldorf versetzen. Auch hier diente er in Ehren, natürlich eher unauffällig bis zum Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand zum 01. April 1992. Es wurde aber eher ein Unruhestand, denn er stellte sich anschließend als freier Mitarbeiter dem Innenministerium von Nordrheinwestfahlen zur Verfügung.
Trotz seiner bis dahin unterschiedliche berufliche und dienstliche Tätigkeiten gab es bei ihm eine Konstante: seine Treue zu den Feldjägern. Über 40Jahre war er Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V..
Darüber hinaus engagierte er sich als Baas der Tischgemeinschaft „de Knüfges" bei den Düsseldorfer Jonges, jener Tischgemeinschaft, die in einem engen Partnerschaftsverhältnis mit der 3./FeIdjägerbataillon 730 in Treue verbunden war.
Mit Otto Kühl haben wir einen Freund und Kameraden verloren, einen besseren finden wir nicht!
 
Wir werden sein Andenken immer in Ehren halten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Charlotte und seinen Kindern.
 
Für den Ortsvorstand Hilden
Jürgen Koch, Hauptmann a.D.


Oberfeldwebel d.R.
Alfons Benninghoff
* 24.Dezember 1947  † 26.Mai 2022

Am 26. Mai 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Alfons Benninghoff im Alter von 75 Jahren. Er war seit dem 26.07.1986 Mitglied mit der Mitgl.-Nr. 1768 in der Kameradschaft und wurde für seine Treue mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Bronze für 35 Jahre ausgezeichnet.
Mit Alfons Benninghoff hat der Ortverband Veitshöchheim einen guten Freund der Kameradschaft verloren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Der Vorstand



Uwe Böse
* 26.August 1948  † 25.Mai 2022

Am 25. Mai verstarb unser langjähriges Mitglied Uwe Böse. Seine heimtückische Krankheit sollte nach Behandlungen in Bremen endlich in Schwerin geheilt werden. Doch leider waren die Ärzte auch dort machtlos. Uwe wurde durch die StOV Bremen, Mitte der „70-er“ Jahre, der 2./FJgBtl 720 in Bremen Vahr als Lagerist zugeteilt und war in der gesamten Kompanie beliebt. Als Allrounder war er überall einsetzbar. Ob in seinem Lager-Bereich, als Kraftfahrer oder bei der Vorbereitung zu Übungsplatz-Aufenthalten. Fehlte der Fußball-Mannschaft - unserer Kompanie - ein zuverlässiger Spieler, dann war Uwe zur Stelle. Er war eben Kamerad und Kumpel, ein „Echter Bremer Jung“ halt. Im Jahre 1980 wurde Uwe auf eigenen Wunsch zum GerBtl 722 versetzt. Auch hier war er sehr beliebt u. nahm mit seiner Frau Inge weiter an den Veranstaltungen unserer Kameradschaft teil. Mit unserem ehemaligen Kameraden, StFw Theo Bayer als KpFw, wurde diese Einheit im Jahre 1992 aufgelöst. Danach war Uwe aufgrund der neuen Bundeswehr-Struktur an verschiedenen Dienststellen des Dienstleistungszentrums Bremen-Nord eingesetzt, bevor er in den vorzeitigen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.                       
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Inge sowie seinen Kindern und Enkeln.                                  
Ruhe in Frieden alter Freund!

Für den Ortsverband Bremen
Rolf Berner
Stabsfeldwebel a.D.


Oberst a.D.
Rudolf Wolber
* 12.August 1936  †18.Mai 2022

Die Kameradschaft der Feldjäger und der Ortsverband Stuttgart trauern um Oberst a.D. Rudolf Wolber, der bereits am 18.Mai 2022 verstorben ist. Seit einigen Jahren war Kamerad Wolber in Köln wohnhaft und hatte deshalb weniger Kontakt zu seiner ehemaligen Heimat. Die letzten Dienstjahre verbrachte Oberst Wolber in Stuttgart. Hier war er seit 1990 mit der Mitgliedsnummer 2566 ein gern gesehenes und rege am Vereinsleben teilnehmendes Mitglied im OV Stuttgart.   Mit Oberst a.D. Wolber verliert die Kameradschaft der Feldjäger einen Freund, der auch der Feldjägertruppe über viele Jahre hinaus sehr verbunden war.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Stuttgart
Der Vorstand


Hauptmann a.D.
Alfons Gaus
* 13.April 1949  † 13.Mai 2022

Am 13.05.2022 verstarb unser Mitglied und Freund Hauptmann a.D. Alfons Gaus nach kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Alfons Gaus war in seiner aktiven Dienstzeit als Soldat auf Zeit bei der 3./Feldjägerbataillon 750 im Dienstkommando Stuttgart als Feldjägerunteroffizier und Feldjägerfeldwebel eingesetzt. Nach seiner Ausbildung zum Offizier des militärfachlichen Dienstes wurde er zum Feldjägerbataillon 750 nach Ludwigsburg versetzt, wo er als S1 Offizier des Feldjägerbataillons 751 für die Reservistenarbeit verantwortlich war. Zuletzt war er beim VBK 51 als S2 Offizier in Stuttgart tätig. Viele seiner Weggefährten, die mit ihm zusammenarbeiten durften, werden sich an die Hilfsbereitschaft und große Fachkompetenz gerne und mit Dankbarkeit erinnern. Nach seiner Pensionierung engagierte er sich bei den Arbeitsgemeinschaften für Soldatenbetreuung und führte im In- und Ausland zahlreiche  Betreuungs- und Fürsorgemaßnahmen für Soldaten durch. Mit seinem Engagement hat er einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Soldaten wieder Kraft abseits des Alltags schöpfen konnten. Dieser Aufgabe widmete er sich bis zuletzt mit ganzer Kraft. Alfons Gaus trat am 01.02.1982 der Kameradschaft der Feldjäger als Mitglied bei und soweit es seine Zeit zuließ, war er bei den Veranstaltungen des Ortsverbandes Stuttgart ein gern gesehener Gast. Wir trauern um Alfons Gaus. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Eine Abordnung des Ortsverbandes Stuttgart der Kameradschaft der Feldjäger e.V. hat an der Trauerfeier anlässlich seiner Beisetzung teilgenommen.

Für den Ortsverband Stuttgart
Gerhard Jäger


2022-April

Hauptmann d.R.
Stephan Fischbach
* 28.Mai 1954  † 11.April 2022

Am 11. April 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Stephan Fischbach im Alter von 68 Jahren. Er war seit dem 06.02.1984 mit der Mitgl.-Nr. 1271 Mitglied in der Kameradschaft und wurde für seine Treue mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Bronze für 35 Jahre ausgezeichnet.
Mit Stephan Fischbach hat der Ortverband Hilden einen guten Freund der Kameradschaft verloren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Hilden
Der Vorstand


Stabsunteroffizier ROA d.R.
Henri Caprasse
* 6.Januar 1951  † 6.April 2022

Am 06. April 2022 verstarb unser langjähriges Mitglied Henri Caprasse im Alter von 61 Jahren. Er war seit dem 24.01.2002 Mitglied in der Kameradschaft und wurde für seine Treue mit einer Urkunde für 20 Jahre ausgezeichnet. Er hatte die Mitgl.-Nr. 5112.
Mit Henri Caprasse hat der Ortverband Marburg-Wetzlar-Diez einen guten Freund der Kameradschaft verloren.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Marburg-Wetzlar-Diez
Der Vorstand
 

Oberfeldwebel d.R.
Klaus Rodenstein
* 10.Juli 1944  † 6.April 2022

Am 08.04.2022 erreichte uns die traurige Mitteilung, dass unser Kamerad Klaus Rodenstein, Oberfeldwebel d.R., am 06.04.2022 verstorben ist. Unser Kamerad Klaus Rodenstein kam am 10.07.1944 in Nienburg an der Saale zur Welt. Er zog später nach Frankfurt a. M. Nach seiner Schulausbildung absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Wasserbauwerker. Schon kurz danach trat er in die Bundeswehr ein, zunächst bei den Pionieren. Während seiner Dienstzeit dort lernte er 1967 auf einem Manöverball seine zukünftige Ehefrau kennen. Diese heiratete er 1968. Er wechselte dann Ende der 1960er Jahre die Waffengattung und ging zu den Feldjägern, hier beendete er auch seine Dienstzeit 1981. Aber auch nach Beendigung seiner Dienstzeit blieb er der Bundeswehr verbunden und wechselte zum VBK.
2009 ging er in seinen wohlverdienten Ruhestand. Er war seinerzeit ein begeisterter Leichtathlet, bekannt als Blitz von Augsburg. In die Kameradschaft trat er am 04.10.2012 ein. Unser Kamerad wurde am 29.04.2022 in einem Urnengrab auf dem Hauptfriedhof in Karlsruhe beigesetzt. Von unserer Patenkompanie der 6.FjgRgt 3 wurde eine Ehrenwache gestellt. Mitglieder der Feldjägerkameradschaft OV Bruchsal begleiteten unseren Kameraden zur letzten Ruhestätte.
Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt seiner Frau Minka.

Für den Ortsverband Bruchsal
Michael Radtke


2022-März

Joseph-Anton Grote
* 29.November 1928  † 12.März 2022

Am 12.03.2022 verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied Josef Grote im Alter von 93 Jahren. Er war seit dem 22.08.1985 Mitglied in der Kameradschaft und wurde für seine Treue mit einer Urkunde und der Ehrennadel in Bronze für 35 Jahre ausgezeichnet.
Mit Josef Grote hat der Ortverband Sonthofen-Ulm einen guten Freund der Kameradschaft verloren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm

Der Vorstand


Kriminalhauptkommissar a.D.
Edmund Ipfelkofer
* 25.November 1940  † 10.März 2022

Kriminalhauptkommissar (KHK) Edmund Ipfelkofer, den alle Freunde in Regensburg eigentlich nur unter seinem Spitznamen „Edi“ kannten, ist am 10. März 2022 im Alter von 81 Jahren verstorben. Er stammte aus einer Landwirtschaft in Teuerting bei Abensberg. Sein Vater blieb im Krieg, die Oma zog ihn groß. Der Kameradschaft der Feldjäger trat er am 15.01.1991 bei. Das Leben des Edi Ipfelkofer prägten zwei Leidenschaften: der Fußball und die Polizeiarbeit. Im Sport schlug sein Herz sein Leben lang für den SSV Jahn Regensburg, wo er als Spieler, Trainer und Funktionär in der Jugendarbeit tätig war. Edi Ipelkofer war mit Leib und Seele Polizist und Kriminalbeamter. Er leitete damals das Kommissariat 13, Fahndung, Observation und Personenschutz in Regensburg. Bei seinen Einsätzen war er mit Bayrischen politischen Größen im Personenschutz, wie Strauß, Stoiber und Waigel per Du. Mit dem Feldjägerdienstkommando Regensburg (4./FJgBtl 760) arbeitete Edi Ipfelkofer in den 80er Jahren bis zur Auflösung 1993 eng zusammen und war immer ein gern gesehener Freund und Helfer. Er unterstützte dabei die Regensburger Feldjäger absolut unbürokratisch. Er war ein Kriminaler und Polizist von altem Schrot und Korn.
Wir alle verlieren einen guten Freund, den wir nie vergessen werden und bewahren ihm ein ehrendes Gedenken.
 
Für den OV Regensburg-Roding
Peter Braun, Hauptmann d. R.
Wir Gedenken
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