Wir gedenken - Feldjäger

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Kameradschaft der Feldjäger
Kameradschaft der Feldjäger e.V.
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Die aktuelle Ausgabe
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Wir gedenken

Kameradschaft der Feldjäger



Thomas Jander
* 22. Juni 1959  † 27.Januar 2020

Der Ortsverband Oldenburg-Wilhelmshaven trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Hauptmann a.D.
Heinrich Hoffmann
* 22. Mai 1922  † 15.Januar 2020

Am 15. Januar 2020 ist unser Kamerad Heinrich Hoffmann im 98ten Lebensjahr in Durach verstorben.
 
Geboren und aufgewachsen in Albrechtsdorf Kr. Gablonz im Iser Gebirge, kam er als Kriegsteilnehmer von 1940 - 1945 zur Gebirgstruppe und nahm überwiegend an den Kämpfen im Osten teil. Er geriet in Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. Kriegsauszeichnungen belegen seine Tapferkeit. Bei Aufstellung der Bundeswehr trat Heinrich Hoffmann 1956 wieder in die Gebirgstruppe mit den Standorten Mittenwald und Füssen ein. 1964 folgte seine Versetzung zur Feldjägerschule nach Sonthofen, wo er 1974 als langjähriger Versorgungsoffizier der Schule in den Ruhestand versetzt wurde.
 
Mit der Mitgliedsnummer 824 gehörte Heinrich Hoffmann 1981 zu den Gründungsmitgliedern des Ortsverbandes Sonthofen. Gemeinsam mit seiner bereits im März 2009 verstorbenen Frau, nahm er an den Veranstaltungen des Ortsverbandes regen Anteil.
 
Einige Jahre seines Lebensabends verbrachte unser Kamerad im Seniorenzentrum in Durach, wo wir ihn wiederholt besucht haben. So konnten wir ihm dort auch anlässlich seines 95. Geburtstages für 35 Jahre Mitgliedschaft die Ehrenurkunde des Präsidenten der Kameradschaft der Feldjäger e.V. und die Ehrennadel in Bronze überbringen.
 
Mit einer Andacht in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Sonthofen nahmen Angehörige, Freunde, Kameraden des Ortsverbandes und eine Ehrenabordnung der Truppen- und Gebirgsjägerkameradschaft Abschied. Neben den Kränzen der Familie und einem Blumengebinde mit dem Trauerband des Ortsverbandes wurde der Kranz der Bundesministerin der Verteidigung niedergelegt. Das Lied vom guten Kameraden erklang. Unser Mitgefühl gilt den Familien Hoffmann und Greiter, unsere Erinnerung einem verehrten Kameraden.

 
Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
die Vorstandschaft

Hauptmann d.R.
Ulrich-Georg Dombrowe
* 28.August 1956  † 2.Januar 2020

Am 2. Januar verstarb unser langjähriges Mitglied Hauptmann d.R. Ulrich Georg Dombrowe.

Ulrich Georg Dombrowe war seit 10.Mai 1981 Mitglied in der Kameradschaft der Feldjäger e.V. im Ortsverband Dinslaken (Mitgliedsnummer 406). Geboren am 26.August 1956 trat er als 19 jähriger Rekrut in die Feldjägertruppe ein, um seinen Wehrdienst abzuleisten. Im Rahmen seiner weiteren militärischen Ausbildung in den Feldjägerbataillonen 720 und 730 leistete er Dienst in den Standorten Celle, Lingen, Bremen, Essen, Paderborn und Düsseldorf. Kamerad Ulrich Georg Dombrowe wird uns mit seiner fröhlichen und zupackenden Art unvergessen bleiben. Er hat unser Vereinsleben im Ortsverband Dinslaken bereichert und mitgestaltet. Die Beisetzung fand am 25.Januar 2020 auf dem Friedhof in Herten-Disteln statt. Eine Abordnung des Ortsverbandes Dinslaken begleitete Kamerad Ulrich Georg Dombrowe auf seinem letzten Weg.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Dinslaken
Marcus Janßen

Hauptmann a.D.
Horst Iburg
* 17. Juli 1940  † 5.Dezember 2019

Am 05. Dezember verstarb unser Kamerad Hauptmann a.D. Horst Iburg im Alter von 79 Jahren in Schliengen. Am 17. Juli 1940, wurde er in Bremen geboren. Er wuchs in schwierigen Zeiten in Bremen auf. 1957 trat er in die Bundeswehr ein und wurde Fallschirmjäger in Böblingen wo er in den 60-iger Jahren seine Frau Christa kennen und lieben lernte. 1963 wurde geheiratet und in der Ehe wurden ihnen zwei Kinder geschenkt. 1966 wurde Horst Iburg von den Fallschirmjägern aus Stetten a.k.M. zur 3./Feldjägerbataillon 750 nach Stuttgart versetzt um dort als Fahrlehrer seinen Dienst zu verrichten. Über den Stabszug in Esslingen und weitere Verwendungen im Feldjägerbataillon 750 Ludwigsburg begann für ihn die Laufbahn des Offiziers des Militärfachlichen Dienstes. Danach erfolgte die Versetzung nach Eschbach zur 6./Feldjägerbataillon 750. Er war dort als stellvertretender Zugführer eingesetzt. Einsatzschwerpunkt für ihn war neben dem regulären Dienstbetrieb die Wahrnehmung von Aufgaben des Personenschutzes im Feldjägerbataillon 750. 1993 wurde Horst Iburg zum Wehrbereichskommando V in die Abteilung G 3/ 4 Feldjägerwesen versetzt, dies war seine letzte Tätigkeit vor seinem Ruhestand.
Viele seiner Kameraden, die ihm auf seinem Berufsweg begegneten und mit ihm zusammenarbeiten durften, werden sich gerne an ihn erinnern.
Der Ortsverband Stuttgart verliert mit Horst Iburg einen liebenswerten und geschätzten Kameraden.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Christa  sowie seinen Kindern und Enkelkindern.
 
Für den Ortsverband Stuttgart

Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender OV Stuttgart


Stabsunteroffizier d.R.
Peter van der Schaft
* 30. August 1945  † 1.Dezember 2019

Am 1. Dezember 2019 verstarb bei einem tragischen Unfall unser langjähriges Mitglied Stabsunteroffizier d. R. Peter van der Schaft. Geboren am 30.8.1945, hatte Peter bereits in seiner Schulzeit den großen Wunsch zur See zu fahren. Da es ihm finanziell nicht möglich war die Ausbildung zum „Kapitän auf großer Fahrt“ zu beginnen, wurde er Binnenschiffer und fuhr auf Fracht- und Schubschiffen auf dem Rhein. 1963 meldete er sich freiwillig zur Bundeswehr, wurde zunächst zu den Flusspionieren versetzt, bevor er auf eigenen Wunsch 1965 zur Feldjägertruppe wechselte. Nach seiner Ausbildung zum Feldjäger in Sonthofen, wurde Peter nach Mainz versetzt, wo er bis zu seinem Dienstzeitende im Feldjägerbataillon 740 diente. Im Anschluss an seine aktive Dienstzeit erwarb er an der Bundeswehrfachschule in Koblenz das Fachabitur, heiratete, zog nach Berlin, begann beim Zoll und wechselte 1978 zum Wasserzoll. Um weiter Karriere zu machen, wechselte er 1985 zum Bundesamt für Kreditwesen, wo er 1996 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand versetzt wurde. Seine Freizeit verbachte Peter am liebsten zusammen mit seiner Frau Aartje mit Angeln und Bootfahren im schwedischen Schärengarten. Aber auch die Kameradschaft der Feldjäger hatte für Peter einen hohen Stellenwert. Trotz der enormen Entfernung Berlin – Mainz nahm er regelmäßig an Veranstaltungen unseres OV`s teil. Zuletzt an der Jahresabschlussveranstaltung am 16. November 2019, nur zwei Wochen vor seinem tragischen, viel zu frühen Tod.
 
Der OV-Mainz wird diesen tollen Menschen nicht vergessen und sehr vermissen! In dieser schweren Zeit gehört unser Mitgefühl seiner Frau Aartje und seiner Familie.
 
 
Für den Ortsverband Mainz
 
Thomas Haardt


Stabsunteroffizier d.R.
Alois Lang
* 2. August 1946  † 27.November 2019

Unser langjähriges Mitglied Stabsunteroffizier d. R. Alois Lang wurde am 02.08.1946 in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz geboren, wo er auch nach schwerer Krankheit am 27.11.2019 verstorben ist. Er war seit 24.07.1991 Mitglied des Ortsverbandes Regensburg – Roding. Kamerad Alois Lang war verheiratet und hatte 3 Kinder, erlernt hatte er den Beruf des Werkzeugmachers. Seine Naturverbundenheit und sein gesellschaftliches Engagement haben ihn geprägt. Seine Hobbys waren Wandern, Radfahren und Schwimmen.Vom 04.11.1966 bis 30.06.1967 leistet er seinen Grundwehrdienst bei der Feldjägerkompanie in Marburg an der Lahn ab. Danach absolvierte er zwischen 1976 und 1985 mehrere Wehrübungen bei der Feldjägerkompanie 4 später 4./FJgBtl 760 in Regensburg, wo ihn die Teilnahme an großen Manövern besonders reizte. Kamerad Alois Lang wurde dann am 28.09.1983 zum Stabsunteroffizier d. R. befördert.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Christa, der Tochter und den beiden Söhnen.
Die Mitglieder des Ortsverbandes Regensburg – Roding werden Alois Lang ein ehrendes Gedenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Regensburg – Roding
Peter Braun, 1. Vorsitzender




Eleonore Singer
* 8. Mai 1928  † 12.Oktober 2019

Nach einem erfüllten Leben ist für uns unerwartet Frau Eleonore Singer im 92ten Lebensjahr in Immenstadt verstorben. Der Oberst Ernst Singer gehörte als Kommandeur der Lehrgruppe A von Anfang an dem Ortsverband Sonthofen an und nahm mit seiner Frau an den kameradschaftlichen Runden teil. Frau Singer hatte sich zudem unserer Frauenrunde angeschlossen und die Mitgliedschaft ihres bereits im März 1982 verstorbenen Mannes fortgesetzt. Sie wurde für ihre langjährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Mit einem andächtigen Requiem in der Friedhofskapelle nahmen die Familie, gute Freunde und Mitglieder des Ortsverbandes mit einem Blumengebinde Abschied. Die Beisetzung erfolgte im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Büchenbach in Erlangen. Unser Mitgefühl gilt der Familie Singer, unsere Erinnerung einer verehrten Kameradin.

Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
die Vorstandschaft



Rolf Werner
* 22. September 1933  † 5.Oktober 2019

Kamerad Rolf Werner war seit 1991 bis zu seinem Tode Mitglied in unserer Kameradschaft mit der Mitgliedsnummer 2901.Mit Rolf Werner hat der Ortsverband Marburg-Wetzlar-Diez einen Freund und Kameraden verloren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Wir werden Rolf Werner ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Marburg-Wetzlar-Diez
 
Die Vorstandschaft



Stabsfeldwebel d.R.
Dieter Remmele
* 1.März 1949  † 5.Oktober 2019

Am 05. Oktober 2019 verstarb unser Mitglied Stabsfeldwebel a.D. Dieter Remmele in Ludwigsburg nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren.  Dieter Remmele war Berufssoldat. Seine Grundausbildung absolvierte er in der Nachschubtruppe. Bei der 2./Feldjägerkompanie 750 in Karlsruhe wurde er als Materialnachweis-Unteroffizier verwendet. Im Werbereichskommando V war Dieter Remmele in der Abt. Sanitätswesen eingesetzt, beim Feldjägerbataillon 750 in Ludwigsburg schließlich in der ebenso verantwortungsvollen wie außerordentlich arbeitsreichen Position als Truppenversorgungsbearbeiter. Das Bataillon konnte sich auf seine Fachkunde und Gewissenhaftigkeit in Zeiten reger Übungstätigkeit als wichtige Konstante stets verlassen. Seine letzte militärische Verwendung führte ihn in das Verteidigungsbezirkskommando 51 in Stuttgart als Standortfeldwebel. Uns allen ist in diesem Rahmen seine herausragende Tätigkeit bei Durchführung und Organisation der jährlichen Benefizkonzerte in der Hanns-Martin-Schleyer- Halle in Stuttgart unter internationaler Beteiligung von Militärorchestern aus aller Welt für die AMSEL in Erinnerung geblieben. Im Jahr 2002 wurde er in den Ruhestand versetzt. Dieter Remmele trat am 08.09.1988 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein. Er nahm an den Veranstaltungen des Ortsverbandes Stuttgart regelmäßig teil, seine ruhige, freundliche und umgängliche Art machte ihn zu einem gern gesehenen Gast, bei dem man sich auf ein Wiedersehen immer wieder freute.

Wir haben mit ihm einen lieben Kameraden und treuen Freund verloren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie.
Wir werden Dieter Remmele stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender OV Stuttgart



Ludwig Kuhn
* 2.Februar 1949  † 28.September 2019

Leider haben wir wieder einen Kameraden verloren, welcher durch seine Gründungsmitgliedschaft zum Aufbau des Ortsverbandes beigetragen und durch seine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen erhalten hat.
Unser lieber Kamerad Ludwig ist nach kurzer schwere Krankheit für uns vollkommen überraschend verstorben und hinterlässt bei uns große Trauer. Wir bedauern es sehr dass unser Kamerad Ludwig nicht mehr unter uns ist. Lieber Ludwig wir werden Dich nicht vergessen und die Erinnerung an Dich wird im Leben der Kameradschaft erhalten bleiben.
Die Kameradschaft des Ortsverbandes Veitshöchheim trauert um seinen Kameraden Ludwig Kuhn. Lieber Ludwig wir werden Dich in unseren Gedanken immer dabei haben.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft


Feldwebel d.R.
Heinrich Krauskopf
* 7.Mai 1937  † 1.Juli 2019

Oberfeldwebel der Reserve Heinrich Krauskopf nahm 1962 in Sonthofen an dem 13.Feldjägergrundlehrgang teil und wurde danach als Feldjägerunteroffizier nach Braunschweig zum III./ Feldjägerkompanie 1 versetzt.
Nach bestandenem Feldwebellehrgang verrichtete er im I./ Feldjägerkompanie 1 in Hannover als Feldwebel bis zum Besuch der Bundeswehrfachschule in Göttingen seinen Dienst. 1974 schied er nach 12 Jahren Dienstzeit als Oberfeldwebel der Reserve aus der Bundeswehr aus. Als ausgebildeter Feldjäger fand er sofort in der Nähe seines Heimatortes beim VW Werkschutz in Wolfsburg
eine Einstellung. Er verrichtete seinen Dienst als Personenschützer auch für zwei Vorstandsvorsitzende.     
Er heiratete, übernahm eine kleine landwirtschaftliche Stelle und widmete sich nebenbei der Rinderzucht. Zu seinen ehemaligen Kameraden hielt Heinrich trotz zunehmender schwerer Krankheit bis zu seinem Tode enge Verbindung.
Regelmäßig erschien er bei den Quartalstreffen der "Ehemaligen der Feldjägerkompanie 1" in Braunschweig.

Lieber Heinrich, Du wirst bei den freudigen "Weißt- du- noch- Erinnerungen" immer in unserer Mitte sein.
 
 
Für den Ortsverband Hannover
 
die Vorstandschaft
 


Oberfeldwebel d.R.
Josef Grundwürmer
* 4.Juni 1937  † 7.Juni 2019

Am 08. Juni 2019 verstarb unser Mitglied Oberfeldwebel der Reserve Josef Grundwürmer nach kurzer schwerer Krankheit. Er war seit  dem  19.September 1990 Angehöriger  des Ortsverbandes Regensburg-Roding und somit Gründungsmitglied des Ortsverbandes. Josef  „ Sepp“ Grundwürmer wurde am 01. Juli 1957 als Soldat auf Zeit in die Artillerietruppe einberufen. Nach Verwendungen in der Stabsbatterie Artillerieregiment 4 und Versorgungsbataillon 116 wurde er im  August 1962 zur Feldjägerkompanie 4 nach Regensburg versetzt. Hier durchlief er die Ausbildung zum Feldjägerfeldwebel. Seine letzte Beförderung war am 01.Juli 1967 zum Oberfeldwebel.
Nach seiner Entlassung aus der Bundeswehr war er als Beamter bei der Deutschen Post beschäftigt. Josef Grundwürmer war seit 1961 mit seiner Frau Brigitte verheiratet. Er war Vater von zwei Söhnen. Er war sehr sportbegeistert. Neben Laufen und Radfahren war der Fußball seine große Leidenschaft. Er bestritt mit 81 Jahren sein letztes Ligaspiel.
An der Beisetzung am 18.06.2019 in Regensburg nahmen viele ehemalige Kameraden teil. Stabsfeldwebel a. D. Johann Krempf legte im Namen des Ortsverbandes Regensburg-Roding ein Blumengebinde am Grab nieder.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Brigitte und seine beiden Söhnen und deren Familien.
Die Mitglieder des Ortsverbandes werden Josef Grundwürmer ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Regenburg – Roding
Johann Krempf



Oberstleutnant d.R.
Siegfried Ostermaier
* 30.April 1967  † 6.Juni 2019

Am 06 Juni 2019 verstarb völlig unerwartet im Alter von nur 52 Jahren unser langjähriges Mitglied Oberstleutnant d.R. Siegfried Ostermaier. Kamerad O. trat am 15.01.1993 in den Ortsverband Kiel der Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein und erhielt am 15.01.2018 die Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft in der Kameradschaft. Als Zeitsoldat diente er im Feldjägerbataillon 610 und schlug auch dort die Offizierslaufbahn ein. Als Fähnrich der Reserve verließ er die Bundeswehr, baute sich eine berufliche Basis als Forstwirt auf und arbeitete in der Landeswald-
Revierförsterei Gollin in der Uckermark. 2010 absolvierte er seinen Master in Umweltwissenschaften an der Universität in Rostock. Der Feldjägertruppe blieb er als Reservist verbunden, leistete Wehrübungen bei den Feldjägerbataillonen 610, 801 und 151 und erreichte den Dienstgrad des Oberstleutnants der Reserve.
Auf Wunsch wurde Siegfried im engsten Kreise auf dem Waldfriedhof in Hamburg-
Volksdorf beigesetzt.
Der Ortsverband Kiel verliert ein treues Mitglied und einen lieben Kameraden.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Für den Ortsverband Kiel
Jürgen Rackl, 1.Vorsitzender



Feldwebel d.R.
Jürgen Tokarz
* 11.August 1954  † 6.Juni 2019
Nach langer Krankheit verstarb am 06.06.2019 unser Kamerad Jürgen Tokarz, im Alter von 64 Jahren. Er trat am 01.101974 als Grundwehrdienstleistender bei der Feldjägerausbildungskompanie 610 in Heide in die Bundeswehr ein. Hier durchlief er die Grundausbildung bis zum 31.12.1974 und leistete anschließend vom 01.01.1975-30.09.1978 seinen Dienst als Feldjägerunteroffizier bei der 2./Feldjägerbataillon 610 in Kiel.
Am 30.09.1978 schied er aus der Bundeswehr aus. Anschließend fand er seine Mob-Verwendung als Feldjägerunteroffizier / Feldjägerfeldwebel d.R. im Feldjägerbataillon 620 n.a. in Heide. Jürgen Tokarz trat am 06.08.2007 in den Ortsverband Heide der Kameradschaft der Feldjäger ein.
Am 27.06.2019 fand die Trauerfeier in der Marienkirche in Hemmingstedt mit anschließender Urnenbeisetzung auf dem Friedhof statt, an der eine Abordnung des Ortsverbandes Heide teilnahm.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, unsere Erinnerung einem liebenswerten,  aufrichtigen Kameraden.

Für den Ortsverband Heide
Wilfried Mohr



Walter Körner
* 4.Juli 1950  † 25.Mai 2019

Leider haben wir wieder einen Kameraden verloren, welcher durch seine Gründungsmitgliedschaft zum Aufbau des Ortsverbandes beigetragen hat. Unser Kamerad Walter, der von der Kameradschaft 016 noch für seine 30jährige Mitgliedschaft geehrt wurde, ist für uns vollkommen überraschend verstorben und hinterlässt bei uns große Trauer. Wir bedauern, dass uns schon wieder ein Kamerad verlassen hat. Lieber Walter wir werden Dich nicht vergessen und die Erinnerung wird Dich im Leben der Kameradschaft erhalten. Die Kameradschaft des Ortsverbandes Veitshöchheim trauert um Walter Körner und ist in Gedanken bei seiner Familie.
Lieber Walter, wir werden Dich in unseren Gedanken immer dabeihaben.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft



Major d.R.
Volker Schneider
* 7.Februar 1944  † 19.Mai 2019

Am 19. Mai 2019 verstarb unser langjähriges Mitglied Major d.R. Volker Schneider. Kamerad Schneider war seit August 1981 bis zu seinem Tode Mitglied in unserer Kameradschaft. Leider konnte er nicht am Gemeinschaftsleben seines Ortsverbandes teilnehmen.
 
 
Mit Volker Schneider haben wir einen Freund und Kameraden verloren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
 
 
Wir werden Volker Schneider ein ehrendes Andenken bewahren.
 
 
Für den Ortsverband Mainz
 
Die Vorstandschaft



Oberstleutnant
Harald Wolff-Görlitz
* 25.Mai 1967  † 14.Mai 2019

Am 14. Mai 2019 ist unser Kamerad Oberstleutnant Harald Wolff-Görlitz im Alter von 51 Jahren plötzlich und unerwartet in Köln verstorben. Geboren am 25. Mai 1967 in Pirmasens, ist er in Neustadt/Wstr. aufgewachsen und trat nach Schulbesuch und Abitur am 1. Juli 1986 seinen Dienst in der Bundeswehr an.
In der Ausbildung zum Feldjägeroffizier, folgten nach dem Studium an der Universität der Bundeswehr in Hamburg seine Verwendungen als Zugführer in Köln - Chef der 1./Feldjägerbataillon 740 in Mainz - Chef der 3./Feldjägerbataillon 750 in Tauberbischofsheim - Hörsaaleiter an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Sonthofen – Stabsoffizier im EUROKORPS in Straßburg – in der Abteilung Feldjägerwesen in Köln-Wahn - im Kommando Feldjäger der Bundeswehr in Hannover – und im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen in Köln.
Der Oberstleutnant Harald Wolff-Görlitz wurde mit der Einsatzmedaille SFOR in Bronze und dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet. Seit 1990 gehörte er zu den Mitgliedern der Kameradschaft der Feldjäger und wurde mit der Urkunde und Ehrennadel in Bronze für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Angehörige, gute Freunde und eine militärische Abordnung nahmen am 27. Mai 2019 in Rösrath-Hoffnungsthal von Harald Wolff-Görlitz Abschied. Feldjäger aus Hilden hielten die Totenwache und stellten das letzte Geleit. Neben den Kränzen der Familie und einem Blumengebinde mit dem Trauerband des Ortsverbandes wurden die Kränze des Kommandos Feldjäger der Bundeswehr und des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr an seiner letzten Ruhestätte niedergelegt. Trommelwirbel und das Lied vom guten Kameraden erklangen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, unsere Erinnerung einem verehrten Kameraden.

Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
Die Vorstandschaft



Ruth Eckart
* 16.Januar 1940  † 9.Mai 2019

Nach einem erfüllten Leben ist Frau Ruth Eckart nach langer Krankheit im 80ten Lebensjahr in Immenstadt verstorben. Während des Krieges in Kulmbach in Oberfranken geboren und aufgewachsen, lernte sie ihren Vater erst im Alter von vier Jahren kennen. Nach Schulbesuch und Ausbildung arbeitete sie als Verlagskauffrau. Fort- und Weiterbildungen im Pressewesen und Sprachen schlossen sich an.  
Während eines Skitrainings der Sektion Kulmbach im DAV, lernte sie Dieter Eckart, Fallschirmjäger im Luftlande-Jägerbataillon 19 in Kempten, am Oberjoch kennen. Sie heirateten 1959 in Stadtsteinach. Umzüge nach Versetzungen des inzwischen Luftlande-Feldjägers und Arbeitsplatzwechsel folgten, das Schicksal vieler Soldatenfamilien. In Sonthofen gehörte das Ehepaar Eckart von Anbeginn an mit zu den engsten Mitgliedern des Ortsverbandes der Kameradschaft der Feldjäger und war über die Jahre an allen Vorhaben und Veranstaltungen im In- und Ausland beteiligt.
Als Dieter 1988 im 57ten Lebensjahr verstarb, setzte Ruth die Mitgliedschaft in der Kameradschaft fort. Sie bereicherte durch ihre zahlreichen Aktivitäten das Kameradschaftsleben und wurde schließlich für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Ehrenamtlich war sie aber auch für den Wehrpolitischen Arbeitskreis, für weitere Bundeswehr-Kameradschaften und in der Pfarrerei Maria Heimsuchung tätig.
In einer bewegenden Trauerfeier in der Sonthofer Friedhofs-Kapelle, mit anschließender Aussegnung und Beisetzung der Urne, nahmen zahlreiche Angehörige und Mitglieder des Ortsverbandes mit einem Blumengebinde Abschied. Unser Mitgefühl gilt der Familie und dem Lebenspartner, unsere Erinnerung einer verehrten Kameradin.
 
Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
die Vorstandschaft



Günter Laumann
* 9.August 1927  † 4.März 2019

Am 04.03.2019 verstarb unser langjähriges Mitglied Günter Laumann ,nach längerer Krankheit. Günter Laumann war kein Soldat der Bundeswehr, aber er war ein guter Freund der Feldjäger und der Kameradschaft in die er am 30.01.2003 eintrat, seine Frau Marianne trat einige Jahre später ebenfalls ein. Er und seine Frau haben die Kameradschaft und insbesondere den OV Bruchsal immer und zu jeder Zeit tatkräftig unterstützt, egal um was es ging. Günter Laumann tat alles was er tat mit großem Engagement, er war ein guter Schütze, Skifahrer und Naturfreund, aber seine große Liebe gehörte eindeutig der Musik und sie hielt sein Leben lang. 1958 gründete er in seiner Heimatstadt Königsbach-Stein einen Fanfarenzug bei dem er von Anfang an die Leitung und Ausbildung der Musiker übernahm. Sein Einsatz wurde mit Erfolg belohnt, was viele Preise und Auszeichnungen die sein Fanfarenzug bekam belegen. Dieser füllte große Hallen in Deutschland, Frankreich den Niederlanden und der Schweiz. Er selbst wurde in Baden-Württemberg als bester Tambourmajor ausgezeichnet. Der Höhepunkt seines Schaffens war, die Ausrichtung alter Stücke auf die Moderne. Dabei war sein Bruder Werner der Komponist, welcher die alten Stücke neu komponierte und Günter diese von seinem Fanfarenzug bis zur Perfektion einüben ließ. Der Höhepunkt für ihn und seine Musiker war die Teilnahme an der Steubenparade 1972 und 1986 in New York. Dieser kreative Kamerad verließ uns am 04.03.2019. Am 15.03.2019 fand die Trauerfeier und anschließende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof seiner Heimatstadt Königsbach statt. Unter großer Anteilnahme nahmen neben Angehörigen, Freunden auch zahlreiche Kameraden des Ortsverbandes Bruchsal, sowie eine Abordnung der 6./FjgRgt3 auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte teil. Mit Günter Laumann haben wir einen Freund und Kameraden verloren den wir immer in Erinnnerung behalten werden. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Marianne und der Familie.

Für den Ortsverband Bruchsal
Michael Radtke



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