Wir gedenken - Feldjäger

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Landkarte Bundesweit
Kameradschaft der Feldjäger
Kameradschaft der Feldjäger e.V.
Telefon 0511 / 47 46 88 44
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Die aktuelle Ausgabe
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Wir gedenken

Kameradschaft der Feldjäger
Oberstleutnant d.R.
Wolfgang Waschulewski
* 7.Dezember 1949  † 20.Juni 2021

Der Ortsverband Veitshöchheim trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf



Erika Kammholz
* 11.August 1943  † 18.Juni 2021

Der Ortsverband Heide trauert um eine liebe Kameradin.

In Kürze erscheint der Nachruf


Oberstleutnant a.D.
Klaus Pilartz
* 17.November 1928  † 9.Juni 2021

Der Ortsverband Veitshöchheim trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Polizeihauptkommissar a.D.
Karl-Heinz Winking
* 6.September 1936  † 5.Juni 2021

Der Ortsverband Kiel trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Hauptgefreiter d.R.
Uwe Möllenkamp
* 14.Juni 1943  † 7.Mai 2021

Am 07.05.2021 verstarb unser treuer Kamerad Uwe Möllenkamp.
Uwe war zwar ein Kämpfer, doch seine Krankheit war leider stärker als er selbst.
Geboren wurde Uwe in Pleschen / heutiges Polen. Nach seiner Schulausbildung in Bremen absolvierte er gleich zwei Ausbildungen. Die eine zum Bäcker & Konditor / 1958 – 1961, die andere zum Koch im Parkhotel Bremen / 1962 – 1965.
Zeitsoldat war Uwe als Feldkoch, von 1965 – 1969 in der Kaspari-Kaserne Delmenhorst, wo er als Hauptgefreiter ausschied.
Nach 5-jähriger Tätigkeit als Restaurant-Leiter zog es ihn von 1974 bis 1982 erneut - aber als zivilen Küchenmeister - zur Bundeswehr. In der Lettow-Vorbeck- und Kaspari-Kaserne in Bremen sowie in der Steuben-Kaserne in Achim war Uwe bei „Jedermann“ wegen seiner Frohnatur und Hilfsbereitschaft sehr beliebt. Gab es Probleme bei dienstlichen Veranstaltungen „in Sachen“ Grillen, Kalte Platten etc., Uwe war immer gern und kompetent und „zur Stelle“.
Durch die Verbundenheit zur Reservistenkameradschaft wurde er auch Mitglied in der Kameradschaft der Feldjäger e.V., Ortsverband Bremen, am 18.01.2011.
Seit dem Sommer 2003 genoss er sein Rentnerleben in der Neuen Vahr, bis seine heimtückische Krankheit ihn 2017 dazu zwang, in das Heinrich-Albertz-Haus, dem Pflegeheim der AWO, einzuziehen. Bei den Besuchen unserer Reservistenkameraden, klönten wir gerne aus „Alten Zeiten“.
Wegen der Pandemie waren Besuche leider nicht mehr möglich, aber wir blieben immer, durch Telefonate und kleine Aufmerksamkeiten, miteinander verbunden.
 
Wir werden Uwe vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt Uwe´s  Tochter Meike und ihrer Familie.

Für den Ortsverband Bremen
Stabsfeldwebel a.D. Rolf Berner
 


William Gray
* 1.Januar 1947  † 5.Mai 2021

Der Ortsverband Neumünster trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Obergefreiter d.R.
Johannes Kulas
* 28.Mai 1945  † 27.April 2021

Am 27. April 2021 verstarb unser Freund und Kamerad (Mitglieds-Nr. 6513) Obergefreiter d.R. Johannes Kulas im Alter von 75 Jahren.
Nach 2-jährigem Kampf hat ihn seine Krankheit besiegt. Seine liebenswerte Art, seine große Hilfsbereitschaft und sein Sinn für Humor werden uns sehr fehlen.
Johannes Kulas war seit dem 22.01.2014 Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. im Ortsverband Dinslaken. In seiner Zeit im Ortsverband Dinslaken engagierte er sich auch im Erweiterten Vorstand und erfreute seine Kameraden. Er hat das Vereinsleben des Ortsverbandes Dinslaken (208) bereichert.
Die Beisetzung fand am 12. Mai 2021 aufgrund von Corona nur im engsten Familienkreis statt.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Wir werden Kamerad Johannes Kulas für alle Zeit ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Dinslaken
Janßen Marcus
 

Stabsunteroffizier d.R.
Franz-Josef Richter
* 1.Dezember 1936  † 16.April 2021

Am 16. April 2021 ist unser Kamerad Franz-Josef Richter im 85ten Lebensjahr in Oberstaufen verstorben. In Neudeck, Kreis Karlsbad geboren und bei seinen Großeltern aufgewachsen, wurde die Familie infolge der Kriegsereignisse 1946 aus Tschechin ausgewiesen und kam nach Oberstaufen. Nach Schulbesuch und aufgewachsen in Neudeck und Oberstaufen ging er 1950/53 in die Lehre und Berufsausübung als Metzger. Den folgenden Wehrdienst beendeter er als Stabsunteroffizier und fand 1958 eine Anstellung beim zivilen Wachpersonal der US-Army in Garmisch-Partenkirchen.
Infolge eines schweren unverschuldeten Verkehrsunfalls lag er wochenlang im Koma und wurde nach seiner Genesung beim zivilen Wachdienst der Generaloberst-Beck-Kaserne angestellt. Enge Kontakte mit den Soldaten der Stammkompanie machten ihn zum Freund der Feldjäger und einem der ersten Mitglieder der Kameradschaft der Feldjäger. Mit 65 Jahre ging er in Rente und bezog in Oberstaufen eine eigene Wohnung. Später zog er gemeinsam mit seiner Mutter und Schwester in die Rainwaldstraße. Infolge eines häuslichen Unfalls wurde er 2013 als Pflegefall im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Oberstaufen aufgenommen. Hier erlitt er anlässlich eines Spazierganges einen Schwächeanfall und ist im Krankenhaus verstorben.
Dem Ortsverband Sonthofen-Ulm gehörte der Kamerad Richter seit 1981 mit der Mitgliedsnummer 821 an und wäre jetzt für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet worden. Im engsten Kreise der Familie und guter Freunde wurde er auf dem Friedhof in Oberstaufen beigesetzt. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie unsere Erinnerung einem guten Kameraden

Der Vorstand des
Ortsverbandes Sonthofen-Ulm



Alfred Kremser
* 28.November 1939  † 5.April 2021

Der Ortsverband Neumünster trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf



Wolfgang Heiligtag
* 22.März 1955  † 4.April 2021

Der Ortsverband Veitshöchheim trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Hauptmann a.D.
Helmut Schulze
* 9.Mai 1935  † 12.März 2021

Der Ortsverband Neumünster trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Oberfeldwebel d.R.
Klaus-Dieter Crass
* 8.August 1951  † 11.März 2021

Der Ortsverband Hilden trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Stabsunteroffizier d.R.
Georg Piontek
* 14.Juli 1954  † 3.März 2021

Der Ortsverband Zweibrücken trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf



Birgit Freisler
* 31.August 1962  † 7.Februar 2021

Leider haben wir wieder ein Mitglied verloren. Plötzlich und völlig überraschend verstarb am 07.02.21 unser Vorstandsmitglied Birgit Freisler. Birgit war zwar erst kurze Zeit Mitglied in unserem Verein, hat sich aber sofort für den Verein und seine Mitglieder engagiert und eine Funktion als Beisitzerin im Vorstand angenommen. Seit dem Zeitpunkt brachte sie sich mit vielen guten Ideen in die Vorstandsarbeit ein. Dafür bedanken wir uns bei Birgit recht herzlich. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei ihrem Ehemann und ihren Eltern.
Liebe Birgit, wir werden Dich immer in guter Erinnerung behalten und Dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft


Stabsfeldwebel d.R.
Helmut Dormanns
* 15.Januar 1947  † 3.Februar 2021

Mit Bestürzung hat der Ortsverband Bonn der Kameradschaft der Feldjäger e.V. vom plötzlichen Tod seines langjährigen Mitglieds, Stabsfeldwebel d.R. Helmut Dormanns Kenntnis erhalten, der für alle vollkommen überraschend am 03.02.2021 kurz nach Vollendung seines 74.Geburtstags verstarb. Durch seinen unerwarteten Tod blieb es uns leider auch versagt, ihm die bereits vorbereitete Ehrennadel in Bronze für 30jährige Mitgliedschaft mit der dazu gehörenden Urkunde auszuhändigen.
 
Nach der Schulausbildung absolvierte Helmut Dormanns zunächst eine Lehre als Maschinenbauschlosser, ehe er – seinem Herzenswunsch folgend – sich freiwillig als Soldat melden wollte. Da er noch nicht volljährig war und sein Vater, besorgt um seinen einzigen Sohn, diesen Wunsch nicht befürworten wollte, bedurfte es eines Paktes von Mutter und Sohn sowie „einigen Gläschen Hochprozentigem“, um die erforderliche Unterschrift dennoch zu erhalten. Kamerad Dormanns trat am 01.10.1965 seinen Wehrdienst bei der Ausbildungskompanie 749 in Köln-Longerich an, wurde Anfang 1966 zur Flusspionierkompanie 733 nach Krefeld-Linn versetzt und machte als Pionier am 23.03.1966 bei Km 735 (Düsseldorf-Volmerswerth) im Rahmen seiner Vollaus-bildung „Sturm- und Landungsboot“ seine Rheintaufe mit. Danach wurde Kamerad Dormanns als Kraftfahrzeug- und Panzerschlosser von Mitte April 1966 Sommer 1967 bei der 4./Lehrkompanie des gemischten Instandsetzungsbataillons 120 in Aachen verwendet, ehe er zur Feldjägerkompanie 700 nach Bonn versetzt wurde und sich zum Feldjägerunteroffizier ausbilden ließ. Als Helmut Dormanns 1968 seine erste Frau lrene heiratete, war sein Glück zunächst perfekt. Er liebte und schätzte die Kameradschaft und den Zusammenhalt bei der Bundeswehr. Helmut Dormanns blieb als Freiwilliger bei der Truppe, erwarb das Fallschirmspringerabzeichen in Bronze sowie sein Einzel-kämpferabzeichen. Doch seine Ehefrau Irene war nicht glücklich mit dem Leben an der Seite eines Soldaten und so beendete Kamerad Dormanns zum 31.12.1971 aus Liebe zu seiner Frau als Stabsunteroffizier seinen aktiven Dienst bei der Feldjägerkompanie 900 in Bonn, blieb aber als Reservist dabei, wurde am 15.10.1990 zum Feldwebel befördert und erlangte nach zahlreichen Wehrübungen letztendlich den Dienstgrad des Stabsfeldwebels der Reserve.  Leider hielt die Ehe mit seiner ersten Ehefrau Irene dennoch nicht.
Kamerad Dormanns trat der Kameradschaft der Feldjäger e.V. am 29.04.1991 bei und war immer ein äußerst engagierter Angehöriger im Ortsverband Bonn.
Bereits ein Jahr nach seinem Eintritt in die Kameradschaft der Feldjäger übernahm er die Funktion eines Beisitzers im 7.Vorstand seines Ortsverbands.
Diese Aufgabe hat er 26 Jahre ununterbrochen bis März 2018 wahrgenommen. Zuletzt war Kamerad Dormanns die Beisitzeraufgabe als Traditionsbeauftragter für Chronik und Geschichte zugeordnet, der er sich unermüdlich widmete.
Besonders herauszustellen gilt, dass Helmut Dormanns bestrebt war, an nahezu allen Veranstaltungen des Ortsverbands, einschl. der regelmäßig am ersten Dienstag im Monat (ErDiMo) stattfindenden Stammtische in Bonn, teilzunehmen. Hierfür hat er eine Anfahrt von ca. 95 km einfache Entfernung bereitwillig auf sich genommen. Seine Ehefrau Carmen hat ihn dabei zu den besonderen Veranstaltungen des Ortsverbands Bonn regelmäßig und gerne begleitet. Beide genossen die kameradschaftliche Gesellig-keit im Kreise der Ortsverbands-Mitglieder und deren Partnern.
Als Anerkennung seines gezeigten Engagements hatte auf Anregung des Vorstands des Ortsverbands Bonn der Bundesvorstand in seiner Sitzung am 07. April 2018 beschlossen, Herrn Stabsfeldwebel d.R. Helmut Dormanns für langjährige aktive Mitarbeit als Vorstandsmitglied im Ortsverband Bonn die Ehrennadel in Silber zu verleihen. Die Aushändigung fand dann – wie sollte es anders sein – bei einem ErDiMo-Feldjägerstammtisch in der „Sommerloch-Zeit“, zu dem Kamerad Dormanns am 07.08.2018 angereist war, im „Sommergarten“ der Bonner Feldjägerkompanie auf der Hardthöhe statt.
Die Beisetzung von Kamerad Dormanns erfolgte am 23.02.2021.  Eine Abordnung des Ortsverbands Bonn begleitete Stabsfeldwebel d.R. Helmut Dormanns auf seinem letzten Weg.
Unser Mitgefühl gilt stellvertretend für alle Hinterbliebenen seiner zweiten Ehefrau Carmen sowie seiner Tochter mit Familie. Der Ortsverband Bonn wird Stabsfeldwebel d.R. Helmut Dormanns ein ehrendes Angedenken bewahren
 
Für den Ortsverband Bonn
Werner Wilden
1.Vorsitzender


Obergefreiter d.R.
Reinhard Baum
* 16.Januar 1961  † 22.Januar 2021

Am 22. Januar 2021 verstarb unser Freund und Kamerad (Mitglied 6666) Obergefreiter d.R Reinhard Baum im Alter von 60 Jahren. Reinhard Baum war seit dem 12.01.2016 Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. im Ortsverband Dinslaken. In seiner kurzen Zeit im Ortsverband Dinslaken arrangierte er sich auch im erweiterten Vorstand und erfreute seine Kameraden. Er hat das Vereinsleben des Ortsverbandes Dinslaken bereichert. Die Beisetzung findet aufgrund von Corona nur im engsten Familienkreis statt. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Wir werden Kamerad Reinhard Baum ein ehrendes Angedenken bewahren.
 
Für den Ortsverband Dinslaken
 Janßen Marcus


Hauptfeldwebel a.D.
Egon Mattick
* 3.Mai 1925  † 22.Januar 2021

Wenn auch bereits im 96.Lebensjahr, so starb am 22.01.2021 dennoch für uns alle unerwartet, unser ältestes und langjähriges Mitglied im Ortsverband Bonn, Herr Hauptfeldwebel a.D. Egon Mattick.
Kamerad Mattick trat am 04.01.1986 der Kameradschaft der Feldjäger e.V. bei und war seitdem ununterbrochen Mitglied im Ortsverband Bonn. Leider konnten wir ihm seine Ehrennadel in Bronze für 35jährige Mitgliedschaft mit der dazu gehörenden Urkunde nicht mehr persönlich aushändigen.
Egon Mattick wurde am 03.05.1925 in Kathkow im Kreis Bütow, der heutigen polnischen Woiwodschaft Pommern, geboren und wurde im Alter von 18 Jahren als Pionier zum Kriegseinsatz und dort als Maschinengewehrschütze 1 nach Minsk befohlen. Weitere Einsatzgebiete waren Ungarn und Estland. Schnell wurde er Unteroffizier und kam in vorderster Stellung zum Einsatz. Er wurde viermal verwundet und geriet in Gefangenschaft. Die Rückkehr in sein landwirtschaftliches Elternhaus und seine Heimat Pommern war ihm verwehrt – er konnte nach seiner Gefangenschaft nicht mehr dorthin zurückkehren.
Mit seiner Familie wurde er zunächst in der Nähe von Berlin sesshaft und arbeitete im Wiederaufbau, u.a. in der Stalingrad-Allee. Aufgrund seiner Einstellung zur DDR-Obrigkeit musste er Ostberlin schnellstens verlassen; in Folge erreichte er dann Westberlin und gelangte über Hannover und andere Orte nach Rheinbach. Auf diesem Wege glückte auch die Zusammenführung der Familie. 1956 begann seine Bundeswehrzeit in Andernach; 1964 bezog er sein selbst erbautes Haus in Rheinbach, in dem er bis zu seinem Tode lebte. Neben Andernach waren seine weiteren Standorte als Soldat in der Bundeswehr Rheinbach und Bonn; hier wurde er 1978 aus seiner letzten aktiven Verwendung bei der Personalstelle des Bundesministeriums der Verteidigung in den Ruhestand versetzt.
Beim Bau seines Hauses hatte Hauptfeldwebel a.D. Mattick Weitblick bewiesen und damals bereits eine große Sonnenterrasse angelegt, auf der der 1.Vorsitzende des Ortsverbands Bonn, Oberstleutnant a.D. Werner Wilden, zusammen mit dem langjährigen Weggefährten von Egon Mattick, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernd Rünz, im letzten Jahr zum 95. Geburtstag trotz Corona einen angeregten und kurzweiligen Austausch hatten. Egon Mattick hatte da noch die Idee, dass er solche Austausche nach Corona noch regelmäßiger durchführen wolle, solange es Geist und Gesundheit weiter zulassen. Leider ist es hierzu nicht mehr gekommen.
Die Beisetzung am 01.02.2021 erfolgt aufgrund der bestehenden Corona-Einschränkungen nur im engsten Familienkreis. Da Vertreter des Ortsverbands Bonn nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnten, wurde dem Kondolenzschreiben ein Geldgutschein für einen späteren Grabschmuck beigelegt.
Unser aller Mitgefühl gilt seinen beiden Söhnen sowie seinen beiden Töchtern mit deren Familien. Der Ortsverband Bonn wird Hauptfeldwebel a.D. Egon Mattick ein ehrendes Angedenken bewahren.

Für den Ortsverband Bonn
Werner Wilden
1.Vorsitzender

Stabsfeldwebel d.R.
Waldker Wudtke
* 13.März 1944  † 19.Januar 1921

Völlig unerwartet traf uns die Nachricht vom Weggang unseres Kameraden Waldker Wudtke.
 
Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit  am 19. Januar 2021 im Waldshuter Spital im Alter von 76 Jahren.
 
Mit Vertreibung durch die Kriegswirren aus Alt-Christburg in Ostpreußen, gelang der Familie 1945 die Flucht nach Süddeutschland auf die Schwäbische Alb, nach Hausen ob Verena, wo Waldker aufwuchs.
Nach Eintritt in die Bundeswehr 1966 verlagerte er seinen Lebensmittelpunkt nach Lüneburg und erreichte 1968 mit der Heirat von Heidemarie  und der Geburt seiner Tochter Jasmin, nebst einem Wechsel in die Feldjägertruppe, ein neues Etappenziel.
Nach Abschluss seiner 12jährigen Verwendungszeit, zuletzt als Feldjäger in Munster, wechselte Waldker als Vollzugsbeamter die Uniform und war bis zur Pensionierung 2004 in Hamburg tätig.
Ein direkter Umzug ins schöne Kadelburg/Küssaberg nach Südbaden, brachte ihn und seine Heidemarie wieder näher zur jungen Familie seiner Tochter, welche unmittelbar südlich des Rheins in der Schweiz lebt. Seine großen Leidenschaften waren die Fliegerei und der alpine Skisport, vielmehr liebte er jedoch seine Familie und genoss das Zusammensein mit seinen Enkeln Laura Vittoria und Giuliano Fabio.
Waldker war ein stiller Freund der Kameradschaft, die Wege zu Veranstaltungen nach Sigmaringen lang und beschwerlich aber seine Treue zum Ortsverband Sigmaringen in 2019 zuletzt mit der Urkunde für 35 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt.
In ehrendem Gedenken  und Mitgefühl für seine Familie

Für den Ortsverband Sigmaringen
Der Vorstand


Stabsfeldwebel a.D.
Werner Kessler
* 8.März 1939  † 29.Dezember 2020

Am 29. Dezember 2020 verstarb völlig überraschend, nach einem Unfall, unser langjähriges Mitglied Werner Kessler. Werner Kessler war nach seinem Ausscheiden immer wieder ein gern gesehener Reservist. Hat er doch bis zum Erreichen der Altersgrenze jedes Jahr über die Weihnachtszeit die Soldaten der Veitshöchheimer Kompanie mit einer Wehrübung entlastet. Natürlich war es ihm nach Gründung des Ortsverbandes ein Bedürfnis diesem beizutreten. Werner nahm, solange er konnte, immer an den Veranstaltungen der Kameradschaft teil.
Werner Kessler erhielt 2016 für seine Treue zum Ortsverband die Urkunde für 30 Jahre Mitgliedschaft.
Wir bedauern, dass uns schon wieder ein „Alter“ Kamerad verlassen hat.
Lieber Werner wir werden Dich immer in Erinnerung behalten.
In dieser schweren Zeit gelten unsere Gedanken seiner Familie.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft


Oberstleutnant d.R.
Horst Seiferling
* 7.Januar 1941  † 27.Dezember 2020

Am 27. Dezember 2020 verstarb für uns völlig überraschend unser Mitglied Horst Seiferling.  Oberstleutnant d.R. Seiferling war Geschäftsführer im Verband der Reservisten, welcher sein Büro im Gebäude der Feldjäger Veitshöchheim hatte. Durch die örtliche und persönliche Verbundenheit trat er 1987 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. in unseren Ortsverband ein und blieb diesem bis zu seinem Tod treu. Wir dankten Horst Seiferling für seine Treue 2017 mit der Urkunde für 30jährige Mitgliedschaft.
In dieser schweren Zeit gelten unsere Gedanken seiner Lebensgefährtin.
Wir werden Ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft
 

Feldwebel d.R.
Harry Jahnke
* 28.April 1935  † 24.Dezember 2020

Am 24.Dezember verstarb unser Kamerad Harry Jahnke im Alter von 85 Jahren. Harry kam 1965 als Stabsunteroffizier aus München nach Nürnberg zur 2./760. In dieser Zeit war er im Zug bei Stabsfeldwebel Joachim Menzel, bis er dann die Bundeswehr nach 12 Jahren, 1968 als Feldwebel, verließ und zur Polizei wechselte. Als Polizeioberinspektor a.D. ging er in den Ruhestand.
1989 trat er der Kameradschaft bei und half mit, den Ortsverband Nürnberg 1996 in seiner schwersten Zeit vor der Auflösung zu retten. Hierfür wurde er auch vom Bundesvorstand mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Harry war von 1992 bis 1998 als Schriftführer im Ortsverband Nürnberg. Er nahm regelmäßig an unseren Stammtisch-Treffen teil.
Beide, seine Ehefrau Sieglinde und Harry, besuchten regelmäßig unsere Weihnachtsfeiern.
Seine Frau Sieglinde verstarb am 2. September 2020.
Wir werden Harry und seine Frau vermissen und ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Nürnberg
Bernd Nickel


Hauptgefreiter d.R.
Gerd Gerhards
* 23.April 1951  † 5.Dezember 2020

Am 05.12.2020 verstarb unser Kamerad Gerd Gehards. Eine heimtückische Krankheit war leider stärker als er.
Seine Grundausbildung leistete er vom 02.01. – 31.03.1973 bei der Feldjäger Ausbildungskompanie in Celle.
Danach erfolgte seine Versetzung zur 2./FJgBtl 720 in Bremen-Vahr. Hier war Gerd als Kraftfahrer und Stabsdienst-Soldat eingesetzt. Auf sein Privileg, als „Cheffahrer“, war er besonders stolz. Seine Versetzung zum Feldjägerdienstkommando Lingen erfolgte nach etwa zwei Jahren auf eigenen Wunsch, wo er als Kraftfahrer im Feldjägerdienst
eingesetzt war und am 31.12.1976 aus dem aktiven Dienst ausschied. Gerd Gerhards trat in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. am 17.01.1987 ein. Für seine Treue zur Kameradschaft wurde Gerd mit einer Ehrenurkunde und Nadel ausgezeichnet. Bei Allen geschätzt und beliebt hielt er immer die Verbindung zu seinen „Ehemaligen“ u. nahm auch häufig an Veranstaltungen, wie z.B. Schiess - Wettbewerben, z.T. mit Familie, teil.  Mit seiner Familie unternahm er gerne Urlaubsreisen ins Ausland, wie in die Türkei und auch in die USA. Seine Tätigkeit als Trucker-Fahrer hat Gerd bis zu seiner tückischen Krankheit mit großer Leidenschaft ausgeführt.
Wir werden Gerd, mit seiner freundlichen Art, sehr vermissen und trauern mit seiner Ehefrau und ihrer Familie.
 
Für den Ortsverband Bremen
Rolf Berner, Stabsfeldwebel a.D.



Herbert Trump
* 18.Mai 1951  † 28.November 2020

Kamerad Herbert Trump war seit 12.06.2001 bis zu seinem Tode Mitglied in unserer Kameradschaft mit der Mitgliedsnummer 5132.
Mit Herbert Trump hat der Ortsverband Bruchsal einen Freund und Kameraden verloren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für den Ortsverband Bruchsal
Die Vorstandschaft


Stabsfeldwebel d.R.
Michael Pfeffer
* 28.September 1957  † 26.November 2020

Im Alter von 63 Jahren verstarb unser Mitglied Hauptfeldwebel d. R.  Michael Pfeffer.
Michael Pfeffer war Ende der 1970-iger Jahre als Feldjägerunteroffizier und Feldjägerfeldwebel bei der 3./FJgBtl 750 in Stuttgart eingesetzt. Er wurde in dieser Zeit zum Eskortenfahrer und Personenschützer ausgebildet und als solcher eingesetzt. Nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr war er als Führungskraft bei einem Sicherheitsunternehmen tätig. Darüber hinaus nahm er regelmäßig an Wehrübungen des FJgBtl 751 n. a. TrTl teil.
Wir trauern um einen lieben Kameraden, unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.  
 
Für den Ortsverband Stuttgart
Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender



Erwin Rößler
* 7.Mai 1925  † 22.November 2020

Am 22. November 2020 hat uns das älteste Mitglied des Ortsverbandes Stuttgart im Alter von 95 Jahren für immer verlassen. Erwin Rössler war 20 Jahre Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. als deren Freund, er war nie Soldat der Bundeswehr. Erwin Rössler und seine Frau fühlten sich im Ortsverband sehr wohl und fanden dort viele Freunde. Sie nahmen immer gerne an unseren Ausflügen und Veranstaltungen teil.
Er und seine Frau, die er liebevoll „Guschi“ nannte, waren leidenschaftliche Tänzer. Viele unserer Mitglieder werden sich sicher noch gerne daran erinnern, als es noch Gelegenheit zum schwungvollen Auftritt auf dem Parkett gab.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Gisela sowie seinen Kindern und Enkelkindern.  

Für den Ortsverband Stuttgart
Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender



Hans Bressmer
* 29.Mai 1943  † 24.Oktober 2020

Am 24. Oktober 2020  verstarb unser Kamerad Hans Bressmer im Alter von 77 Jahren in Schwäbisch- Gmünd.
Er war als Zeitsoldat SaZ 8 als Feldjägerunteroffizier bei der 3./ Feldjägerbataillon 750 in Stuttgart eingesetzt.
Unvergessen sind die von ihm vermittelten Präsentationen der Eskortenstaffel der 3./750 in Alfdorf und die dortige begeisterte Resonanz in der Bevölkerung. Hans Bressmer war in der Reservistenkameradschaft in Alfdorf aktiv und hat von dort aus vielfältige Kontakte mit der 3./750 vermittelt. Er trat am 22.06.2007 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein und wurde bis zu seinem Tode vom Ortsverband Stuttgart betreut, bei dessen Veranstaltungen er ein viel- und gerngesehener Gast war.
Seine stille Fröhlichkeit und Gelassenheit waren im besten Sinne des Wortes ansteckend. Der Ortsverband Stuttgart verliert mit Hans Bressmer einen liebenswerten Kameraden.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Lebenspartnerin und seiner Familie.

Für den Ortsverband Stuttgart
Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender

Hauptfeldwebel d.R.
Reinhard Kilian
* 7.März 1945  † 18.Oktober 2020

Der Ortsverband Fritzlar trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf


Stabsfeldwebel a.D.
Klaus Salewski
* 12.Januar 1939  † 9.Oktober 2020

Im Alter von 81 Jahren verstarb nach langer schwerer Krankheit am 9.Oktober 2020 unser Kamerad und Weggefährte Klaus Salewski. Herausstechend in seinem militärischen Werdegang waren sicherlich die 10 Jahre von 1976 bis 1986 als Kompaniefeldwebel der 3./Feldjägerbataillon 720 in Hannover. Klaus trat 1983 in die Kameradschaft (Mitgl.-Nr. 1182) ein und blieb ihr 37 Jahre bis zu seinem Tod erhalten. Wir, die Mitglieder des OV Hannover wie auch der Ehemaligenstammtisch der Feldjäger Hannover, werden ihn vermissen. Unser Mitgefühl gilt allen seinen Angehörigen.
 
Für den OV Hannover
Der Vorstand


Oberstleutnant d.R.
Uwe Rohde
* 20.Dezember 1950  † 16.September 2020

Der Ortsverband Heide ist tief bestürzt und betroffen vom plötzlichen Tod seines Kameraden Uwe Rohde. Noch am Tag zuvor nahm er aktiv und gewohnt froh gelaunt an einer Vorstandssitzung in Heide teil. Uwe Rohde war vom 02.12.1995 bis zu dessen Auflösung am 07.03.1997 Kommandeur des Feldjägerbataillons 620 (n.a.). Am 01.01.1981 trat er in die Kameradschaft der Feldjäger ein, zunächst im  Regionalverband 1 in Neumünster. Mit der Gründung des Ortsverbandes Heide am 07.07.1989 wechselte er dann zu uns in den Ortsverband. Seit dem 26.08.2016 war er Beisitzer im Vorstand und vertrat 2019 den Ortsverband Heide als Delegierter auf der 19. Ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung in Hannover. Unvergessen bleibt auch der von ihm organisierte und durchgeführte Tagesausflug unter dem Motto „Geschichtliches und Sagenhaftes“ - Rundfahrt durch Dithmarschen. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Als Zeichen der Verbundenheit zwischen Uwe und dem Ortsverband Heide schickte der Vorsitzende Frau Rohde einen Blumenstrauß.                                                                                                    
Uwe wird uns fehlen! Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Karen und seiner Familie.

Für den Vorstand
Wilfried Mohr
1.Vorsitzender


Hauptmann a.D.
Dieter Heppel
* 5.Oktober 1934  † 12.September 2020

Am 12. September 2020 ist unser Kamerad Dieter Heppel im 86. Lebensjahr in Ulm verstorben.
Dieter Heppel wurde am 5. Oktober 1934 in Dettelbach am Main geboren. Aufgewachsen und Schulbesuch im Saarland, Lothringen und Bayern, hatte er 1952 die Lehre und Gesellenprüfung zum Maurer abgeschlossen Noch im Oktober 1952 trat Dieter Heppel in Amberg in den Bundesgrenzschutz ein und wurde nach der allgemeinen Grund- und Fernmeldeausbildung als Funker in den Grenzschutzabteilungen in Regensburg, Höxter und Kassel eingesetzt. Besonders in Erinnerung war ihm die Teilnahme am ersten Großen Zapfenstreich des Bundesgrenzschutzes 1953 in Bonn geblieben. Am 1. Juli 1956 wurde Dieter Heppel als Unteroffizier in die Panzertruppe der Bundeswehr übernommen. Hier diente er in den Standorten Niederlahnstein und Marburg. Im Verlaufe der Dienstzeit wechselte er in die Feldjägertruppe und wurde als Oberstabsfeldwebel in Bad Ems zum S2 Offizier ausgebildet. Am 1. Oktober 1974 zum Hauptmann befördert, wurde er als S1/S2 Offizier im Feldjägerbataillon 290 in Ulm eingesetzt. Nach der Bataillonsauflösung und Versetzung in das Verteidigungskreiskommando 543 Ulm, wurde Dieter Heppel dort am 31. März 1988 in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
Der Ortsverband Ulm wurde am 20. Oktober 1989 gegründet und der Kamerad Heppel war am 9. November 1989 mit der Mitgliedsnummer 2526 einer der ersten Mitglieder. Als stets engagiertes Mitglied der Kameradschaft wurde er mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
Nach langer Krankheit verstarb unser lieber Kamerad Dieter Heppel und wurde am 21. September 2020 im Kreis der Familie nach einem Trauergottesdienst auf dem Ulmer Hauptfriedhof beigesetzt.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, unsere Erinnerung einem guten Kameraden.

Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
die Vorstandschaft


Stabsfeldwebel a.D.
Johann M. Graf
* 3.März 1951  † 8.August 2020

Am 08. August 2020 verstarb Johann M. Graf.
Als die Kameradschaft der Feldjäger Ortsverband Geilenkirchen im Juli 2016 gegründet wurde, hat er als Reservist eine Tätigkeit als Beisitzer übernommen.
1970 wurde Johann M. Graf nach Roth eingezogen. Bevor er 1981 nach Geilenkirchen zum neu aufgestellten NATO E-3A Verband versetzt wurde, verrichtete er von 1971-1979 seine Dienstzeit am Memmigerberg und von 1979-1981 in Bude/NL.
Nachdem 1982 eine Internationale Militärpolizei – IMP - auf der NATO Air Base ihren Dienst beginnen sollte, wurde Johann M. Graf nach Sonthofen zu einem Umsetzer Lehrgang für eine Feldjägertätigkeit beordert. Nach Abschluss dieses Lehrgangs wurde er als Schichtführer von 12 Militärpolizisten aus damals 9 Nationen auf der NATO Air Base eingesetzt.
 
Hinzu kamen weitere Lehrgänge, wie z.B. als Personenschützer oder als Ermittler.
Nach etlichen Einsätzen in Form von Übungen, unter anderen in Goose Bay (Canada), Waddington Air Base England oder in Norwegen Irland, übernahm Johann M. Graf den Posten des Superintendent bei der IMP.
Nach einer schweren Krankheit im Jahre 1998 wurde er auf den Posten des Chief Billeting Branch versetzt. 2004 ging er dann in den wohlverdienten Ruhestand.  
Johann M. Graf erhielt das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber und Gold.
Für seinen sozialen Einsatz wurde Johann M. Graf 1997 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Um den Kontakt zu seinen Kameraden nicht zu verlieren und auch wegen seiner bayrischen Wurzeln, traf er sich regelmäßig zum Schafkopf.
 
Johann M. Graf war nicht nur Soldat durch und durch, sondern auch geliebter und liebender Ehemann und Vater. Er liebte es, gemeinsam mit seiner Frau in den Urlaub zu fahren. Er hat sein Leben im Kreise der Familie bis zum Schluss genossen.

 
Für den Ortsverband Geilenkirchen
 Inga Rother, Oberfeldwebel


Hauptmann d.R.
Heinz-Dietmar Müller
* 19.Juni 1942  † 2.August 2020

Kamerad Heinz-Dietmar Müller war seit 18.02.2002 bis zu seinem Tode Mitglied in unserer Kameradschaft mit der Mitgliedsnummer 5217. Mit Heinz-Dietmar Müller hat der Ortsverband Bruchsal einen Freund und Kameraden verloren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für den Ortsverband Bruchsal
Die Vorstandschaft


Oberstleutnant a.D.
Uwe Radike
* 20.Januar 1941  † 15.Juli 2020

Am 15. Juli 2020 ist unser Kamerad Uwe Radike im 79. Lebensjahr in Neumünster verstorben. Geboren wurde Uwe Radike am 20. Januar 1941 in Ostbrandenburg. Nach der Schule studierte er zunächst Ingenieurwesen. Bevor er zu Ulm als Flusspionier in die Bundeswehr eintrat.  
Von 1973 bis 1977 war er Führer des Feldjäger Dienstkommando Heide. Danach ging es mit seiner Familie nach Ulm. Hier war Kamerad Radike Kompaniechef der 2./ Feldjägerbataillon 290 in Ulm von 1977 bis 1979. Seine wohl schönste Dienstzeit verbrachte Kamerad Radike von 1980 bis 1981 als Führer des Feldjägerdienstkommando Shilo in Manitoba. Dort hat Kamerad Radike die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der kanadischen MP genossen.  Danach ging es nach Neumünster als Kompaniechef der 4. Feldjägerbataillon 610 von 1982 bis 1992. Der Kameradschaft trat er zum 01.03.1982 bei.
Die 4./610 wurde durch Uwe Radike geprägt. Sein grünes Herrenrad mit dem er immer zum Dienst fuhr war gut für viele Streiche, die die Kameraden ihm spielten, aber gegen eine Spende zu Gunsten des Soldaten Hilfswerks war alles vergeben und vergessen. Er stand auch immer zu seinen Soldaten und hat ihnen den Rücken gestärkt, egal ob es beim Übungsplatzaufenthalt in Putlos war oder bei der Dienstaufsicht seiner Feldjäger. Bei Dienstunterbrechungen zeigte er seine Leidenschaft für Skat.
Von 1990 bis 1992 war Kamerad Radike Feldjägerstabsoffizier in Neubrandenburg. Hier hat er auch seine Feldjäger aus Neumünster mitgenommen.  Hier zeigte er einmal mehr seine Unterstützung für das Soldatenhilfswerk.  Von 1992 bis 1995 war Kamerad Radike Feldjäger Stabsoffizier und Verkehrsstabsoffizier für das Wehrbereichskommando VIII/14.PanzerGrenDiv in Neubrandenburg. In dieser Verwendung leistete erwahre Grundlagenarbeit für die Feldjägerkräfte in seinem Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich. Sein Wirken trug wesentlich zum erfolgreichen Aufbau der Feldjägertruppe im Bereich des damaligen Wehrbereichs VIII/14. Panzerdivision bei. Seine letzte Verwendung führte Kamerad Radike dann als OTL von 1996 bis 1998 im TerrKdo SH/DBv.BerAFNORTH als Feldjägerstabsoffizier. Nebenbei war er von 2009 bis 2012 Kassenprüfer für den Regionalverband 1 der Kameradschaft der Feldjäger e.V. und vom 29.012001 bis 24.02.2012 1. Vorsitzender des Ortsverbandes Neumünster.
Egal welche Funktion Uwe Radike militärisch oder in der Kameradschaft wahrgenommen hat, er stand immer hinter seinen Männern und hat dabei immer seinen verschmitzten Humor behalten.
Wir werden Uwe sehr vermissen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seinen Kindern und allen Angehörigen.
 
Für den OV Neumünster
Jörg Greve, Hauptmann der Reserve



Stabsfeldwebel a.D.
Horst Heinrichs
* 15.Juli 1941  † 13.Juli 2020

Am 13. Juli 2020 verstarb für alle unerwartet Stabsfeldwebel a.D. Horst Heinrichs. Stabsfeldwebel a.D. Horst Heinrichs wurde am 15.Juli 1941 in Dinklage geboren, wuchs dort auf und ergriff nach der Schulausbildung den Beruf eines Handformers. Am 01.10.1961 trat er seinen Wehrdienst bei der Fernmeldetruppe an und wurde, nach der Ausbildung in Aachen, in Rheinbach im Stab Fernmelderegiment 751 verwendet. Schon bald entschied er sich, Soldat auf Zeit zu werden und wechselte im April 1962 zur Feldjägertruppe, genauer zur 2./Feldjägerbataillon 900 in Bonn. Am 07. April 1962 heiratete er seine Gerdi. Bei der 2./Feldjägerbataillon 900 diente er, bis er im Dezember 1970, mit der Ernennung zum Berufssoldaten, zum Feldjägerdienstkommando Lingen/Ems versetzt wurde. In Lingen fand die Familie bald auch ihr Zuhause im eigenen Haus. Im Feldjägerdienstkommando Lingen diente er als Feldjägerfeldwebel bis dieses mit der Einnahme der Heeresstruktur 4 Ende 1979 aufgegeben wurde. Mit den meisten Lingener Feldjägern wechselte er 1980 nach Oldenburg zur dann 4./Feldjägerbataillon 720. Im Rahmen der Förderung zum Stabsfeldwebel wurde er 1981 kurzzeitig nach Ludwigsburg zum Unterstützungskommando 5 versetzt, kehrte dann aber, mit einer Zwischenverwendung als Kompaniefeldwebel in Rheine von 1982 bis 1985, nach Lingen zurück, wo er bis zu seinem Ausscheiden gem. dem damaligen Personalstärkegesetz am 30.09.1992 als Kompaniefeldwebel der Stabskompanie Heimatschutzbrigade 52 eingesetzt war.
Seinen Ruhesitz fand das Ehepaar Heinrichs in Bad Driburg, in der Nähe der beiden Söhne. Stabsfeldwebel Horst Heinrichs war über 30 Jahre Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger, zuletzt im OV Bremen. Er wurde für seine unaufdringliche und herzliche Art von allen sehr geschätzt.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Gerdi, seinen beiden Söhnen Uwe und Kai und allen Angehörigen.
Horst Heinrichs wird uns fehlen.

Für den OV Bremen
H. Erdmann, Oberst a.D.


Hauptmann a.D.
Willi Hoffmann
* 3.März 1940  † 1.Juli 2020

Am 1. Juli 2020 verstarb unser langjähriges Mitglied Willi Hoffmann im Alter von 80 Jahren. Er war seit dem Jahr 1981 Mitglied in unserer Kameradschaft. Seine Mitgliednummer (345) sowie sein Eintrittsdatum (01.02.1981) in die Kameradschaft zeigen uns, dass Willi Hoffmann ein „Urgestein“ und Gründungsvater unserer Kameradschaft war.
Sein militärischer Werdegang führte ihn von der Feldjägertruppe 1978 zur damaligen MAD Gruppe 3 nach Düsseldorf. Nach diesen Verwendungen folgte dann 1993 seine Versetzung in den Ruhestand. Seinen Lebensabend wollte und hat Willi Hoffmann in seiner Wahlheimat München verlebt. Aber auch aus der Ferne hielt Willi Hoffmann immer noch Kontakt zu seinen Düsseldorfer Feldjägern und den Kameraden der MAD Gruppe 3.
Die Kameradschaft verliert mit ihm ein langjähriges Mitglied und treuen Kameraden.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Wir werden Willi Hoffmann ein ehrendes Andenken bewahren.  
Die Trauerfeier und Beisetzung fand am 27. Juli 2020 auf dem Münchener Westfriedhof statt.  
 
Für den Ortsverband Hilden   
Christoph Weber


Oberst a.D.
Dr. Klaus Rehbein
* 8.August 1939  † 27.Juni 2020

Am 27. Juni 2020 verstarb nach langer Krankheit Oberst a.D. Dr. Klaus Rehbein.
 
Oberst a.D. Dr. Klaus Rehbein wurde am 08. August 1939 in Marienwerder an der Weichsel geboren. Nach der Flucht wuchs er in Nordfriesland/Schleswig-Holstein auf, und schloss den Schulbesuch in Niebüll/SH mit dem Abitur ab. 1960 trat er zunächst als Artillerist in die Bundeswehr ein, wurde in Lüneburg, Hannover, Idar-Oberstein und Schleswig zum Offizier auf Zeit ausgebildet. In Schleswig lernte er auch seine Ehefrau Eva-Maria kennen und lieben. Nach einer Zeit als Student für das Lehramt in Englisch, Geschichte und Sport entschied er sich dann für eine Karriere als Berufsoffizier und wurde als Batterie- und Feuerleitoffizier sowie als S2/S1-Offizier verwendet.
1968 wechselte er zur Feldjägertruppe und führte zunächst die Feldjägerdienstkommandos Neumünster und Hamburg. In einem regelmäßigen Wechsel zwischen Truppe, Lehre und Stabsarbeit war Oberst a.D. Dr. Rehbein Lehroffizier an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst (SFJgStDst), Sonthofen, Kompaniechef der 3./Feldjägerbataillon 610 in Hamburg. Lehrstabsoffizier für Psychologie an der SFJgStDst, Feldjägerstabsoffizier in der Gruppe Feldjägertruppe im Heeresamt, Köln, Kommandeur des Feldjägerbataillon 610, Heide, Feldjägerstabsoffizier und Verkehrsstabsoffizier im II. Korps in Ulm und Kommandeur der Lehrgruppe A an der SFJgStDst. In dieser Verwendung wurde er 1990 zum Oberst befördert. In seiner letzten Verwendung lenkte er die Geschicke der Feldjägertuppe als Leiter der Gruppe 5 der Abteilung IV im Heeresamt. Aus dieser Verwendung verließ er 1994 54jährig die Bundeswehr gemäß dem damaligen Personalstärkegesetz. Er nahm seinen Wohnort im eigenen Haus in Laatzen/Hannover und widmete sich mit Energie dem Studium der Politikwissenschaften, der Geschichte sowie der Philosophie und schloss dieses mit Magister Artium ab. 2005 promovierte Oberst a.D. Klaus Rehbein zum Dr. phil., Doctor Philosophiae. In seiner Dissertation behandelte er die westdeutsche Oder/Neiße-Debatte.
Oberst a.D. Dr. Rehbein war Gründungsmitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. mit der Mitgliedsnummer 22. Er diente der Kameradschaft als erster Schatzmeister, später als 2. Vorsitzender und förderte die Idee der Kameradschaft stets tatkräftig. Zuletzt stellte er sich 2008 für den neu gegründeten Förderverein der Militärgeschichtlichen Lehrsammlung der Feldjägertruppe als ihr Vorsitzender zur Verfügung. Leider zeigten sich dann bald erste Anzeichen einer schweren Erkrankung, so dass ihm ein weiteres förderliches Wirken nicht mehr möglich war.
Oberst a.D. Dr. Klaus Rehbein war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold und der Ehrennadel in Silber seiner Kameradschaft der Feldjäger.
Mit Klaus Rehbein verlieren wir einen herausragenden Feldjägerstabsoffizier und guten Kameraden. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Eva-Maria, den Kindern Susanne und Clemens, den Schwiegerkindern und seinen fünf Enkelkindern. Sein Wirken und sein Wesen machen ihn unvergessen.

Für den Ortsverband Hannover
Heiner Erdmann, Oberst a.D.


Stefan Huck
* 27. Januar 1960  † 08.Juni 2020

Kamerad Stefan Huck war seit 22.07.2002 bis zu seinem Tode Mitglied in unserer Kameradschaft mit der Mitgliedsnummer 5252.
Mit Stefan Huck hat der Ortsverband München einen Freund und Kameraden verloren.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Für den Ortsverband München
Die Vorstandschaft


Obergefreiter UA d.R.
Günther Wilken
* 21.April 1945  † 7.Juni 2020

Am 07.06.2020 hat uns nach kurzer, schwerer Krankheit Kamerad Günther Wilken, sieben Wochen nach seinem 75-ten Geburtstag, für immer verlassen.
 
Am 01.07.1965 wurde Günther zur AKp 5/1 nach Braunschweig eingezogen. Seine Lehrgänge, zur Ausbildung zum Feldjäger, absolvierte er bei 1./Feldjägerbataillon 720, im FJgAusbZug in Hannover-Bothfeld. Danach erfolgte sein Einsatz bei der 2./FJgBtl 720 in Verden und in Neuenkirchen / Schwanewede als Streifenbegleiter und im FmZug bis zu seinem Dienstaustritt am 30.06.1967. Auch vor seinem Eintritt in unsere Kameradschaft, am 02.12.2014, gab es immer Kontakte und Treffen, wie das Spargel-Essen in Bückeburg, Bunker Valentin etc. Günther ließ es sich auch nicht nehmen, das Spargel-Essen im Brunnenhof Leuchtenburg mit seiner Frau Louise auszurichten. Die gemeinsamen Hobby`s Wassersport, dass Reisen mit dem Wohnmobil sowie Haus und Garten, pflegte Günther mit großer Leidenschaft gemeinsam mit seiner Frau.
Seine freundliche und hilfsbereite Art werden uns fehlen.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir trauern mit Louise und Familie.

Für den Ortsverband Bremen
Rolf Berner, SF a.D.

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