Ortsverband Berlin
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| 1.Vorsitzender | Schnauber, Jens |
| 2.Vorsitzender | Lambertz, Rolf |
| Kassenwart | Hanf, Thorsten |
| Schriftführer | Böhm, Wolfgang |
| Beisitzer | Bernd, Thomas Wittig, Holger Manz, Stefan Zedler, Sven Moosdorf, Kevin |
2026- Juni - Die Zentrale Veranstaltung zum Veteranentag 2026 fand am 21. Juni in Berlin rund um das Reichstagsgebäude statt, Feldjäger zeigten starke Präsenz!
Der nationale Veteranentag 2026 stand unter dem Motto „Veterans, Family und Friends“. Damit rückte die Veranstaltung nicht nur die Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr in den Mittelpunkt, sondern auch ihre Familien, Angehörigen und Wegbegleiter.
Gerade sie geben Soldatinnen und Soldaten Rückhalt im Alltag und tragen entscheidend dazu bei, dass der Dienst in der Bundeswehr möglich bleibt.
Auf der Hauptbühne, im Schatten des Bundestages und in Sichtweite zum Kanzleramt, wurde von 10 bis 19 Uhr ein abwechslungsreiches Programm geboten. Musikalisch sprach es mehrere Generationen an.
· Am Vormittag eröffnete die Big Band der Bundeswehr das musikalische Programm.
· Um 11:50 Uhr richtete sich Heavysaurus besonders an Familien und junge Rockfans.
· Am Nachmittag übernahm zunächst M*Bates die Bühne.
· Um 16:10 Uhr folgte mit The BossHoss einer der erwarteten Publikumsmagneten. Die Berliner Band verband Country, Rock und große Festivalhymnen und sorgte damit voraussichtlich für starken Andrang vor der Hauptbühne.
Den musikalischen Abschluss gestaltete ab 18 Uhr Heinz Rudolf Kunze gemeinsam mit der Big Band der Bundeswehr. So endete der Tag nicht mit einem klassischen Festakt, sondern mit einem großen Konzert vor dem Reichstagsgebäude.
Neben der Hauptbühne bildete das Veteranendorf das inhaltliche Zentrum der Veranstaltung. Entlang der Paul-Löbe-Allee präsentierten sich Organisationen, die sich mit Veteranenarbeit, Fürsorge, Rehabilitation und gesellschaftlicher Anerkennung beschäftigen.
Vertreten waren unter anderem der Deutsche Bundestag, das Amt des Wehrbeauftragten, das Veteranenbüro der Bundeswehr sowie zahlreiche Vereine, Verbände und internationale Partner. Auch der Ortsverband Berlin der Kameradschaft der Feldjäger e.V. war mit einem eigenen Stand im Veteranendorf präsent.
Viele Besucherinnen und Besucher interessierten sich besonders für die Feldjäger. Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderen:
· die Herkunft des Namens „Feldjäger“,
· die Aufgaben der Feldjäger innerhalb der Bundeswehr,
· die Verbindung zwischen dem Verein und der aktiven Feldjägertruppe.
Mit Sachkenntnis und Geduld wurden die Fragen beantwortet. So verließen viele Gäste den Stand mit neuen Informationen und einem besseren Verständnis für die Arbeit der Feldjäger.
Als Präsent gegen eine Spende für den Fonds „Die Kameradschaft der Feldjäger hilft“ wurde unter anderem das Buch von Marc Hinzmann über die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan angeboten. Auf Wunsch kam Marc Hinzmann, der nur wenige Meter entfernt im mobilen Showtruck des Veteranenbüros informierte, an unseren Stand und signierte die Bücher persönlich.
Unter den zahlreichen Gästen, die am Stand eine Informationspause einlegten, waren auch prominente Besucher. So der Kommandeur des Feldjägerregiments 1, Oberst Sabastian Kothanikkel, auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, er nahm sich Zeit für ein längeres Gespräch. Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte unter anderem während seines Rundgangs die Präsentation des Feldjägerregiments 1 und ließ sich dort von den Kameraden informieren.
Das Veteranendorf war damit auch für Besucherinnen und Besucher ein gelungenes Angebot, die weniger an militärischer Technik interessiert waren und stattdessen mehr über die Menschen, Familien und sozialen Unterstützungsangebote hinter der Bundeswehr erfahren wollten.
Text: W. Böhm
Bild: R. Lambertz, T. Witte, T. Hanf





2026- Mai - Buchvorstellung im Ortsverband Berlin
Am 18. Mai um 18:00 Uhr kamen Mitglieder und Gäste des Ortsverbandes Berlin im Casino der Julius-Leber-Kaserne zusammen. Der Vorstand hatte zur Buchvorstellung mit Hauptmann d.R. Marc Hinzmann eingeladen. Der Vorsitzende des Ortsverbandes, Oberstleutnant d.R. Jens Schnauber, begrüßte die rund 60 Anwesenden – darunter der Präsident der Kameradschaft, Oberst d.R. Markus Tönsgerlemann und die Schriftführerin Marion Gümmer – und gemeinsam gedachten wir in einer Schweigeminute unseres vor wenigen Wochen verstorbenen Kameraden Oberstabsfeldwebel a.D. Harald Winterboer. Im Anschluss wurden mit einer Urkunde für langjährige Mitgliedschaft in der Kameradschaft geehrt:
· Monika Böhm für 25 Jahre Mitgliedschaft
· Eric Sabbé für 30 Jahre Mitgliedschaft
· Robert Hochbaum für 40 Jahre Mitgliedschaft
In Würdigung der Verdiensten für die Kameradschaft wurden ausgezeichnet:
· Timo Witte mit der Ehrennadel in Silber
· Wolfgang Böhm mit der Ehrenmitgliedschaft
Im Schwerpunkt des Abends stellte Marc Hinzmann sein Buch „Leben und Sterben lassen“ vor. Darin berichtet er von einem dramatischen Evakuierungseinsatz, zu dem er im August 2021 kurzfristig befohlen wurde. Er schildert eindrücklich sowohl belastende Erfahrungen als auch einzelne Momente der Hoffnung.
Mit einem klaren und stellenweise selbstkritischen Blick beschreibt Kamerad Hinzmann das Chaos am Flughafen Kabul. Während sich tausende Menschen vor dem Gelände drängten, mussten er und sein kleines Team unter extrem schwierigen Bedingungen entscheiden, wer einen Platz in einem Evakuierungsflugzeug der Bundeswehr erhielt und wer nicht. Fehlende Dolmetscher, unklare Vorgaben und mangelnder rechtlicher Beistand verschärften diese Verantwortung zusätzlich. So wird das Dilemma seiner Lage eindrucksvoll nachvollziehbar – ohne Klage und ohne Schuldzuweisungen.
Für seine eindrucksvollen Ausführungen an diesem Abend gilt Marc Hinzmann unser herzlicher Dank.
Text: Wolfgang Böhm
Foto: K. Philippi

2026-Februar - Neujahresempfang im OV Berlin
Auf Einladung des Vorstands versammelten sich am Montag, dem 16. Februar 2026, Mitglieder und Gäste im Casino der Julius-Leber-Kaserne zum traditionellen Neujahrsempfang. Die Veranstaltung bot nicht nur die Gelegenheit zu einem geselligen Beisammensein, sondern diente zugleich als Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Verbindungen zu knüpfen.
Zu Beginn des Abends begrüßte der Vorsitzende des Ortsverbandes, Oberstleutnant d.R. Schnauber, die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache. Er hob insbesondere die seit dem Sommerfest 2025 intensivierte gute Zusammenarbeit zwischen den Berliner Feldjägern und dem Ortsverband hervor. Oberstleutnant Schumacher, der als S 3 des Regiments und in Vertretung des Kommandeurs teilnahm, unterrichtete die Anwesenden über die Aufgaben, die im Regiment anstehen.
Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich auszutauschen und die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen zu planen.
Text und Foto
Wolfgang Böhm

2025-Dezember Weihnachtsmarkt in der Julius-Leber-Kaserne
Am 27. November 2025 fand in der Julius-Leber-Kaserne erstmalig ein Weihnachtsmarkt der Feldjäger statt. Die Spieße der Berliner Feldjägerkompanien hatten im Vorfeld zahlreiche Vorhaben geplant und vorbereitet, die während der Veranstaltung erfolgreich umgesetzt werden konnten.
Ein besonderes Highlight des Marktes war der "Weihnachtswettstreit" zwischen den Kompanien. Als Sieger dieses freundschaftlichen Wettbewerbs ging die 13./FJgRgt 1 hervor. Der Wanderpokal, gestiftet vom Ortsverband Berlin, wurde vom 2. Vorsitzenden Rolf Lambertz gemeinsam mit den Spießen feierlich an den Kompaniechef der 13./FJgRgt 1 übergeben.
Die Veranstaltung erfreute sich großer Beliebtheit und wurde von etwa 250 Soldaten besucht. Durch den Verkauf der "Spendenbecher" konnte eine beachtliche Summe gesammelt und an die Familie eines kürzlich verstorbenen Kameraden übergeben werden. Darüber hinaus kam ein Betrag in Höhe von 665 € zusammen, der auf das Konto "Feldjäger helfen Feldjägern" überwiesen werden soll.
Der Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und verdeutlichte die kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Berliner Feldjägern und dem Ortsverband Berlin der Kameradschaft der Feldjäger.
Text: Wolfgang Böhm
Bild: Thorsten Hanf


2025-November 30 Jahre Engagement und Zusammenarbeit im Ortsverband Berlin
Die Gründung des Ortsverbands Berlin fand am Freitag, dem 19. Mai 1995, in der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin-Gatow statt. Bis zu diesem bedeutenden Tag waren jedoch viele organisatorische Vorbereitungen und Detailarbeit erforderlich. Mehrere Mitglieder beteiligten sich an diesen Aufgaben, doch besonders hervorzuheben ist die Familie Monika und Bernhard Grigoleit, die maßgeblich als Motor der Gründung vor Ort dienten.
Drei Jahrzehnte lang haben sich die Mitglieder des Ortsverbands Berlin engagiert, aufeinander vertraut und gemeinsam zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Nicht immer war der Weg einfach, doch durch den Einsatz und das Engagement aller Beteiligten konnten immer wieder Erfolge erzielt werden.
Anlässlich unserer Veranstaltung am 17. November 2025 blickten wir gemeinsam auf diese 30 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit zurück. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Oberstleutnant d.R. Jens Schnauber, richtete auch unser Regionalleiter, Hauptfeldwebel Timo Witte, einige Worte an die Anwesenden. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde Stabsunteroffizier d.R. Jürgen Vogt, der viele Jahre als erster Vorsitzender des Ortsverbands tätig war, für seine 35-jährige Mitgliedschaft in der Kameradschaft geehrt.
Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer bei einem deftigen Grünkohlessen stärken und Erinnerungen austauschen. Zudem wurden erste Ideen für Veranstaltungen im Jahr 2026, gemeinsam mit den Kameraden vom Feldjägerregiment 1, besprochen.
Unter großem Beifall wurde außerdem ein neues Mitglied in den Ortsverband aufgenommen. Für den im September neu gewählten Vorstand war diese Veranstaltung ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass auch in Zukunft eine enge und kameradschaftliche Zusammenarbeit mit den Berliner Feldjägern Bestand haben wird.
Bild: Rolf Lambertz
Text: Wolfgang Böhm



2025-10 Antrittsbesuch beim Regimentskommandeur
Am 13. Oktober 2025 besuchten der Vorsitzende des Ortsverbands Berlin und sein Stellvertreter den Kommandeur des Feldjägerregiments 1 in dessen Dienstzimmer. Anlass dieses Treffens war es, sich als neu gewählte Vertreter der Berliner Kameradschaft offiziell vorzustellen und den persönlichen Kontakt zum Kommandeur zu etablieren.
Im Rahmen des Gesprächs wurden verschiedene Themen von beiderseitigem Interesse erörtert. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem Ortsverband, dem Regiment und den Berliner Kompanien. Ziel ist es, die Verbindung zwischen den Reservisten der Kameradschaft und der aktiven Truppe zu stärken und eine engere Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Durch diesen Dialog wurde der Grundstein für eine intensivere Vernetzung und Kooperation gelegt, von der sowohl die Kameradschaft als auch das Regiment profitieren können.
Text: Wolfgang Böhm
Bild: Rolf Lambertz


