Regensburg-Roding - Feldjäger

Kameradschaft der Feldjäger
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Kameradschaft der Feldjäger
Kameradschaft der Feldjäger e.V.
Telefon 0511 / 47 46 88 44
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Die aktuelle Ausgabe

Regensburg-Roding

OV-WEBSEITEN > REGION-7
1.Vorsitzender
Michael F. Eichmüller, Hptm d.R.
2.Vorsitzender
Andreas Meier, Hptm d.R.
Kassenwart
Walter Zimmerer, StUffz d.R.
Schriftführer
Maximilian Fromm, Hptm
Beisitzer
Stefan Zrenner, OTL d.R.
Michael Dümig, OStFw
Johann Krempf, StFw a.D.
Jörg Hammer, StFw
 
Sowie der KpChef kraft Amtes
Dominic Päßler, Major
Email
Der Ortsverband Regensburg wurde 1990 in Regensburg in der Nibelungenkaserne in der damaligen 4./FJgBtl 760 gegründet und zählt bis heute ca. 125 Mitglieder.  Aufgrund der Verlegung der aktiven Kompanie 1993 nach Roding, wurde der Ortsverband im Jahr 2002 in den OV Regensburg-Roding umbenannt. Mit der aktiven Feldjägerkompanie, der 8./FJgRgt 3, besteht ein sehr enge kameradschaftliche Beziehung. Dies zeigt sich darin, dass wir jährlich am Sommerfest und am Behördenvergleichschießen der Kompanie teilnehmen. Im Gegenzug ist der Ortsverband natürlich regelmäßig bei den militärischen Appellen, z. B. Wechsel des Kompaniechefs, etc., durch die Vorstandschaft vertreten. Höhepunkt der hervorragenden Zusammenarbeit war die gemeinsame Durchführung der Feierlichkeiten zum 25 jährigem Jubiläum unseres Ortsverbandes am 08./09. Mai 2015 in Roding. Selbstverständlich dienen auch einige Mitglieder als Reservisten in der Rodinger Feldjägerkompanie.
In der Vergangenheit wurden z. B. noch Wochenendfahrten, wie Silvesterfeier in Österreich, Besuch des Militärkommandos in Salzburg und Besuche von Militärmusikfestivals, organisiert. Auch Besichtigungen bei der Berufsfeuerwehr, Polizeidirektion und Justizvollzugsanstalt Regensburg wurden durchgeführt. Leider ist die Resonanz für solche größere Veranstaltungen in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was auch dem allgemeinen Zeitgeist geschuldet ist. Die aktive Vorstandschaft nimmt selbstverständlich weiterhin am Feldjägertag und den Bundesdelegiertenversammlungen teil und freut sich auf eine rege Teilnahme am Vereinsgeschehen mit hoffentlich steigender Tendenz.  








2024-Februar    Reserve hat Ruh!
 
Letztes Jahr, Ende August 2023, war es schließlich so weit: meine Reservedienstzeit bei der Bundeswehr war dreiundvierzig Jahre nach meiner Entlassung und dem aktiven Dienst endgültig zu Ende.
Ich sage danke an das Feldjägerregiment 3, Herrn Oberst Seidel für die von ihm unterzeichnete Urkunde im Namen der Bundesrepublik Deutschland.
Weiterhin danke an die „Achte“ in Roding, hier besonders Herrn Hauptmann Schirmer und Herrn Stabsfeldwebel Ertl für die Einladung zur Kompanieweihnachtsfeier auf dem Hohen Bogen im Bayerischen Wald und die hierbei offiziell übermittelte Anerkennung, sowohl in Worten als auch in Form einer Urkunde und eines kleinen Präsents. Der Anfang Dezember heftige Wintereinbruch konnte für diesen feierlichen Rahmen nicht besser sein und wird bei mir einen prägenden Eindruck hinterlassen. Nicht missen möchte ich auch die vielen Erlebnisse, Eindrücke, Erfahrungen, Gespräche, Übungen, Einsätze, Streifenfahrten und, und, und mit allen Vorgesetzten, Angehörigen und Reservisten der Kompanie in Roding.
Mein besonderer Dank gilt zuletzt Herrn Oberstleutnant Langhorst für sein Engagement und seinen Einsatz für die Reservistenarbeit und sein freundschaftliches Verhältnis mir gegenüber. Dank ihm weiß inzwischen jeder, wer mit „Der alte Hauptmann aus Roding“ gemeint ist.

Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und Euch allen immer das nötige Soldatenglück!

Horrido
 
Michael F. Eichmüller, Hauptmann der Reserve


2023-Dezember      Adventsfeier im kleinsten Kreis
 
Roding. Mehr als überschaubar war am Samstag, den 09. Dezember, die Teilnehmerzahl an der traditionellen Vorweihnachtsfeier der Kameradschaft am Standort Roding. Das tat der Gemütlichkeit und dem geselligen Miteinander von Kameradschaftsangehörigen und Vertretern der Feldjägerkompanie, Hauptmann Udo Schirmer und Stabsfeldwebel Christian Ertl, aber keinen Abbruch.
So war die aufkeimende Frage des Vorsitzenden der Kameradschaft, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller, ob man denn angesichts des geringen Zuspruchs überhaupt noch eine derartige Feier abhalten sollte, eher theoretischer Art. Tenor der Anwesenden: Auch 2024 soll es eine Weihnachtsfeier geben, denn sie ist nicht nur eine liebgewordene Tradition, sondern auch eine zeitliche Brücke zwischen den Veranstaltungen im Sommer/Herbst und dem Frühjahrstreffen.
Bei Kaffee und Plätzchen, sowie einem späteren Abendessen, wurde natürlich auch wieder darüber philosophiert, wie die Zukunft der Kameradschaft der Feldjäger im allgemeinen aussehen könnte. „Problemkind“ – und da waren sich die Anwesenden einig – werde weiterhin die Gewinnung von Neumitgliedern sein, da die aktiven Soldaten in den Feldjägereinheiten aus vielerlei Gründen derzeit nur wenig Bereitschaft für eine Mitgliedschaft erkennen ließen. Erschwert werde das Vereinsleben zudem durch die zahlreichen Mitglieder, die zwar dankenswerterweise ihren Beitrag entrichteten, aber ansonsten durch „Abwesenheit“ glänzen würden.  
Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Michael Eichmüller nochmals bei den Soldaten der Kompanie für die stets gute Zusammenarbeit und sprach die Hoffnung aus, dass sich 2024 ein „Silberstreif am Horizont“ bezüglich der Zukunft der Kameradschaft zeige.
Text: Stefan Zrenner, Oberstleutnant der Reserve
Foto: Kathi Wiget
 

2023-Oktober   Als Reservist auf der Orange Road 1/2023, Erfahrungen und Eindrücke

„Betrieb eines Verkehrsleitnetzes und Schutz kritischer Infrastruktur im Zuge der Landes- und Bündnisverteidigung“, das waren die Schlagworte von Oberstleutnant Langhorst, stellvertretender Kommandeur Feldjägerregiment 3, mit denen er mir die freilaufende Volltruppenübung Orange Road im Rahmen eines Aufsichtsbesuchs bei der 8./Feldjägerregiment 3 in Roding im Januar 2023 versuchte, schmackhaft zu machen. „Und bringen Sie mir einen Zug Reservisten mit!“. Aus diesem Zug wurde zwar am Ende nur eine Hand voll Wehrübender, aber diesen wurde, wie auch den aktiven Soldaten, physisch und auch psychisch viel abverlangt.

Aufgeteilt in Päckchen, begann die Übung mit einem Kfz-Marsch vom bayerischen Roding nach Ohrdruf in Thüringen, unterbrochen von technischem Halt und Lageeinweisung sowie Empfang von Kartenmaterial und Munition in Erfurt.

Der Bezug des Feldlagers in Ohrdruf und der Mannschaftszelte verlief noch relativ unspektakulär, wer konnte da schon ahnen, dass die die Feldbetten meistens nur dazu dienten, dass der Schlafsack nicht auf dem blanken Boden lag. Für die nächsten 72 Stunden sollte Ruhen und Essen zur Nebensache werden.

Zunächst galt es, das Feldlager zu sichern und Verteidigungsstellungen zu definieren, die Marschstraßen und entsprechende Umleitungen zu erkunden und Verkehrsleitpunkte zu betreiben. Diese feldjägerspezifischen Aufgaben hatte zumindest ich in meiner Grundausbildung Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts als „Wald- und Wiesenfeldjäger“ noch von der Pike auf gelernt und in den damaligen Großmanövern auch praktisch beübt. Jetzt konnte ich mein Wissen und meine Erfahrungen von damals an die „Spezialisten“ von heute weitergeben: Am Verkehrsleitpunkt das Streifen-Kfz weg von der Straße, reflektierende Teile mit Planen und Netzen abhängen, bei Kontakt immer ein gedeckter Sicherungsposten im Hintergrund, nachts nicht offen rauchen …

Parallel dazu wurde die im Einsatzraum liegende Infrastruktur erkundet, hier handelte es sich im Einzelnen um ein Umspannwerk, ein Tanklager und um eine Trinkwasseraufbereitungsanlage unterhalb einer Stauseemauer. Im Laufe der Übung wurden durch feindliche Kräfte hier immer wieder kleine und auch größere Nadelstiche gesetzt, welche im zeitlichen Fortlauf an Intensität zunahmen und sich immer mehr auf die Trinkwasseranlage konzentrierten.

Aber auch die Lagen nahmen zu, ein Auftrag war noch nicht abgearbeitet, der nächste stand schon an, Krawalle und Tote. Personelle Engpässe traten auf, welche Streife kann am einfachsten aus einem Auftrag herausgelöst werden, Ruhezeiten wurden zurückgefahren und fielen teilweise ganz aus! Dazwischen ein Verkehrsunfall bei Punkt XY, zumindest werden die Koordinaten immer noch so benannt, wie zu meiner aktiven Zeit, sicherheitshalber hatte ich vor Beginn der Übung nochmal nachgefragt. Verletzte Person, Anforderung von Sanitätern und Unfallaufnahmetrupp, Marschstraße räumen, der Verkehr muss laufen …

Der Magen knurrt, seit dem Frühstück haben wir nichts mehr zwischen die Kiemen bekommen, es ist mittlerweile neun Uhr abends. Zwischendurch schleicht sich der Gedanke in den Kopf, sich freiwillig in Kriegsgefangenschaft zu begeben, da dort vielleicht die Verpflegung besser funktioniert, aber dann glücklicherweise am Verkehrsleitpunkt den Lkw vom Spieß angehalten und der weiß sofort, was Sache ist: „Habt ihr Hunger? Wenden, Klappe auf, Essen fassen!“ Der amerikanische Sergeant, der als Beobachter dabei ist, fällt mir danach um den Hals und drückt mich: „Thank you for stopping the food-truck, I was so hungry“.  

Zwischendurch doch mal ins Feldlager eingerückt und bei dem Gedanken, kurz zu ruhen, zeigt der Wecker 26 Minuten bis zum Wecken an, die Dieselaggregate rattern eh so laut, dass man kein Auge zukriegt, dann hupt es ununterbrochen, ein Dieselkanister ist leer und muss getauscht werden Schirrmeister, mach hin!

Waren das Schüsse im Morgengrauen? Die Zeltplane geht auf, „Alarm, Angriff aufs Camp, sammeln!“ Der Sergeant hat es nicht gehört: „Sergeant, Alaaarm!“ Er springt auf, Grundstellung, klappert mit den Zähnen, voll im Tiefschlaf erwischt! Jetzt wären die alten Knobelbecher gut, einfach reinspringen, das Schnüren der Kampfstiefel kostet wertvolle Zeit beim Einnehmen der Stellungen auf dem Wall. Warum muss ausgerechnet jetzt ein Regenschauer niedergehen? Innerhalb von Sekunden ist man durch bis auf die Haut, aber solange nur der Regen durch die A…ritze runter läuft, ist es zu ertragen. Der Angreifer hatte sich wieder verzogen.

Umziehen, trockene Klamotten. „Wieso stinkt es hier so nach Bier?“ Antwort vom Kameraden: „Mir hat heute Nacht ein Besoffener eine ganze Flasche drüber geschüttet“. Ach ja, da war was: orientierungslose Person auf der Zufahrtsstraße zum Camp. Naja, wenigstens werden die anderen Körpergerüche überdeckt.

Zwischendurch wieder ein Verkehrsunfall, der keiner ist, ein betrunkener Kraftfahrer wusste auf dem Weg zum Bier holen nicht mehr weiter. Er ist aber kooperativ und gesprächsbereit, auch ist er mit einer Blutentnahme einverstanden, die Marschstraße ist frei, der Beifahrer kann weiterfahren. Zum Reden bleibt nicht viel Zeit, obwohl psychologische Unterstützung nötig wäre. Von feindlichen Kräften wurde ein illegaler Checkpoint errichtet. Die Lage wird aufgeklärt, es gibt bereits Tote und Verletzte. Der Feldjäger ist jetzt Infanterist. Von zwei Seiten wird der Feind angegriffen: Hammer und Amboss! Vor Ort muss die Lage analysiert werden, wer ist Freund, wer Feind? Wie viele Tote gibt es, wie schwer sind die Verletzungen, gibt es versteckte Sprengsätze? Das Bergen der Verletzten mit der Trage fordert die letzten Reserven.

In der Zwischenzeit hatten sich feindliche Aktionen gegen kritische Infrastruktur immer mehr auf die Wasseraufbereitungsanlage gerichtet, welche schließlich darin gipfelten, dass das Werk besetzt und mit Kontamination des Trinkwassers gedroht wurde. Jetzt war eine Zusammenarbeit aller Spezialisierungen gefordert: robuste Kräfte, Hundeführer, Erheber und Ermittler, Präzisionsschützen, selbst der mobile Kompaniegefechtsstand wurde auf den Parkplatz vor dem Werk verlegt. Wieder fallen Schüsse, waren das die Präzisionsschützen? Die Lage ist unklar, Gas ist ausgetreten, ABC-Alarm! Unter ABC-Schutzmaske wird in das Gebäude eingedrungen. Auf gleicher Höhe, innen und außen, oben und unten wird Abschnitt für Abschnitt durchkämmt. „Keine weiteren Feindkräfte im Gebäude!“ Stunden später ist auch diese Lage geklärt, die MG-Schützen an der Hauptstraße werden abgezogen, der Kriegsgefangenensammelpunkt am Parkplatz abgebaut, der Kompanietrupp rückt ab, Nachbesprechung.

Dies ist nur ein kleiner Abriss der vielen eingespielten Lagen, aber man hat gespürt, dass die Landes- und Bündnisverteidigung wieder in den Vordergrund gerückt ist und dass diese Abläufe geübt werden müssen. Aus meiner Sicht waren alle Beteiligten hoch motiviert. War eine Lage abgearbeitet, wurde vom Schiedsrichter sofort kritisiert und gelobt, was war gut, was hätte man besser machen können? So konnten Lob und Kritik gleich für den weiteren Verlauf verwendet und Althergebrachtes und neue Erfahrungen zweckmäßig verknüpft werden.

Mich persönlich hat diese Übung besonders auch körperlich an meine Grenzen gebracht: Hitze, Schwüle, Regen, Schlafmangel, Hunger... Voll aufgerödelt im Laufschritt durchs Gelände, noch einen Verletzten auf der Trage, neben dir Kameraden, die vierzig Jahre jünger und durchtrainiert sind. Aber der Zusammenhalt war da, jeder ist dem anderen beigestanden, hat ihm geholfen, ihn rausgehauen. Und das ist wichtig, vertrauen können!



Diese Orange Road war meine letzte Reservedienstleistung als Reservist, ich habe das Dienstzeitalter erreicht. Reserve hat Ruh! Aber ich blicke gerne zurück und bedanke mich bei allen, die mich über Jahre begleitet haben, wir bleiben weiter in Kontakt! Meine Beorderung wurde in einem offiziellen Schreiben mit einem Satz aufgehoben, halt nein, zwei Sätze. Der zweite Satz lautete: Dieses
Schreiben ist ohne Unterschrift gültig.

Text: Michael F. Eichmüller, Hauptmann der Reserve, außer Dienst
Bilder: Michael F. Eichmüller und 8./ Feldjägerregiment 3

2023-Oktober  Im Traumberuf sein Leben gelassen

Oberviechtach. (frd) Der 3. Oktober ist für unser ganzes Land ein großer Gedenktag und wegen der Wiedervereinigung vor 33 Jahren auch ein Grund zum Feiern. Für die Oberviechtacher Familie Zirkelbach hingegen ist dieser Tag kein Feier- sondern ein Gedenktag, der sie immer wieder mit Trauer erfüllt, denn vor 20 Jahren ist an diesem Tag ihr Sohn und Bruder Michael Zirkelbach als Feldjäger-Oberfeldwebel der Bundeswehr bei seinem Auslandseinsatz im Kosovo tödlich verunglückt.
Diesen 20. Jahrestag hat sein Vater, Oberstleutnant a. D. Klaus Zirkelbach, zum Anlass genommen, nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit ehemaligen Kameraden und derzeit noch aktiven Soldaten der Feldjägerkompanie in Roding, wo sein Sohn Michael Dienst verrichtet hatte, ein besonderes Gedenken zu begehen, wozu sich alle Teilnehmer an der Gedenkfeier zunächst am Grab von Michael Zirkelbach trafen. Klaus Zirkelbach dankte Allen, die zu diesem Gedenktag gekommen waren, einige von ihnen waren in diesen 20 Jahren an jedem Todestag am Grab seines Sohnes und haben damit ihren Respekt gegenüber dem Verstorbenen und ihre Kameradschaft zu Michael Zirkelbach über den Tod hinaus zum Ausdruck gebracht.

Klaus Zirkelbach las dann einen Brief vor, den der damalige evangelische Pfarrer und Freund der Familie Zirkelbach, Leander Sünkel geschrieben hat, der seinen Sohn vor 20 Jahren auf dem Oberviechtacher Friedhof beerdigt hatte. Pfarrer Sünkel erinnert in diesem Brief an die schrecklichen Stunden und Tage, als die Familie Zirkelbach die Schreckensnachricht vom Unfalltod ihres Sohnes beim Kosovoeinsatz erhalten hatte, an die vielen Gespräche in der Nacht nach dieser Schreckensnachricht und an die einfühlsame Trauerfeier bei der Beerdigung von „Micha“.

Text und Bild mit freundlicher Genehmigung: Christoph Fröhlich, „Der neue Tag“, Redaktion Oberviechtach


Am Totengedenken für Oberfeldwebel Michael Zirkelbach nahmen teil von links nach rechts:
Stabsfeldwebel Alexander Tag, die Eltern Herr und Frau Zirkelbach, dahinter Johann Krempf, Regionalvorsitzender der Kameradschaft, Oberstleutnant Olaf Thimm, Oberstabsfeldwebel Max Fuchs, Major Dominic Päßler und Stabsfeldwebel Christian Ertl

2023-September   Kameradschaftsschießen am 23.09.2023

Für den Herbstanfang 2023 hatte die Rodinger Feldjägerkompanie die Kameradschaft zu einem Schießen eingeladen und so trafen sich an diesem Samstag um neun Uhr bei blauem Himmel und Sonnenschein ein gutes Dutzend Kameraden und das Funktionspersonal um neun Uhr auf der Standortschießanlage Roding. Leider mussten einige in letzter Sekunde wieder absagen, so dass die Teilnehmerzahl überschaubar blieb.
Nachdem Hauptmann Kunz in Vertretung des Kompaniechefs alle begrüßt und Stabsfeldwebel Hammer in den Ablauf eingewiesen hatte, führte der ebenfalls anwesende Standortfeldwebel, Stabsfeldwebel Tag, eine Belehrung über den ausschließlichen Gebrauch dienstlich zur Verfügung gestellter Waffen und Munition durch.
Diese Gelegenheit nutzte der Vorsitzende des Ortsverbands Regensburg-Roding, Hauptmann d. R. Michael Eichmüller, den Kameraden Alexander Tag für seine zwanzigjährige Mitgliedschaft in der Kameradschaft zu ehren und gratulierte auch dem Stabsunteroffizier d. R. Walter Zimmerer zum heutigen sechzigsten Geburtstag.
Gestärkt mit Kaffee, Kuchen und Wiener Würstchen ging es danach auf die Schießbahn, wo jeder Schütze zuerst mit dem Gewehr G 36 auf zweihundert und zweihundertfünfzig Meter in den Anschlagarten liegend, knieend, stehend freihändig, liegend aufgelegt und sitzend aufgelegt sowohl mit optischem als auch mit Leuchtpunktvisier auf Klapp- und Laufscheibe seine Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte. Nach der Mittagspause mit gegrillten Bratwürsten fand dann dieselbe Prozedur mit der Maschinenpistole MP 7 auf hundert und einhundertfünfzig Meter statt.
Beim gemütlichen Teil danach wurde schließlich auch das ein oder andere Kaltgetränk geöffnet und man hörte wieder Sätze wie „Weißt Du noch, damals mit dem G 3 und der Uzi …“. So klang gegen 15:30 Uhr die gelungene Veranstaltung fröhlich aus und man verabredete sich bereits für den 21. September 2024 für die gleiche Veranstaltung an gleichem Ort im nächsten Jahr!
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für ihr Kommen und an alle Funktioner, die ihren privaten Samstag geopfert haben!
 
Text und Bilder: Michael F. Eichmüller, Hauptmann d.R.
 

Hauptmann d. R. Michael Eichmüller gratuliert Stabsfeldwebel Alexander Tag für seine zwanzigjährige Mitgliedschaft im Ortsverband Regensburg-Roding
 
 

Anschlag liegend aufgelegt mit dem Gewehr G 36




2023-August    Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Im Rahmen seiner „Goldenen Wehrübung“ konnte der alte und neue Vorstand der Kameradschaft der Feldjäger – Ortsverband Regensburg-Roding, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller mehrere Kameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren. Dies nahm er in einer kurzen Ansprache auch zum Anlass, um Mitglieder, die sonst nicht am aktiven Vereinsleben teilnehmen, zu bitten, sich künftig auch bei gesellschaftlichen Veranstaltungen mehr einzubringen. Für dreißigjährige Mitgliedschaft wurden die Stabsunteroffiziere der Reserve Peter Nummer und Alois Schöpperl geehrt, für fünfunddreißigjährige Mitgliedschaft Hauptfeldwebel der Reserve Martin Schießl.

Text: Michael F. Eichmüller, Hauptmann der Reserve
Bilder: 8./FJgRgt3


Ehrung unterm Tarnnetz: Die Kameraden Christian Ertl als „Spieß“, Peter Nummer für dreißig Jahre, Michael Eichmüller, Alois Schöpperl für dreißig Jahre und Dominic Päßler, der Kompaniechef (von links nach rechts)


Ehrung für den Kameraden Martin Schießl für fünfunddreißigjährige Mitgliedschaft

2023-Juli    Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim OV Regensburg-Roding

Am 15. Juli 2023 fand in der Arnulfkaserne in Roding die Jahreshauptversammlung der "Kameradschaft der Feldjäger" Ortsverband Regensburg – Roding statt. Die Veranstaltung wurde unter der Leitung des bestätigten Vorstands, Hauptmann Michael Eichmüller, und des Kompaniechefs der 8./FJgRgt3, Major Päßler, abgehalten. Die Versammlung wurde im Vorfeld des Sommerfestes der Feldjägerkompanie mit einer beachtlichen Anzahl von Reservisten der Feldjäger sowie anderen Gästen durchgeführt. Hauptmann Eichmüller eröffnete die Versammlung und gab einen
Rückblick auf die vergangenen Ereignisse und Aktivitäten der Kameradschaft. Dabei wurden die erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen wie beispielsweise gemeinsame Übungen, Ausflüge und soziale Projekte hervorgehoben. Im Anschluss daran erfolgte der Bericht des Schatzmeisters, der über die finanzielle Situation der Kameradschaft informierte. Es wurde deutlich, dass die Kameradschaft finanziell solide aufgestellt ist und ihre Aktivitäten durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterstützt werden.
Ein zentraler Punkt der Jahreshauptversammlung war die Entlastung des Vorstands. Nachdem der Vorstand einen detaillierten Bericht über seine Aktivitäten und Entscheidungen vorgelegt hatte, stimmten die Mitglieder einstimmig für die Entlastung. Dies unterstrich das Vertrauen und die Zufriedenheit der Kameraden mit der Arbeit des Vorstands. Im Anschluss daran folgte die Wahl des neuen Vorstands. Unter der Leitung von Oberstleutnant der Reserve Zrenner, welcher als Wahlvorstand fungierte, wurden die
verschiedenen Vorstandsposten vorgestellt und zur Wahl gestellt. Die Mitglieder hatten die Möglichkeit, Vorschläge zu machen und ihre Stimmen abzugeben. Nach einer regen Diskussion und Abstimmung wurden schließlich die neuen Vorstandsmitglieder gewählt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
 Vorsitzender: Hauptmann der Reserve Michael F. Eichmüller
 Stellvertretender: Hauptmann der Reserve Andreas Meier
 Kassenwart: Stabsunteroffizier der Reserve Walter Zimmerer
 Schriftführer: Hauptmann Maximilian Fromm
 Beisitzer: Stabsfeldwebel außer Dienst Johann Krempf
 Oberstleutnant der Reserve Stefan Zrenner
 Oberstabsfeldwebel Michael Dümig
 Stabsfeldwebel Jörg Hammer
 Major Dominik Päßler (kraft Amtes)

Die gewählten Vorstandsmitglieder bedankten sich für das Vertrauen und versprachen, sich mit vollem Einsatz für die Belange der Gemeinschaft "Kameradschaft der Feldjäger" einzusetzen. Als Delegierte wurden das Ehepaar Johann und Hedwig Krempf sowie Andreas Meier und als Ersatz Alexander Möricke gewählt.

Als Kassenprüfer fungiert auch zukünftig das Ehepaar Rudi und Christa Rahner. Abschließend wurden noch verschiedene Termine und geplante Aktivitäten für das kommende Jahr besprochen, darunter gemeinsame Übungen, Fortbildungen und soziale Projekte. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und brachten weitere Vorschläge ein, um das Vereinsleben weiter zu bereichern.
Die Jahreshauptversammlung des Ortsverband Regensburg – Roding war ein erfolgreiches und harmonisches Treffen, welche nach ihrem Abschluss in einem gemütlichen Beisammensein am Sommerfest der 8./Feldjägerregiment 3 gipfelte.

Text: Maximilian Fromm, Hauptmann
Bild: 8./FJgRgt3



2023-Juni     Der Spieß rief, ...

... zwar nicht alle, aber viele kamen zum Komponiegrillen der 8. Feldjägerregiment 3 mit der Kameradschaft der Feldjäger, Ortsverband Regensburg-Roding! War es das deftige Grillgut, bei dem für Jeden etwas dabei war oder die kühlen Getränke an diesem
lauschigen Nachmittag des ersten Juni 2023? Oder doch eher die Ankündigung, dass dieser Nachmittag dazu dienen sollte, speziell den Gedankenaustausch zwischen den Aktiven und den Ehemaligen zu fördern und zu forcieren. Nach dem Motto „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ wurde erst gut gespeist und getrunken und danach die Unterhaltung vertieft. Besonders erfreulich dabei war, dass durch die große Teilnehmerzahl viele neue Gesichter auftauchten. So konnten neue Bekanntschaften geschlossen werden und auch Probleme einzelner Kameraden direkt mit den zuständigen Personen in Angriff genommen werden. Aber auch die aktiven Soldaten, die den montanen Umbau der Bundeswehr erleben, fragten immer wieder nach: „Wie war das denn zu Euerer Zeit, wie habt Ihr das damals gemacht?“ Aufgrund des Erfolgs dieses Treffens wurde vereinbart, dieses im Herbst zu wiederholen und künftig zweimal pro Jahr auf den Veranstaltungsplan zu setzen.

Text: Michael Eichmüller, Hauptmann der Reserve
Bilder: 8./FJgRgt3






2023-März   Letztes Geleit für Kurt Gärtner
 
Am 24.02.2023 wurde unser Kamerad, Hauptmann a. D. Kurt Gärtner mit militärischen Ehren zu Grabe getragen. Der Ortsverband Regensburg-Roding sowie ehemalige Kameraden vom MAD gaben ihm hierbei das letzte Geleit!
Kamerad Peter Braun hat dazu einen rührigen Nachruf verfasst, herzlichen Dank.
 
Fotos: Walter Zimmerer, Wilfried Mohr
Text: Michael Eichmüller

2023-März   Frühschoppen mit Zukunftsplanung

Regensburg. Zu ihrem ersten Treffen im neuen Jahr kamen die Mitglieder des Ortsverbandes Regensburg-Roding am Samstag, den 04.März traditionsgemäß in Regensburg, in einem urbayerischen Lokal zusammen. Vorsitzender, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller begrüßte die Anwesenden, sein besonderer Gruß galt dem ehemaligen „Spieß“ der Regensburger Feldjäger, Karl Modes, der es sich trotz fortgeschrittenen Alters nicht nehmen lässt, den Veranstaltungen beizuwohnen. Bei einer gemütlichen Brotzeit wurde auch die Gelegenheit des Informationsaustausches genutzt. So berichtete Kassier Walter Zimmerer, dass die Kassenführung im Schwerpunkt künftig zentral vom Bundesverband in Hannover aus geführt werde. Trotzdem werde die Position des Kassenführers auch weiterhin im Ortsverband benötigt. Diesen Hinweis nützte Michael Eichmüller, um bekannt zu geben, dass in der diesjährigen Jahreshautversammlung im Sommer auch wieder Neuwahlen stattfänden. Die Anwesenden baten die bisherige Vorstandschaft, sich auch wieder zur Verfügung zu stellen. Hauptmann Fromm erklärte sich ergänzend bereit, das Amt des Schriftführers zu übernehmen. Nach circa drei Stunden klang der Frühschoppen der Kameradschaft gemütlich aus, alle freuen sich bereits auf das Familientreffen mit der Kompanie im Sommer.
  
Text: Stefan Zrenner, Oberstleutnant der Reserve  
Bild: Michael Eichmüller, Hauptmann der Reserve
 


2023-Feb   Ehrung für 15 Jahre Mitgliedschaft

Im Rahmen einer Reservedienstleistung konnte Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller Oberstabsfeldwebel Dieter Piesche in seinem letzten aktiven Dienstjahr zur 15-jährigen Mitgliedschaft in der Kameradschaft der Feldjäger, Ortsverband Regensburg-Roding gratulieren. Kamerad Piesche zählt zu den Alteingesessenen der Rodinger Kompanie und überzeugt in der Einsatzleitung des Feldjägerdienstkommandos durch Kompetenz, Fachwissen und hohen Bekanntheitsgrad bei allen militärischen und zivilen Dienststellen.
Die Übergabe der Urkunde fand vor dem neuen Kompaniewappen statt, dessen Farben und Elemente die enge Verbundenheit der Kompanie mit der Stadt Roding und dem ständigen Einsatzraum Niederbayern/Oberpfalz widerspiegeln.

(Text und Foto: Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller)



2022-Dez   Weihnachtsfeier des Ortsverbands Regensburg-Roding

Am 10. Dezember 2022 traf sich der Ortsverband Regensburg-Roding zu seiner letzten gemeinsamen Veranstaltung in diesem Jahr. Pünktlich um 15:00 Uhr konnte der erste Vorsitzende, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller, die Anwesenden im Soldatenheim Roding in einem heimeligen Ambiente begrüßen. Auch die Außentemperaturen und der Schneefall taten ihr Übriges dazu.
Zu seinem Bedauern musste er leider feststellen, dass sich nur vierzehn Mitglieder eingefunden hatten, im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen, wie Behörden- und Kameradschaftsschießen, bei denen über mehr als doppelt so viele kommen.
Bei Kaffee und gesponsorten Lebkuchen wurden die Auflösung des Vereinskontos Ende 2022, die Neuwahlen im kommenden Jahr, die zu forcierende Mitgliederneuwerbung und eine Fünfunddreißig-Jahr-Feier angesprochen, auch eine Kritik an Vorstandsmitgliedern, welche das ganze Jahr über bei keiner Veranstaltung vertreten sind, durfte nicht fehlen. Der frisch beförderte Kompaniechef, Major Päßler, stattete der Runde ebenfalls einen Besuch ab, kam extra von einer dienstlichen Veranstaltung aus Feldkirchen und nahm sich die Zeit, um einige Punkte der letzten Stabsoffizierstagung in Hannover zu erläutern. Er referierte kurz über die zukünftige Aufstellung der Bundeswehr, den Anteil aus dem so groß angekündigten Hundert-Milliarden-Sondervermögen der Bundeswehr für die Feldjägertruppe und dem Bedarf an Reservisten für die Zukunft! Spontan sagten zwei neue Mitglieder zu, ab sofort für Reservedienstleistungen zur Verfügung zu stehen. Stabsfeldwebel „Sledge“ Hammer gab anschließend noch die gemeinsamen Termine mit der Kompanie für das kommende Jahr bekannt. Diese werden mit dem ersten Rundbrief im neuen Jahr an alle Mitglieder verschickt und sind dann auch auf der Homepage einzusehen.
Schließlich rundeten das gemeinsame Abendessen und die angeregten Gespräche die gelungene Veranstaltung ab. Aufgrund langer Fahrzeiten war diese gegen 21:45 beendet und auch die letzten traten mit einem „Küsschen“ und einem Seidla Huppendorfer Weihnachtsbier ihre Heimreise an.
Allen Kameraden eine gesegnete Weihnacht und einen guten Rutsch ins Jahr 2023, hoffen wir, dass es ein friedliches Jahr wird.

(Text und Fotos: Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller)

  
Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller bedankt sich für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr beim Kompaniechef Major Päßler




Angeregte Unterhaltung im heimeligen Ambiente
 
 

2022-Nov    Ein Besuch – eine Beförderung – ein Geburtstag

Am 17.11.2022 haben sich die beiden Mitglieder des Ortsvereins Regensburg-Roding, Stabsunteroffizier d.R. Rudi Rahner und seine Frau Christa auf den Weg zu unserer Kompanie, der 8./Feldjägerregiment 3 nach Roding gemacht, um der Kompanie eine kleine Freude zur Vorweihnachtszeit zu bereiten.
Im Gepäck eine „Kalorien-Bombe“ der Firma Lebkuchen-Schmidt aus Nürnberg für alle Angehörigen der Kompanie als Nervennahrung für die noch reichlich anstehenden Aufgaben im Jahr 2022. Zusätzlich noch im Gepäck, fränkische Bratwürste, da in der Kompanie eine kleine „Vor-“Feier anstand. Kompaniechef Hauptmann Dominic Päßler wurde am Vortag in Hannover zum Major befördert. Dazu gab es am Abend noch einige vom Kompaniechef gesponserte Kaltschalengetränke.
Die Kompanie hat sich sehr über die Mitbringsel gefreut und mit einem Blumenstrauß für Christa Rahner bedankt, die zwei Tage vorher eine runden Geburtstag gefeiert hat.

Text: Stabsunteroffizier d.R. Rudi Rahner
Bilder: Stabsfeldwebel Alexander Tag / Stabsunteroffizier d.R. Rudi Rahner


 v.l.n.r. Major Dominic Päßler, Stabsunteroffizier d.R. Rudi Rahner, Christa Rahner, Oberstabsfeldwebel Marcus Schulz



 v.l.n.r.  Oberstabsfeldwebel Marcus Schulz, Christa Rahner, Major Dominic Päßler
 
 

2022-Okt     Kameradschaftsschießen am 17.09.2022

Im Rahmen der Kontaktpflege hatte die achte Feldjägerregiment drei auch dieses Jahr wieder den Ortsverband Regensburg-Roding zu einem Kameradschaftsschießen auf der Standortschießanlage in Roding eingeladen. Mit siebenundzwanzig gemeldeten Teilnehmern war die Resonanz überragend, auch wenn nicht alle am aktiven Schießprogramm teilnahmen, aufgrund des Alters spielen bei manchen die Augen nicht mehr mit oder die Hände sind nicht mehr so ruhig wie früher. Aber solange das Mundwerk noch geht, werden die alten Zeiten in immer wieder amüsanten Anekdoten hochgehalten!
Die aktiven Schützen konnten dafür ihre Treffsicherheit mit Pistole P8 und P30 sowie dem Maschinengewehr MG5 beweisen. Geschossen wurde gefechtsmäßig nach dem Konzept der Bundeswehr. Beim Vergleich mit den alten Waffen aus der aktiven Dienstzeit wurde vor allem das geringere Gewicht und der Rückstoß positiv bewertet. Da spielte auch das Wetter keine Rolle, diesmal regnete es durchgehend und auch die Temperaturen waren herbstlich frisch. Heißer Kaffee, andere Getränke, selbst gebackener Kuchen und gegrillte, von Stabsunteroffizier der Reserve Rudi Rahner mitgebrachte Bratwürste, wärmten zumindest von innen wieder auf.
Organisation und Ablauf hatten Stabsfeldwebel Jörg „Sledge“ Hammer und sein Kompanietrupp an ihrem freien Samstag übernommen. Hier bedankte sich der erste Vorsitzende, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller, mit einer Meissener Porzellanmedaille vom Alten Fritz, dem Gründer der Feldjägertruppe. Um die Finanzen der aktiven Kompanie nicht zu strapazieren, sorgte der Ortverband auch hier mit einer Geldspende für Ausgleich.

In diesem Rahmen wurden auch die anwesenden Kameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt:
Für 20 Jahre: Herr Harald Orlowski
                       Stabsfeldwebel Jörg Hammer
Für 30 Jahre: Stabsfeldwebel der Reserve Franz Hauser
                       Stabsunteroffizier der Reserve Christian Notzon
                       Oberstabsarzt Uli Weiß
                       Hauptmann der Reserve Hans Gfesser
Gestärkt, zufrieden und froh, mit den alten Kameraden wieder ein paar Worte gewechselt zu haben, konnte dann die Heimreise angetreten werden.

Text: Michael Eichmüller, Hauptmann der Reserve
Bild: Andreas Meier, Hauptmann der Reserve



v. l. n. r.: Uli Weiß mit Husky, Michael Eichmüller, Franz Hauser, Harald Orlowski, Christian Notzon, Hans Gfesser, „Sledge“ Hammer


2022-Jun      Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Regensburg-Roding

Der Ortsverband Regensburg-Roding hielt am 16.07.2022 um 12:30 Uhr seine diesjährige Jahreshauptversammlung in der Bayernstube im Standortkasino der Arnulfkaserne in Roding ab. Der erste Vorsitzende, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller konnte die Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmern pünktlich eröffnen und diesmal auch den Kompaniechef, Hauptmann Dominic Päßler, recht herzlich begrüßen. Dieser gab in seinem Grußwort einen kurzen Abriss über die momentanen Aufgaben der Kompanie und betonte die Verbundenheit der aktiven Kompanie mit der Kameradschaft, welche in „Donnerstag-Abend-Bieren“, Schießveranstaltungen, dem Sommerfest usw. gepflegt werde und auch zukünftig als wertvolle Verbindung erhalten werden müsse.

In seinem anschließenden Bericht bat Michael Eichmüller die Anwesenden um eine Gedenkminute für den am 10. 03.2022 verstorbenen Kriminalhauptkommissar Edi Ipfelkofer, der seit 1991 Mitglied war und damals als Personenschützer eng mit der 4. Feldjägerbataillon 760 in Regensburg zusammenarbeitete.

Auf den Tag genau ein halbes Jahr, nachdem sie in Auftrag gegeben worden war, ist nun auch die von der Kameradschaft gestiftete Fahnenspitze bei der Kompanie eingetroffen, wo sie schon ungeduldig erwartet wurde.
Bei dem, eine Woche zuvor, durchgeführten Behördenschießen der aktiven Kompanie war die Kameradschaft mit drei Mannschaften vertreten. Hier konnte die erste Mannschaft einen hervorragenden fünften Platz mit Gewehr und Pistole herausschießen. Außerdem blieb uns, wie auch schon in den letzten Jahren das Holzgewehr, Symbol für den letzten Platz, erspart.
Beim Schießen wurde auch ein neuer Aufnahmeantrag unterschrieben, zusätzlich gab es in diesem Jahr zwei Neuaufnahmen und zwei Umsetzer aus anderen Ortsverbänden. Trotzdem soll die Mitgliederwerbung weiter intensiviert werden.
Es folgte der Bericht des Kassenwarts, die Entlastung der Vorstandschaft und die Wahl der Delegierten zur Bundesversammlung. Diese werden für ihre Ausgaben entsprechend finanziell unterstützt.

Die Versammlung wurde um 14:15 Uhr offiziell beendet und die Anwesenden bei schönstem Wetter in das Sommerfest, zu dem die Kompanie eingeladen hatte und das wieder von der Kameradschaft finanziell bezuschusst wurde, entlassen. Hier fand bei Kaffee und Kuchen schon bald ein reger Erinnerungsaustausch zwischen den Aktiven und den Ehemaligen statt.


Im offiziellen Teil überreichte Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller dann die gestiftete Fahnenspitze an den Kompaniefeldwebel, Oberstabsfeldwebel Marcus Schulz, der versprach, diese in Ehren zu halten. Als Dankeschön übergab der Kompaniechef, Hauptmann Dominic Päßler ein neues Kompaniewappen an die Kameradschaft.
 
Beim gemeinsamen Abendessen klang die gelungene Veranstaltung langsam aus. Nochmals herzlichen Dank!
 
Text: Michael Eichmüller, Hauptmann der Reserve
Bilder: Andreas Meier, Hauptmann der Reserve




2022-Jul Behördenschießen der Rodinger Kompanie (8./Feldjägerregiment 3)

Am 07. Juli 2022 fand auf Einladung der Rodinger Kompanie wieder das jährliche Behördenschießen auf der Standortschießanlage Roding statt. Auch die Kameradschaft durfte wieder mit dabei sein. 12 Mannschaften (mit jeweils 4 Schützen) schossen mit Gewehr G 36 und Pistole P8 um die Pokale in der Einzel- und Mannschaftswertung. Neben Mannschaften aus aktiver Kompanie, Landes- und Bundespolizei, Zoll, Justiz, US-MP und der Patengemeinde Bruck waren auch 3 begeisterte Teams der Kameradschaft am Start. Unsere erste Mannschaft konnte dabei in der Gesamtwertung einen hervorragenden fünften Platz mit Gewehr und Pistole herausschießen. Außerdem blieb uns, wie auch schon in den letzten Jahren, das Holzgewehr (Symbol für den letzten Platz) erspart.
Während des Schießens und auch danach sorgte der Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel Schulz mit seinem Team hervorragend für das leibliche Wohl am Grill. Dabei wurde er tatkräftig von unserem Mitglied Christa Rahner unterstützt. (Vielen Dank Christa!). Besonderer Dank gebührt insbesondere allen beteiligten Soldaten für deren Engagement und zeitlichen Einsatz.
Attraktive Veranstaltungen wie diese sind auch immer ein Magnet. So konnten wir auch diesmal wieder neue Mitglieder in unserer Kameradschaft begrüßen. Ein erfolgreicher Schießtag klang mit einem gemütlichen Beisammensein, neuen Kontakten und – wie immer - Anekdoten aus alten Zeiten aus....
 
Text: Andreas Meier, Hauptmann d. R.
Bild: Andreas Meier, Hauptmann d. R.

Die erfolgreichen Schützen der Kameradschaft mit Maskottchen


2022-Mai  Besuch bei der FFW Roding

Triste Mitgliedertreffen sollten aufgepeppt werden, um wieder mehr Interesse zu wecken, ein Vorschlag aus mittlerweile schon 2020:
Bei seiner letzten Reservedienstleistung konnte der erste Vorsitzende des Ortsverbands Regensburg-Roding, Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller, dann die erste Kontaktanfrage stellen. Stabsfeldwebel Alexander Tag ist neben seinem Erstberuf Soldat auch ehrenamtlicher Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Roding und zeigte sich spontan bereit, am 14.05.2022 eine Führung speziell für die Kameradschaft durchzuführen.
Nach erfolgter Begrüßung und Einrücken in den U-Raum erfolgte ein Überblick über die Aufgaben der Feuerwehr, die einzelnen Abteilungen, die Einsätze (durchschnittlich jeden dritten Tag eine Alarmierung), und die Mitgliederzahl. Durch Vergleiche mit der Bundeswehr wurden die Strukturen immer wieder anschaulich herübergebracht. Die Rodinger Feuerwehr besteht ausschließlich aus Freiwilligen und wird über die Leitstelle Regensburg in verschiedenen Stufen alarmiert. Der Kommandant betonte, dass auch er diesen Posten rein hobbymäßig ausübt, obwohl das seine Frau anders sieht.
Bei einer Führung durch das eigene Feuerwehrmuseum konnten alte Fahrzeuge, Spritzen, Kutschen, Motor- und Handpumpen bestaunt werden. Alte Helme, Uniformen und Ausrüstung waren ebenso zu sehen wie Mitgliederlisten und Protokolle in Sütterlin-Schrift.
Eine Vorstellung der aktuellen Fahrzeuge und ihr Einsatzzweck erweckte großes Interesse, schließlich konnten die Anwesenden noch dabei zusehen, wie eine Leistungsprüfung an diesem Nachmittag abgenommen wurde.
Alexander Tag bedankte sich bei allen für das rege Interesse und die vielen Zwischenfragen mit einem Jahresbericht 2021 für jeden, im Gegenzug überreichte Michael Eichmüller eine Meißener Porzellanmedaille vom Alten Fritz mit Feldjägerstern zur Erinnerung.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Soldatenheim Roding gab der erste Vorsitzende einen Überblick der nächsten Veranstaltungen mit besonderem Hinweis auf das nach zwei Jahren wieder stattfindende Sommerfest der aktiven Kompanie. Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:
20 Jahre: Stefan Zrenner
30 Jahre: Erich Geißler, Andreas Meier, Michael Eichmüller
 
Ein gemeinsames Abendessen, alte Geschichten und die Wünsche auf ein gesundes Wiedersehen rundeten die Veranstaltung ab.

 

Hauptmann der Reserve Eichmüller bedankt sich bei Stabsfeldwebel Alexander Tag für die interessante Führung.


Für langjährige Treue wurden geehrt, von links: Oberstleutnant der Reserve Stefan Zrenner, Hauptmann der Reserve "Anderl" Meier, Oberfeldwebel der Reserve Erich Geißler und Hauptmann der Reserve Michael Eichmüller

Text und Fotos: Michael Eichmüller, Hauptmann der Reserve



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