Neujahrsempfang abgesagt - Feldjäger

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Neujahrsempfang abgesagt

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Neujahrsempfang abgesagt – Rück- und Ausblick beim Ortsverband Sonthofen-Ulm

Der für den 28. Januar 2022 geplante Neujahrsempfang des Ortsverbandes im Gasthaus „Zur Traube“ musste der Pandemie geschuldet leider abgesagt werden. Mithin ein beliebtes Treffen der Mitglieder des Ortsverbandes, bei dem sonst der Vorsitzende Dieter Haubrock mit einer Ansprache das abgelaufene Vereinsjahr in Erinnerung gerufen und für das kommende einen Ausblick geboten hat.
Rückblickend ist über zwei Einladungen hinaus, insbesondere an das 40-jährige Bestehen des Ortsverbandes zu erinnern, dass im Saal des ehemaligen Casinos der Jägerkaserne gefeiert wurde, und wo unter anderem Kameraden geehrt und weitere Ehrungen angekündigt wurden. Da diese zwischenzeitlich nur im kleinen Kreis ausgesprochen werden konnten, werden die Ehrungen der Kameraden Reinhard Richter und Wolfgang Rüdiger hiermit verkündet:
Reinhard Richter hat sich als gewählter Beisitzer schnell und sehr proaktiv in die Vorstandsarbeit eingebracht und wurde nach dem Rücktritt des bisherigen zweiten Vorsitzenden mit großer Mehrheit in diese Führungsfunktion gewählt. Dieses Amt füllte er absolut wohltuend und erfolgreich aus, zeitweise bei Abwesenheit des ersten Vorsitzenden schnelle und nachhaltig und Einbindung des Rest-Vorstandes.
Er hatte großen Anteil an der Ausgestaltung eines abwechslungsreichen Vereinslebens des Ortsverbandes und an Vorschlägen zur Weiterentwicklung neuer, kreativer Ideen. Zugleich ließ sich der Kamerad Richter als Projektverantwortlicher von einzelnen OV-Veranstaltungen, als OV-Delegierter an den Bundesdelegiertenversammlungen und auch als Stellvertreter des Regionalleiters acht zusätzlich und überaus erfolgreich in die Pflicht nehmen.
Ein besonderer Verdienst des Kameraden Richter ist der Aufbau, die Gestaltung und der Betrieb der seit Ende 2016 eingerichteten Homepage des Ortsverbandes. Sowie sein Mitwirken bei den Videokonferenzen zur Vorstandswahl im vergangenen Jahr.
Wolfgang Rüdiger hat als erster Vorsitzender des Ortsverbandes Ulm lange versucht, diesen Ortsverband eigenständig am Leben zu erhalten. Dass er nicht erfolgreich war, lag wahrlich nicht an seinen umfangreichen Anstrengungen, sondern an der (zu) hohen Zahl passiver Mitglieder.
Als seine Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft waren, hat er im Frühjahr 2014 proaktiv mit dem Ortsverband Sonthofen Verbindung aufgenommen, eine Verschmelzung beider Ortsverbände vorgeschlagen und diesen Prozess in der Folge aktiv mitgestaltet.
Bei den Neuwahlen des fusionierten Ortsverbänden Sonthofen-Ulm ist er zunächst zugunsten anderer Interessierter aus der Vorstandsarbeit auf Ortsverbands-Ebene in den Hintergrund getreten Er brachte sich dann als neuer Leiter der Region 8 erfolgreich und wohltuend in der Kameradschaftspflege ein. Gemeinsame Unternehmungen mehrerer Ortsverbände der Region 8 sind sein Verdienst.
Im Februar 2018 ließ sich Mitglied Rüdiger trotz weiterem Weg zwischen Wohnort und Ortsverbands-Hauptsitz Sonthofen als Beisitzer in den Vorstand des Ortsverband Sonthofen-Ulm wählen. In dieser Funktion ist er aktives Bindeglied des Ortsverbandes zur Paten-Feldjägerkompanie Ulm, der er selber über die Jahre angehörte.
Seit 2014 führt der Ortsverband Sonthofen-Ulm regelmäßig einen Feldjägertag am Standort Ulm durch. Wolfgang Rüdiger ist fester, aktiver und kreativer Bestandteil der Projektgruppe dieser Veranstaltung, die die Geschichte / Tradition der Feldjägertruppe und die Ziele / Leitlinien der Kameradschaft der Feldjäger e.V. weit über die Kasernengrenzen hinaus in die Öffentlichkeit vermittelt.
In Würdigung der für den Ortsverband Sonthofen Ulm und die Kameradschaft der Feldjäger erbrachten Leistungen wurden die Kameraden Reinhard Richter und Wolfgang Rüdiger durch den Bundesvorstand mit der Ehrenurkunde und der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.
Für den 28. Oktober 2021 hatte der Vorstand des Ortsverbanden seine Mitglieder zur Weinprobe eingeladen. Gut organisiert und vorbereitet vom Kameraden Boos trafen sich die Teilnehmer in der Betreuungsgesellschaft (ehemaliges Casino) der Jägerkaserne.
Diese Weinprobe stellte an die Teilnehmer besondere Anforderungen. Hatte Paul Boos doch kurz vorher in der Provence hochwertige Weine für die Probe ausgesucht. Er besuchte dazu das Invalidenheim der Legion Etrangére. Dort entdeckte er zwei Weine der Legion aus der „Domaine Capitaine Danjou“, dass nur von ehemaligen Angehörigen der Fremdenlegion betrieben wird, diese Weine nennen sich: „Esprit de Corps L´Institution des Invalides de la Legion Etrangére“. Ein handgelesener Rosé aus der Domaine Le Van rundete die Provence Weine ab.
Dem wurden deutsche Weine aus der Pfalz gegenübergestellt: Grauburgunder, Spätburgunder, Regent sowie Merlot und bereicherten die Probe. Selten hat man Gelegenheit, solche gegensätzlichen Weine in fröhlicher Runde zu verkosten.
Für den 7. November 2021 hatte der Vorstand des Ortsverbandes zum schon traditionellen Hubertusschießen in die Schießstätte der „Privilegierten Schützengesellschaft 1500“ in der Baumit Arena in Sonthofen eingeladen.
Hier trafen sich am späten Nachmittag einmal mehr eine ansehnliche Anzahl Mitglieder z.T. mit Familienangehörigen zu einem ungezwungenen Wettstreit im Schießsport. Angeboten wurden als Disziplinen wieder das Schießkino sowie das Schießen mit dem Luftgewehr und der Luftpistole.
Unter der jeweiligen Aufsicht durch Mitglieder der Königlich privilegierten Schützengesellschaft Sonthofen, konnte man zunächst seine Treffsicherheit im Schießkino unter Beweis stellen. Hier galt es, auf imaginäre Ziele zu treffen. Als nächstes konnte man seine Fähigkeiten am Luftgewehr- und Luftpistolenstand ausprobieren.
Natürlich ging es bei dieser Veranstaltung nicht nur um einen strengen Wettbewerb, sondern auch um ein geselliges Miteinander mit einem kleinen Imbiss. Währenddessen die Ergebnisse ausgewertet und vom Kameraden Helmstreit wieder einmal die Urkunden in gekonnter Weise ausgefertigt wurden.
Am Ende zeichnete unser Vorsitzender Dieter Haubrock die Sieger des Abends mit den Urkunden aus, wobei er nicht vergaß, sich bei den hilfreichen Mitgliedern der Schützengesellschaft George Fontain und Hermann Herzog jun. zu bedanken.


Zur Siegerehrung stellten sich v.l. Uwe Fredrik, Dieter Haubrock, Anneliese Helmstreit, Johanna Hebrok, Eleonore von Ameln und Petra Fredrich mit dem OrgTeam Reinhard Richter, George Fontain und Hermann Herzog jun.

Unser Kamerad Paul Boos hat sich am 7. Oktober 2021 einen persönlichen Wunsch erfüllt, indem er als rüstiger 90-jähriger mit dem Rennrad den Mont Ventoux (Riese der Provence) bezwungen hat. Obwohl dieser Berg bei dem dort stets vorherrschenden Mistral ein großes Risiko bedeutet und von den Radprofis gefürchtet wird.

Sein knapp gefasster Tourenbericht für die 21 km bis zum Gipfel:
  • Die ersten Kilometer 5 bis 7% Steigung, kurvenreich, jedoch noch erträglich, die Phase des „einradeln“!
  • Allmählich geht`s ans „Eingemachte“, zwischendurch bis 10% Steigung, kurzer Halt, Hände wärmen, rote Windjacke anziehen, der Wind wird allmählich ungemütlich!
  • Das letzte Drittel der Strecke verlangt einiges ab. Der Mistral tobt in voller Stärke. Hier oben ist es 10 Grad kälter als unten, alle 10 Minuten halten, Hände wärmen, Kniebeugen machen, weiter radeln, den Rhythmus halten!
  • Jetzt wird es sehr ungemütlich, der Mistral tobt mit bis zu 135 km/h. Bei 11% Steigung werden zwei Rennradler umgeweht, die mich überholt hatten, es ist schon brutal aber nichts ist passiert!
  • Nur noch 3 km bis zum Ziel. An einer windstillen Ecke letzte Möglichkeit zum Aufwärmen, noch einmal durchatmen, konzentrieren, denn es stürmt von vorne ohne Unterlass!
  • Ein Traum ging in Erfüllung! Nach 21 km, in 3:15 Stunden 1600 Höhenmeter überwunden und mit viel Jubel von etwa 15 Rennradlern am Ziel begrüßt!



Am Ziel angekommen

Danach kam sich der Kamerad Boos dem eigenem Bericht zufolge vor, als hätte er eine Tagesetappe der Tour de France gewonnen. Sein neues Rennshirt trägt die Daten des Vorhabens: Tag der Auffahrt und die Höhenmeter vom Start bis zum Ziel. Wir aber gratulieren Paul Boos zu dieser tollen Leistung in seinem hohen Alter und wünschen ihm mit seinem beneidenswerten Radler-Hobby noch viele erholsame Kilometer auf den Straßen im schönen Oberallgäu.
Nachdem im vergangenen Jahr der Pandemie geschuldet etliche Vorhaben abgesagt werden mussten, hat der Vorstand mit einem Jahresbrief das neue Vereinsjahr eingeläutet und hofft mit zahlreicher Beteiligung die angebotenen Vorhaben auch durchführen zu können.

Text: Karl-Heinz Kreutz - Bilder: Paul Boos

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