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WIR GEDENKEN




Franz Friedrich Schör

*04.Oktober 1939 †21.August 2018

Der Ortsverband Neumünster trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf




Stabsfeldwebel a.D.

Heiner Wille

*06.Juni 1941 †06.August 2018

Der Ortsverband Bremen trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf




Gudula Schömers

*14.Juli 1924 †31.Juli 2018

Nach einem erfüllten Leben ist Frau Gudula Schömers infolge eines häuslichen Unfalls im 95ten Lebensjahr verstorben. In Hamburg aufgewachsen, erlebte sie dort nach Schulbesuch und Abitur die Kriegsjahre mit eigenen, teils bitteren Erfahrungen. Während des späteren Studiums der Psychologie lernte sie Günther Schömers kennen. Sie heirateten und Braunschweig bildete den Lebensmittelpunkt der Familie. 1955 wurde Günther Schömers wieder Soldat, mit zahlreichen Verwendungen und Standortwechseln, das Schicksal vieler Soldatenfamilien.

Einem Vorkommnis auf dem Bahnhof in Hannover zufolge wurde der Oberstleutnant Günther Schömers 1972 als Lehrstabsoffizier Psychologie in den Spezialstab der Schule für Feldjäger und Stabsdienst nach Sonthofen versetzt. Dass er von Anbeginn ein aktives Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger wurde, war für ihn selbstverständlich. So führte er denn auch mit besonderem Stolz die Mitgliedsnummer “7“. Fortan gehörte das Ehepaar Schömers zu den engsten Mitgliedern des Ortsverbandes und war an zahlreichen Vorhaben und Veranstaltungen im In- und Ausland beteiligt. Als Günther Schömers 1994 im 74ten Lebensjahr verstarb, setzte seine Frau Gudula Schömers die Mitgliedschaft in der Kameradschaft fort. Sie nahm nicht nur bis im hohen Alter am Kameradschaftsleben teil, sie war auch von 1999 – 2007 als Schriftführerin im Vorstand des Ortsverbandes aktiv und wurde für ihr unermüdliches Wirken mit den Ehrennadeln in Bronze und Silber sowie der Urkunde für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Gudula Schömers hatte sich aber auch aktiv in die Arbeit der Sonthofer Kirchengemeinde eingebracht, so über lange Zeit in den Gesprächsrunden und beim Besuchsdienst.

In einer bewegenden Trauerfeier in der Sonthofer Täufer-Johannis-Kirche mit anschließender Aussegnung der Urne nahmen zahlreiche Angehärige und Mitglieder des Ortsverbandes Abschied. Die Urne wird in Braunschweig, dort wo bereits vor 24 Jahren die Urne des Günther Schömers beigesetzt wurde, wieder vereint ihren Platz finden. Unser Mitgefühl gilt der Familie, unsere Erinnerung einer verehrten Kameradin.

Für den Ortsverband Sonthofen-Ulm
die Vorstandschaft


Stabsunteroffizier d.R.

Hans-Karl Preuß

*20.Dezember 1951 †25.Juni 2018

Der Ortsverband Nürnberg trauert um einen lieben Kameraden

In Kürze erscheint der Nachruf




Hauptmann a. D.

Ernst Illig

*24.Februar 1936 †25.Juni 2018

Am 25. Juni 2018 verstarb unser Mitglied Hauptmann a.D. Ernst Illig nach kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.

Ernst Illig war in seiner aktiven Dienstzeit als Berufssoldat Angehöriger der 3./ FJgBtl 750 und absolvierte dort seine Ausbildung zum Offizier des Fachdienstes.

Er war u.a. eingesetzt als stellvertretender Zugführer in den Feldjägerdienstkommandos Bad Mergentheim, Ellwangen und Stuttgart. Zuletzt war er im Wehrbereichskommando V in Stuttgart in der Abt. G 3/4 als Sachbearbeiter Feldjägerwesen tätig.

Viele seiner Weggefährten, die ihm auf ihrem Berufsweg begegnen und mit ihm zusammenarbeiten durften, werden sich an seine Hilfsbereitschaft und Fachkompetenz gerne und mit Dankbarkeit erinnern. Was ihn aber ganz besonders auszeichnete war seine stoische Gelassenheit auch und gerade dann, wenn es um ihn herum mal wieder ein wenig hektisch zu werden drohte.

Ernst Illig trat am 18.05.1989 der Kameradschaft der Feldjäger als Mitglied bei, er war bei den Veranstaltungen des Ortsverbandes Stuttgart ein ebenso häufig wie gerne gesehener Gast.

Wir trauern um Ernst Illig, unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Eine Abordnung des Ortsverbandes Stuttgart der Kameradschaft der Feldjäger e.V. hat an der Trauerfeier anlässlich seiner Beisetzung teilgenommen.

Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender OV Stuttgart


Hauptfeldwebel a. D.

Paul Rabura

*04. November 1939 †15. Mai 2018

Am 15. Mai 2018 verstarb plötzlich und unerwartet in Oberstdorf unser Kamerad Hauptfeldwebel a.D. Paul Rabura im Alter von 79 Jahren. In Castrop-Rauxel geboren, wurde er infolge der Kriegsereignisse mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Sobes in Ostpreußen evakuiert. Der Flucht ins Westfälische und dem Kriegsende folgte der Schulbesuch in Castrop-Rauxel. Dort wurde Paul 1953 mit 14 Jahren Berglehrling und Hauer, um so zum Unterhalt der Familie beizutragen.

Im Alter von 21 Jahren erfüllte sich ein großer Wunsch. Paul Rabura wurde 1960 Soldat. Nach der Grund- und Vollausbildung in Landsberg wurde er auf eigenen Antrag nach Sonthofen versetzt. Der Ausbildung zum Feldjäger folgte der Einsatz in der Feldjägerlehrkompanie und im Feldjägerdienstkommando in Sonthofen. In der weiteren Verwendungen war er als Ausbilder in der II. u. IV. Inspektion eingesetzt. Er war ein engagierter Soldat und Leistungssportler. Als Hauptfeldwebel trat er 1989 in den verdienten Ruhestand.

Nach seiner Dienstzeit baute und führte Paul Rabura mit seiner Frau in Oberstdorf das Haus Rotspitze mit den Ferienwohnungen. In Sonthofen nahm er zugleich als Mesner der Spitalkirche verantwortliche Tätigkeiten, zumeist im Hintergrund der Liturgie, wie viele hausmeisterliche Arbeiten für die Distriktspitalstiftung wahr. Er fühlte sich aber auch den Kameraden und dem Leistungssport weiter verbunden, sowie als Schützenmeister den Burgschützen. Darüber hinaus war er ein aktives Mitglied im "Schützenverein Edelweiss Oberstdorf e.V." und der "Königlich-Privilegierten Schützengesellschaft Sonthofen 1500". Dem Ortsverband Sonthofen-Ulm der Kameradschaft der Feldjäger e.V. gehörte Paul Rabura seit 2002 an und wurde mit der Ehrennadel für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Nach einem bewegenden Requiem in der Friedhofskapelle nahmen Angehörige, Freunde und Kameraden in Sonthofen Abschied. Mitglieder der Oberstdorfer Schützen geleiteten Paul Rabura zu Grabe. Neben den Kränzen der Familie und einem Blumengebinde des Ortsverbandes wurde der Kranz des Bundesministers der Verteidigung an seiner letzten Ruhestätte niedergelegt. Das Lied vom guten Kameraden erklang. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, unsere Erinnerung einem guten Kameraden.

Der Vorstand des
Ortsverbandes Sonthofen-Ulm



Adalbert Schlarbaum

*25. April 1940 †27. April 2018




Klaus Salomon

*04. November 1955 †19. April 2018




Rudolf Fröhlich

*03. Oktober 1943 †04. April 2018

Nach langer, schwerer Krankheit verstarb am 4. April 2018 unser Gründungsmitglied Rudolf Fröhlich.

Rudolf als "altem" Feldjäger war es ein besonderes Anliegen, dem Ortsverband Veitshöchheim schon bei seiner Gründung beizutreten. Mehrmals betonte er bei unseren Treffen, an denen er regelmäßig teilnahm, wenn es seine Zeit zuließ, dass die Kameradschaft der Feldjäger für ihn etwas ganz Besonderes sei. Wo sonst, wenn nicht hier, werden Tradition, Kameradschaft und "Feldjägergeist" hochgehalten, betonte er immer wieder.

Als bereits bei der ersten Neuwahl des Vorstandes ein Kassenprüfer gesucht wurde, war der Bankkaufmann Rudolf Fröhlich sofort bereit, diese Funktion zu übernehmen. Alters- und krankheitsbedingt legte er nach 21 Jahren die Kassenprüfertätigkeit nieder. Er betonte immer wieder, wie schwer es ihm falle, dem Ortsverband nicht mehr aktiv helfen zu können.

Rudolf war ein echter Kamerad! Er war stets da, wenn er benötigt wurde und lebte den Begriff Kameradschaft auch aus. Er wird uns fehlen.

Der Ortsverband Veitshöchheim verliert mit Rudolf Fröhlich einen liebenswerten und geschätzten Kameraden. Wir werden ihn in
steter Erinnerung behalten und sein Andenken bewahren.

Die Kameraden des Ortsverbandes Veitshöchheim trauern um Rudolf Fröhlich und sind in Gedanken bei seiner lieben Frau Karin und
seinem Sohn Sebastian. Lieber Rudolf wir werden Dich in unseren Gedanken immer bei unseren Zusammenkünften dabeihaben.

Für den Ortsverband Veitshöchheim
Die Vorstandschaft


Leutnant d. R.

Edgar Bihon

*07. September 1953 †24. März 2018

Am vierundzwanzigsten März zweitausendachtzehn verstarb unser Mitglied Edgar Bihon im Alter von 64 Jahren.

Edgar Bihon war in seiner "aktiven Zeit" Angehöriger der 3./ FJgBtl 750 in Stuttgart und kam dort als Zeitsoldat im Feldjägerdienst zum Einsatz.

Er verließ die Bundeswehr mit Ablauf seiner Dienstzeit im Dienstgrad eines Oberfeldwebels. Als Angehöriger der Reserve absolvierte er erfolgreich den Laufbahnwechsel zum Feldjägeroffizier und führte zuletzt den Dienstgrad eines Leutnants der Reserve.

Edgar Bihon trat am 23.01.1989 der Kameradschaft der Feldjäger als Mitglied bei, wobei er an den Veranstaltungen des Ortsverbandes Stuttgart hin und wieder teilnahm.

Er ist uns als ebenso gestandener wie gelassener Feldjäger in guter Erinnerung.

Wir trauern um Edgar Bihon.

In dieser schweren Zeit gilt unser Mitgefühl seiner Witwe und seiner Familie.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Werner Morawetz
Hauptmann a.D.
1. Vorsitzender OV Stuttgart


Hauptmann a. D.

Heinz Schötz

*27. April 1932 †13. März 2018

Am 27. April dieses Jahres wäre Heinz Schötz 86 Jahre alt geworden, doch am 13. März schloss das Urgestein der nordbayerischen Feldjäger für immer die Augen. Ehrenfeldjäger Heinz Schötz verstarb nach langer, schwerer Krankheit in einem Amberger Seniorenheim.

Heinz Schötz hatte bereits 1956 nach einem kurzen Einsatz beim damaligen Grenadier-Lehrbataillon in Hammelburg den Weg in seine militärische Heimat, die Feldjägertruppe, gefunden. Dort wirkte er als Fachoffizier in verschiedenen Verwendungen in den Dienstkommandos Nürnberg, Amberg und Regenburg, bis er 1985 als Hauptmann in den Ruhestand ging. Danach gründete er den Ortsverband Amberg der Kameradschaft der Feldjäger e.V., der er nach der Auflösung des Ortsverbandes Amberg im Ortsverband Regensburg-Roding bis zu seinem Tode treu blieb. Entsprechend groß war auch die militärische Trauergemeinde, die ihm auf dem Waldfriedhof in Amberg die letzte Ehre erwies. Abordnungen der 9./FJgRgt 3 aus Amberg, der Ortsverbände Regensburg-Roding und Nürnberg sowie des ehemaligen Ortsverbandes Amberg waren ebenso vertreten wie der Regionalleiter der Region 7, Hauptmann a.D. Gerhard Scherl. Die Trauerrede für die Feldjäger hielt auf Wunsch der Familie sein langjähriger Wegbegleiter, Oberstleutnant d.R. Stefan Zrenner.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren

Für den OV Regensburg-Roding
Stefan Zrenner, OTL d.R.
Pressereferent


Hauptmann a. D.

Waldemar Hoffmann

*16. November 1936 †09. März 2018

Am 09.März 2018 verstarb unser guter Kamerad nach längerer Krankheit in einem Krankenhaus in Bünde/Westfalen.

Kamerad Hoffmann wurde in Wygoda, Kreis Nieschawa, in Westpreußen geboren und trat am 10. Juli 1957 in den Dienst der Bundeswehr beim Grenadierbataillon 12 in Höxter ein. Ab dem 01. September 1960 gehörte er zu den Männern der ersten Stunde der Infanterieausbildungskompanie 534, der späteren Feldjägerausbildungskompanie 730 zunächst in Hannover, dann in Wuppertal und später in Düsseldorf und wurde dort bis zum 30. Juni 1967 als Ausbilder eingesetzt. Danach war er Angehöriger der 3./Feldjägerbataillon 730. In diesem Zeitraum erfolgte auch seine Ausbildung zum Offizier des militärfachlichen Dienstes. Von 1980 bis 1987 versah er den Dienst eines S1/ S3Offizer im inaktiven Feldjägerbataillon 732. Seine letzte Verwendung als S2 Offizier führte ihn zum Verteidigungsbezirkskommando 43 nach Darmstadt. Hier wurde er am 31. März 1990 in den Ruhestand versetzt.

Er trat am 01. Februar 1981 in den Ortsverband Düsseldorf der Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein und blieb dieser in Treue verbunden. In der gesamten Zeit erlebten wir Waldi, wie er aufgrund seiner unverwechselbaren Lebensart liebevoll genannt wurde, als einen guten Kameraden.

Hauptmann a.D. Waldemar Hoffmann werden wir nicht vergessen und sein Andenken immer in Ehren halten.

Seinen Angehörigen gilt unser herzliches Mitgefühl.

Für den Ortsverband Hilden
Hauptmann a.D. Jürgen Koch


Hauptmann a. D.

Wolfgang Behfeld

*12. Mai 1937 †12. Februar 2018

Am 12. Februar 2017 verstarb an den Folgen eines Unfalls unser langjähriges Mitglied Wolfgang Behfeld im Alter von fast 81 Jahren. Er war seit dem Jahr 1990 Mitglied in unserer Kameradschaft.

Seinen militärischen Werdegang führte ihn von der Feldjägertruppe zur damaligen MAD Gruppe 3 nach Düsseldorf. Nach diesen Verwendungen folgte dann seine Versetzung in den Ruhestand. Aber aus dem Ruhestand wurde wohl ein "Unruhestand". Denn Wolfgang widmete sich jetzt viele Jahre der Düsseldorfer Kommunalpolitik. Wobei er aber immer engen Kontakt zu seinen Kameraden hielt. Er war auch noch im hohen Alter für viele "Ehemaligen" ein Bindeglied zur Truppe, weil er stets einen guten Kontakt zu früheren Dienststellen hielt.

Die Kameradschaft verliert mit ihm ein langjähriges Mitglied und treuen Kameraden. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Wir werden Wolfgang Behfeld ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beisetzung fand am 22. Februar 2017, auf dem Düsseldorf Nordfriedhof statt.

Für den Ortsverband Hilden
Christoph Weber


Oberstleutnant a. D.

Detlef Thiermann

*31. Mai 1937 †31. Dezember 2017

Am 31. Dezember 2017 verstarb Oberstleutnant a.D. Detlef Thiermann im Alter von 80 Jahren. In Berlin geboren, in Thüringen und Hamburg aufgewachsen trat er nach dem Abitur am 1. Mai 1956 als Offizieranwärter der Panzergrenadiere in Hammelburg seinen Dienst in der Bundeswehr an.

Der Ausbildung an der Heeresoffizierschule II in Husum in Schleswig-Holstein schloss sich die Verwendung in der Quartiermeistertruppe an. Als Kompaniechef einer Nachschubkompanie in Hildesheim kam er 1966 zum Grundlehrgang für Feldjägeroffiziere nach Sonthofen. Dieser Ausbildung folgte zunächst eine Verwendung als Hörsaalleiter in der Lehrgruppe B, Stabsdienst, der Schule für Feldjäger und Stabsdienst. Danach war er Zugführer in Flensburg, Chef der Feldjägerkompanie 5 in Diez, Stellvertreter u. Kommandeur des Feldjägerbataillons 610 in Heide, Verkehrsstabsoffizier beim I. Korps in Münster und Leiter der Gruppe Feldjägerdienst im Spezialstab ATV der Schule für Feldjäger und Stabsdienst in Sonthofen. Hier trat er 1992 als Oberstleutnant in den verdienten Ruhestand. Als Kommandeur des Feldjägerbataillon 610 wurde Oberstleutnant Detlef Thiermann das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Seit dem 1. Januar 1981 war Detlef Thiermann Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger e.V. Dem Ortsverband Sonthofen gehörte er seit 1987 an und wurde mit der Urkunde und Ehrennadel in Bronze für 35 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Nach einem bewegenden Trauergottesdienst in der evangelischen Täufer-Johannes-Kirche mit anschließender Urnenbeisetzung nahmen Angehörige, Freunde, Kameraden und eine Ehrenabordnung der Feldjägertruppe Abschied. Neben den Kränzen der Familie und einem Blumengebinde mit dem Trauerband des Ortsverbandes wurde der Kranz der Bundesministerin der Verteidigung an seiner letzten Ruhestätte niedergelegt. Das Lied vom guten Kameraden begleitete ihn. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, unsere Erinnerung einem verehrten Kameraden.

Der Vorstand des Ortsverbandes Sonthofen



Karlheinz Möller

*05. Dezember 1934 †27. Dezember 2017



Kapitänleutnant a. D.

Alois Rupp

*09. Dezember 1938 †20. Dezember 2017

Am 20. Dezember 2017 verstarb unser Kamerad Kapitänleutnant a. D. Alois Rupp kurz nach seinem Geburtstag im Alter von 79 Jahren.

Er trat am 01.August 1956 als Marinesoldat beim 3.Hafenschutzgeschwader Neustadt/Holstein seinen Dienst bei der Bundeswehr an. Nach seinem Feldjägerlehrgang vom 04.02.1958 - 17.07.1958 war er vom 01.12.1957 bis 31.05.1961 als Feldjägerunteroffizier bei der 1./Feldjägerbataillon 710 in Kiel eingesetzt.

Nach einer Zeit als Gruppenführer bei der Bootsmannsausbildung bei der 5./ Marineunteroffizierschule in Plön (01.06.1961 bis 31.10.1962) trat Kamerad A.Rupp am 01.11.1962 in den Militärischen Abschirmdienst ein.

In der Zeit vom 19.04.1971 bis 11.06.1971 nahm R. am Lehrgang für Offiziersanwärter des militärfachlichen Dienstes teil und wurde MAD-Offizier bei einer MAD Gruppe. Hier war er auf verantwortungsvollen Offizierdienstposten eingesetzt und wurde am 31.03.1992 nach mehr als 35 Dienstjahren als Kapitänleutnant in den Ruhestand versetzt.

KptLt Rupp trat am 09.Mai 1992 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein und nahm gerne an Veranstaltungen teil. Nicht zu vergessen ist seine Teilnahme an unserer Motorradtagestour im Jahre 2010, wo R. im Alter von 71 Jahren mit einem Trike teilnahm. Die Trauerfeier fand am 29.Dezember 2017 in der Friedhofskapelle in Preetz statt. Kameradinnen und Kameraden des Ortsverbandes Kiel und Freunde gaben unserem Kameraden Alois die letzte Ehre. Ein Trauerkranz mit dem Trauerband des Ortsverbandes Kiel und der Feldjägerkompanie aus Eckernförde wurde am Sarg niedergelegt.

Der Ortsverband Kiel verliert mit Alois Rupp einen liebenswerten und geschätzten Kameraden. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin Maren, sowie den Angehörigen.

Für die Mitglieder des Ortsverbandes Kiel
Jürgen Rackl
1. Vorsitzender


Hauptmann a. D.

Gerhard Kuhnig

*11. November 1927 †29. November 2017

Am 29. November 2017 verstarb unser Kamerad Hauptmann a. D. Gerhard Kuhnig im Alter von 90 Jahren.

Gerhard Kuhnig trat am 01.September 1956 als Obergefreiter bei der Marineunteroffiziersschule Cuxhaven in die Bundeswehr ein und versah seinen Dienst bis zum 14. Dezember 1956 beim 1. Minensuchgeschwader in Neustadt/Holstein. Nach seinem Wechsel in die Feldjägertruppe absolvierte er den 1.Feldjägerlehrgang an der Feldjägerschule in Sonthofen (12/1956-05/1957) und wurde in die 1./Feldjägerbataillon I in Kiel-Alt Bülk versetzt. Nach seiner Beförderung zum Maat (01.06.1958) versah Gerhard Kuhnig, zunächst in Marineuniform, den Feldjägerdienst beim WBK I Kiel, Abt. FJgWesen, (Februar1960-November1964). Im Dezember 1964 wurde er zum III. Zug der FJgKp 6 nach Flensburg versetzt. 1970 wechselte der inzwischen zum Stabsfeldwebel beförderte G. Kuhnig in die Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes. Er nahm am 8.Offizierslehrgang an der Heeresoffizierschule II teil. In den Folgejahren war K. zeitweise als Kompaniechef und Kompaniechef, Stellvertreter bei der inzwischen in 5./Feldjägerbataillon 610 umbenannten Feldjägerkompanie, eingesetzt. Am 31.März 1981 wurde Hauptmann a.D. Gerhard Kuhnig dort in den Ruhestand versetzt.

Mit seiner Frau Christa bereiste er in den folgenden Jahren viele Länder dieser Erde. Kamerad Kuhnig trat am 01.März 1982 in die Kameradschaft der Feldjäger e.V. ein und nahm mit seiner Frau an vielen Veranstaltungen der Kameradschaft teil.

Die Trauerfeier fand am 06.Dezember 2017 in der Kirche in Wanderup statt. Kameraden des Ortsverbandes Kiel, eine Abordnung der 4./Feldjägerregiment 1 aus Eckernförde und ehemalige Kameraden und Freunde gaben ihm dort die letzte Ehre. Ein Trauergesteck mit dem Trauerband des Ortsverbandes Kiel und der Feldjägerkompanie aus Eckernförde wurde am Sarg niedergelegt.

Der Ortsverband Kiel verliert mit Gerhard Kuhnig einen sehr geschätzten und liebenswerten Kameraden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Christa sowie ihren Kindern und deren Familien.

Für die Mitglieder des Ortsverbandes Kiel
Jürgen Rackl
1. Vorsitzender



Ilse Müller

*07. November 1942 †16. November 2017



Oberfeldwebel d. R.

Gerhard Gümmer

*23. August 1943 †02. November 2017

Nach langer und schwerer Krankheit verstarb am 02.11.2017 unser langjähriges Vorstandsmitglied Gerhard Gümmer.

Geboren am 23.08.1943 in Borstel als Sohn eines Försters ging Gerhard Gümmer am 07.01.1964 zur Panzerjägerkompanie 10 in Hildesheim. Dort wurde er am 10.06.1964 Zeitsoldat und hatte die Gelegenheit Kettenfahrzeuge zu fahren. Am 11.10.1965 wurde Gerhard Gümmer zum Unteroffizier ernannt, bevor er am 01.01.1967 zum 3./Feldjägerbataillon 720 nach Wilhelmshaven wechselte. Vom 24.02.1967 bis zum 13.07.1967 nahm er dann am 23. Feldjäger Grundlehrgang teil und hat die Eignungsprüfung für den Feldjägerdienst erfolgreich abgeschlossen. Es folgte am 04.12.1967 die Beförderung zum Stabsunteroffizier und am 26.09.1972 die Beförderung zum Feldwebel. Am 30.12.1975 schied er aus dem aktiven Dienst aus und wurde zum 01.01.1976 zum Oberfeldwebel d.R. befördert.

Im Anschluss an die Zeit bei der Bundeswehr ging er zunächst als Angestellter in ein Sicherheitsunternehmen in Oldenburg, wo er auch seine spätere Ehefrau Marion kennenlernte und machte sich schließlich mit einer eigenen Sicherheitsfirma in Bremen selbständig. So kam es auch zu dem Umzug nach Weyhe, wo er dann mit Frau und Kind sesshaft wurde.

Die Feldjägertruppe war die militärische Heimat von Gerhard Gümmer, der er auch immer treu blieb. So war er auch von Beginn an (seit 1982) ein aktives Mitglied der Kameradschaft der Feldjäger. Dem Vorstand des Ortsverbandes Bremen gehörte Gerhard Gümmer seit dem 09.03.2001 an, nachdem er zuvor viele Jahre als Kassenprüfer tätig war. Auch zum Ortsverband Wilhelmshaven hatte Gerhard Gümmer enge Beziehungen, die er bis zuletzt pflegte.

So nahmen an der Trauerfeier in Weyhe auch viele Weggefährten aus der Kameradschaft der Feldjäger teil und gaben ihm ein letztes Geleit. Wir werden Gerhard Gümmer sehr vermissen und sein Andenken immer in Ehren halten.

Für den Ortsverband Bremen
Oliver Liesmann
Oberstleutnant d.R.



Klaus Marwitz

*13. August 1938 †29. Oktober 2017

Am 29. Oktober 2017 verstarb völlig überraschend und unerwartet unser langjähriges Mitglied Klaus Marwitz.

Klaus Marwitz, geboren am 13. August 1938, trat am 14. Februar 1987 als Freund der Feldjäger in die Kameradschaft der Feldjäger, OV Hamburg, ein und blieb unserem Ortsverband bis zu seinem Tode treu.

Während seiner 30jährigen Mitgliedschaft, für die er im Jahr 2017 geehrt wurde, nahm Klaus regelmäßig an unseren Veranstaltungen teil. Hier war er stets ein geschätzter Gesprächspartner, der mit seinen Anekdoten und nicht zuletzt durch mitgebrachte Süßigkeiten unser Kameradschaftsleben bereicherte.

Der Ortsverband Hamburg verliert mit Klaus Marwitz einen liebenswerten und geschätzten Kameraden. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Für den Ortsverband Hamburg
Michael Franzke, Major d.R.


Oberfeldwebel d. R.

Albert Uschold

*26. August 1956 †29. Oktober 2017

Noch im Sommer des Jahres 2017 war Oberfeldwebel d.R. Albert Uschold beim traditionellen Familienfest der Feldjäger in Roding zuversichtlich was den Genesungsverlauf seiner Krankheit betraf. Im Kreise seiner Freunde von der örtlichen Feldjägerkameradschaft nahm er mit Freude seine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft in Empfang.

Doch das Schicksale wollte es nur wenige Monate später dann doch anders: Am 29.10. verlor Albert Uschold im Alter von 61 Jahren seinen letzten Kampf und wurde am 03. November in seiner Heimatgemeinde Teunz zu Grabe getragen.

Auch der Vizepräsident der Kamerdschaft, Stabsfeldwebel a.D. Johann Krempf, sprach im Beisein Hunderter von Trauergästen, darunter auch zahlreiche ehemalige und aktive Feldjäger, Worte des Trostes und der Trauer.

Albert Uschold gehörte in den 80er Jahren dem Feldjägerdienstkommando Regensburg für insgesamt zwölf Jahre an und schied als Oberfeldwebel aus. Danach ging er zur Bayerischen Justiz als Vollzugsbeamter, baute sich aber zugleich ein zweites Standbein als Unternehmer in der Möbelbranche auf.

Der Kameradschaft der Feldjäger trat er 1991 bei und wurde von dieser 2001 mit der Ehrenmedaille in Bronze ausgezeichnet. Seine militärischen Wegbegleiter, sowohl aus der aktiven Zeit, als auch in der Kamerdschaft, haben Albert Uschold als einen Menschen kenngelernt, dem die Attribute Menschlichkeit, Zuverlässigkeit, Herzlichkeit, Ehrlichkeit und Kamerdschaft quasi auf den Leib geschrieben waren.

Wir alle verloren - im wahrsten Sinne des Wortes - einen guten Kamerdaden, den wir nicht vergessen werden.

Peter Braun, Hauptmann d.R.
1.Vorsitzender des OV Regensburg-Roding


Hauptmann a. D.

Ekkehard Falz

*11. August 1939 †17. Oktober 2017

Am 17.10.2017 verstarb unser guter Kamerad Ekkehard Falz, von vielen seiner Freunde liebevoll Keule genannt, in Bremen nach langer, schwerer Krankheit, die er mit großer Tapferkeit und Geduld ertragen hat.

Geboren am 11. August 1939 in Königsberg /Ostpreußen fand Ekkehard mit seinen Angehörigen nach der Vertreibung in Niedersachsen eine neue Heimat. Schon während seiner Schulzeit entdeckte er seine Liebe zu den Pfadfindern, die er bis zum Schluss auch pflegte, getreu dem Motto: "Jeden Tag eine gute Tat!" Hier fand er erstmals eine gelebte Kameradschaft und Solidarität, die seinen christlichen Wertevorstellungen entsprachen. Damit wurde auch der Keim für seinen späteren Dienst in der Bundeswehr gelegt, den er nach Beendigung seiner Schulausbildung am 01.Juli 1958 zur Ableistung der Grundausbildung bei der Stabskompanie/Panzergrenadierlehrbataillon in Munster-Lager antrat. Es folgte am 01. Dezember 1958 die Versetzung zum Panzergrenadierbataillon 332 in Fürstenau.

Dort wurde er nun ein echter Grüner, obwohl schon damals seine Lieblingsfarbe Orange war. Am 15.Februar 1961 war es dann soweit: Versetzung zur Feldjägerkompanie 11 nach Oldenburg, sowie die Absolvierung des 11. Feldjägergrundlehrgangs in Sonthofen. Die Kragenspiegel wurden jetzt Orange! Es folgten weitere Kommandos und Kommandierungen, bis er seine angestrebte militärische Heimat mit der Versetzung am 16.02.72 zur 2./Feldjägerbataillon 720 in Bremen gefunden hatte. Hier entwickelte er sich zum "Vollblut-Feldjäger". Am 01. August 1988 wurde der Verstorbene schließlich zum Verteidigungsbezirkskommando 20 Bremen versetzt und als Hauptmann und S2-Offizier eingesetzt. Verdient gemacht hatte sich Kamerad Ekkehard Falz während seiner gesamten Dienstzeit durch seine Leidenschaft als Soldat und Liebe zu seinem Beruf. Seine Vorgesetzten schätzten seine Loyalität und die Untergebenen seine Fürsorglichkeit. In der Vermittlung von Fähigkeiten zeigte er sich kreativ und motivierend. Die Organisation von Veranstaltungen, die der Festigung der Kameradschaft und auch der öffentlichen Wahrnehmung dienten, gehörten zu seinen anerkannten Stärken. Das bekannte und beliebte "Schaffermahl" in der Lettow-Vorbeck-Kaserne ist ein Beispiel von vielen. Seine vielschichtigen Interessen kamen auch durch die zehnmalige Teilnahme an den Winterarbeiten des Generalinspekteurs der Bundeswehr zum Ausdruck. Die vielen Förmlichen Anerkennungen bestätigten seine Verdienste, die er sich erworben hatte!

Am 30. September 1992 erfolgte die Versetzung in den verdienten Ruhestand. Dieser wurde aber eher zum "Unruhestand", denn Hauptmann a.D. Falz hatte nun mehr Zeit für seine zweite Leidenschaft: die Kamerdschaft der Feldjäger e.V. Am 20.01.83 gründete er den Ortsverband Bremen und führte diesen als Vorsitzender äußerst engagiert bis zum 07.03.97. Zwischenzeitlich initiierte er auch die Gründung des Ortsverbandes Oldenburg. Daneben beteiligte er sich mit Akribie an der Aufbereitung der historischen Entwicklung sowohl der Truppengattung als auch der Kameradschaft mit großem Engagement. Ekkehard Falz hat sich um die Kameradschaft verdient gemacht. Durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und der Ehrennadel in Gold durch den Bundesvorstand wurden seine Verdienste angemessen gewürdigt.

Am 26. Oktober 2017 erfolgte der Abschied von diesem verdienten Soldaten im Rahmen einer Trauerfeier mit militärischen Ehren in der Friedhofskapelle in Achim.
Über 150 trauernde Angehörige, Freunde sowie Kameraden der Ortsverbände Bremen und Oldenburg /Wilhelmshaven, unter ihnen u.a. der ehemalige Inspizient der Feldjägertruppe, Herr Oberst a.D. Rolf Diez, der ehemalige Präsident der Kameradschaft der Feldjäger e.V. , Herr Oberst a.D. Heinrich Erdmann, vom Kommando der Feldjäger, Herr Oberst d.R. Dr. Gunkel, sowie der Direktor der Bremer Schutzpolizei, Herr Leitender Polizeidirektor Rainer Zottmann verneigten sich vor dem mit einer Bundesdienstflagge bedeckten Sarg. Zur Linken und Rechten standen zwei Ehrenposten, gestellt von der 4./Feldjägerregiment 2. Neben den Kränzen der Familie und des Ortsverbandes der Kranz der Bundesministerin der Verteidigung. Ansonsten hatte der Verstorbene verfügt, von Kränzen und Blumenschmuck abzusehen und stattdessen um Spenden für "Feldjäger helfen Feldjägern" gebeten.

Der Trauergottesdienst wurde von Frau Pastorin Wittmann einfühlsam durchgeführt. In dessen Verlauf erfolgte eine eindrucksvolle Traueransprache durch Herrn Oberst a.D. Rolf Diez, in der das Leben des Menschen und Soldaten Ekkehard Falz gewürdigt wurde. Er sagte u.a. man müsse davon ausgehen, dass dem gebürtigen Königsberger preußische Tugenden vererbt wurden, denn Einsatzbereitschaft, Treue und Redlichkeit, ebenso wie Pflicht-und Verantwortungsbewusstsein kennzeichneten ihn im besonderen Maße. Kamerad Falz war auch ein Familienmensch!"
Danach wurde der Sarg unter den Klängen des "Marsches der Soldaten des Robert Brunce" zur Grabstätte überführt und nach einem Gebet, begleitet vom Trompetensolo "Ich hatte einen Kameraden", herab gelassen.

Mit Ekkehard Falz hatten wir einen wunderbaren Kameraden, einen besseren finden wir nicht!
Wir werden ihn nicht vergessen und sein Andenken immer in Ehren halten.

Unser Mitgefühl gilt seiner verehrten Frau Doris und seinen beiden Söhnen mit ihren Familien.

Hauptmann a.D. Jürgen Koch


Stabswebel a. D.

Andreas Schramm

*19. Oktober 1960 †13. Oktober 2017




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