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"Girls'Day - Mädchen Zukunftstag 2017" in der Waldkaserne Hilden

Am 27. April 2017 folgten etwa 150 Mädchen im Alter von 15 bis 20 Jahren der Einladung des Regimentskommandeurs des Feldjägerregiments 2, Oberst Wegener, und verbrachten ihren "Mädchenzukunftstag" in der Hildener Waldkaserne. Um den interessierten, jungen Teilnehmerinnen einen Einblick in die Bundeswehr zu geben, öffnet der Standort Hilden seit nunmehr über zehn Jahren zum Girls' Day seine Tore und präsentiert den Arbeitgeber Bundeswehr mit einer Übersicht in den facettenreichen Alltag eines Soldaten. So wurde auch dieses Jahr ein vielfältiges und spannendes Programm mit dem Schwerpunkt Feldjägertruppe geboten, welches bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen viele dynamische Vorführungen offerierte.

Die Teilnehmerinnen, welche teilweise lange Anfahrtswege von verschiedensten Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen auf sich nahmen, fanden sich somit zu Beginn des Tages gesammelt zur herzlichen Begrüßung des Regimentskommandeurs ein. Der Startschuss für einen spannenden und aufregenden Tag war gefallen. Es folgte ein Einleitungsvortrag des Karrierecenters Düsseldorf - Karriereberatungsbüro Solingen. Hier wurden den Schülerinnen ein Gesamtüberblick über die Bundeswehr gegeben und die zahlreichen Laufbahnoptionen dargeboten. Die Teilnehmerinnen, von Haupt- bis Realschule, von Gymnasium über Berufsschule bzw. Berufskolleg, zeigten sich sichtlich beeindruckt, dass der Arbeitgeber Bundeswehr für alle schulischen und beruflichen Abschlüsse Perspektiven bietet.

Danach partizipierten die Schülerinnen, aufgeteilt in Kleingruppen, an einem Stationskreislauf, der mit viel Mühe und Engagement adressatengerecht präsentiert wurde und nicht nur zahlreiche Spezialisierungen der Feldjägertruppe darbot. Jeder Kleingruppe war eine weibliche Soldatin zugeteilt, die die Teilnehmerinnen nicht nur sicher durch die Kaserne führte, sondern auch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung stand. Hier war vor allem das Thema "Frauen in der Bundeswehr" oft Gegenstand der Gespräche. So war der Wechsel zwischen den Stationen stets kurzweilig und informativ.


Bei der Station Leben im Felde, an der den Besucherinnen ein ausgebauter Platz der Gruppe, sowie die Inhalte Tarnen/Täuschen, Feuerarten und vieles mehr präsentiert wurde, konnte ein allgemeinmilitärischer Einblick in die Truppe geboten werden. Das Anlegen eines gepackten Rucksacks, der sich schwerer als gedacht erwies, beeindruckte eine Vielzahl. Hartkekse und Schokolade aus der Einmannpackung (EPA) "entschädigten" jedoch die Mädchen für ihre Mühen und gewährten einen weiteren Einblick in die Verpflegung der Soldaten im Felde. Abgerundet wurde diese Station durch eine dynamische Vorführung, die die Verteidigung der Gruppe im Zuge eines gegnerischen Angriffs zeigte.

Eine Kombination aus Karriereberater und Jugendoffizier bildete eine weitere Station. Hier war vor allem Platz für Fragen der Teilnehmerinnen, die sich aus dem Vortrag am Morgen ergeben hatten. Sichtlich interessiert nutzten die Schülerinnen die Gelegenheit, um zum einen allgemeine Informationen zu erhalten, als auch um Ansprechpartner in ihrem Umfeld kennenzulernen und Fragen zu eigenen Vorstellungen zu stellen.

Da so viel Programm natürlich auch hungrig macht, sorgte die Truppenküche der Waldkaserne in der Mittagspause für einen weiteren Einblick der Teilnehmerinnen, in dem diese nicht nur die Soldatenverpflegung kennenlernten, sondern auch den typischen Ablauf einer Mittagspause bei der Bundeswehr.

Die restlichen vier Stationen waren gastgebergetreu auf das Aufgabenspektrum und die Fähigkeiten der Feldjägertruppe fokussiert. Die Station Kfz,-Waffen,- und Geräteschau bot den Schülerinnen nicht nur einen Überblick über das vielfältige Material der Bundeswehr, sondern gab auch Gelegenheit sich an einer Station - ganz nach den eigenen Interessen - frei zu bewegen und das ein oder andere Foto im Blaulichtfahrzeug zu schießen.

Die Spezialisierung Zugriff wurde in zwei spektakulären Lagen nähergebracht, in denen ein Zugriffsteam den Zugriff auf ein fahrendes Auto, als auch in einer Wohnung demonstrierte. Sichtlich beeindruckt von den Fähigkeiten der Soldatinnen und Soldaten honorierten die Teilnehmerinnen die Vorführung mit Applaus und zahlreichen Fotowünschen mit den Akteuren.



An der Station Waffenlose Selbstverteidigung erhielten die Teilnehmerinnen, geleitet von einer beispielhaften Moderation, ein spannendes Programm aus dynamischer Darbietung und Einblicke in Training und Grundsätze im waffenlosen Kampf. Die Information, dass ein jeder die Techniken erlernen kann, wirkte hierbei auf die jungen Mädchen sehr beruhigend.

Zum krönenden Abschluss der Stationen bot sich den Mädchen bei der Vorführung Personenschutz eine actionreiche Darstellung. Gestärkt von einer kurzen Pause mit Kuchen und Gebäck, wurden alle 150 Teilnehmerinnen wieder zusammengeführt und bildeten als Publikum einer Rede eines fiktiven Generals unbewusst Darstellerinnen, ehe zur Überraschung aller ein Angriff auf die Schutzperson aus den eigenen Reihen erfolgte. Nachdem dieser erfolgreich abgewehrt wurde, konnten sich die Mädchen noch an einer Auslandslage erfreuen, welche mit gepanzerten Fahrzeugen einen möglichen Hinterhalt im Ausland darstellte.

Schließlich verabschiedete der Regimentskommandeur Oberst Wegener alle Teilnehmerinnen, die mit großem Applaus und viel Lob zufrieden in ihre Busse einstiegen, an ihre Schulen. Die Mädchen freuten sich über einen informativen und auch aufregenden Tag bei den Feldjägern in Hilden.


Text: Marian Hölscher, Oberleutnant; Bilder: Tim Niebel, Hauptfeldwebel





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