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Ein Besuch im Kosovo

Teile des Ortsverbandes Neubrandenburg, darunter 5 Kameraden des 1999er Kontingentes, verlegten am 16.09.2017 nach Mazedonien.

In Skopje nahm uns der Oberstabsfeldwebel a.D Daniel Ernst (Daniel) am allseits bekannten "Alexander-der-Große"-Airport Skopje in Empfang. Auf unserer nunmehr ersten Tour ging es über altbekannte Straßen in Richtung Skopje City. Von uns hat wohl keiner nach seinem Einsatz am Balkan daran gedacht, jemals wieder dieses Land zu betreten.

Am Hotel in Skopje erwartete uns die Frau von Daniel mit einem landestypischen Essen.Die Zimmer waren schnell bezogen, das Gepäck verbracht und los ging es bei wohltuenden 30 Grad am Buffet. Beim super ausgewählten Essen und mazedonischen Gerstensaft wurde in Erinnerungen geschwelgt.

Am Sonntag, 17.09.2017 erkundeten wir die Stadt Skopje zu Fuß. Zunächst gingen wir vom Hotel etwa 4 km am Fluss Vardar entlang. Im Zentrum erwartete uns Daniel mit "seinem" Stadtführer Andre. Dieser erklärte uns, dass seit 2014 eine Vielzahl an Monumenten (mehrheitlich "ethnisch-mazedonische Helden"), Gebäuden und Denkmälern in Skopje errichtet wurden. Neben einer 22 Meter hohen Statue Alexanders des Großen, der größten mazedonisch-orthodoxen Kirche und dem Triumphbogen Makedonija, die neu errichtet wurden, wurde vor vielen Gebäuden einfach eine antike Fassade vorgebaut. Nachdem wir bei 35 Grad und etlichen Kilometern doch etwas ins Schwitzen kamen, luden Daniel und seine Frau Nancy uns zu sich nach Hause ein. Dort warteten alte Bekannte auf uns. Drei nette und flinke Herren des Cateringservice, die uns wieder mit einem mazedonischen Gaumenschmaus und guten mazedonischen Wein und Bier verwöhnen sollten. Also ließen wir den Abend gesellig ausklingen und schauten bei einem wunderschönen Sonnenuntergang schon mal gen Norden in den Kosovo.



Am Morgen des 18.09.2017 starteten wir zum eigentlichen und wichtigsten Vorhaben unserer Reise. Wir verlegten in den Kosovo. Nur dieses Mal mussten wir uns beim pflichtbewussten mazedonischen Zoll anstellen, anstatt über die NATO-Spur dran vorbei zu rollen. Aber auch diese Hürde nahmen wir Dank unseres guten und hochmotivierten "Busdriver".

Als erstes zeigten wir den 5 mitgereisten Ehefrauen das amerikanische Camp "Bondsteel", sodass sie sich mal ein Bild von einem Camp dieses Ausmaßes machen konnten.

Anschließend verlegten wir nach Stimlje. Leider war der Ort des schrecklichen Unfalls vom 12.10.1999 in einem nicht sehr guten Zustand. Unsere Anwesenheit blieb im Ort nicht unbemerkt. Auch dank unseres Busfahrers eilten Leute herbei, brachten uns Besen, Wischer, Wasser usw. und griffen auch selbst zur Sense, während wir Müll und Unkraut entfernten. Nachdem alles wieder in einem guten und ehrwürdigen Zustand war, legten wir unseren Gedenkkranz nieder. Dieser Kranz wurde von der Soldaten und Veteranen Stiftung (SVS) zu 100% bezahlt. Die Stiftung wurde gegründet, weil es ein steigendes Bedürfnis nach Hilfe, Betreuung, Gedenken und Anerkennung in der Gesellschaft und im Besonderen in der Bundeswehr gibt.

Hierfür gilt unserer Dank der SVS, besonders der Assistentin des Vorstandes, Frau Frömbgen.

Wir standen alle noch eine Weile dicht beisammen und gedachten den Kameraden Christian Falk und Thomas Grubert. Die Kameraden bleiben unvergessen!



Im Anschluss suchten wir noch die angrenzende Schule und deren Schuldirektor auf und baten ihn, auf den Zustand und die Pflege des Gedenksteines zu achten. Als kleines Dankeschön übergaben wir von uns selbst beschafftes Schreib-und Zeichenmaterial für die Schüler, da es keinem von uns kontaktierten deutschen Schreibwarenhersteller möglich war, uns eine Sachspende zukommen zu lassen.

Nach diesen besonderen Momenten befuhren wir die Bereiche um Prizren. Viele Erinnerungen aus vielen verschiedenen Kontingenten der letzten 18 Jahre wurden ausgetauscht. Es war ein emotional nachhaltiges Erlebnis, die zurückliegenden Einsätze Revue passieren zu lassen.

Nachdem wir nun gut 7 Stunden im Bus saßen, zeigte uns Daniel noch seine neue Heimat aus einer besonderen Perspektive. In einer Höhe von ca. 850 m des Berges Vodno befindet sich das Hotel und Restaurant "Macedonian Village". Hier ließen wir den bewegenden Tag ausklingen und genossen den wunderschönen Ausblick auf Skopje bei Nacht, eh es zum letzten Mal ins "landestypische und angemessene" Hotel ging.



Am Dienstagmorgen holte uns Daniel mit dem angemieteten Bus inklusive sehr netten und kompetenten "Busdriver" wieder ab und begleitete uns zum Airport. Schweren Herzen checkten wir in den Flieger ein und starteten in Richtung der kühlen Heimat. Daniel hat seine Tätigkeit als "Spieß" wieder in vollem Umfang wahrgenommen. Es war eine super Planung, Organisation und Durchführung. Danke Daniel! Aber hinter jedem großen Mann, steht eine starke Frau. Also gilt unser Dank auch Nancy, für die wunderschönen Tage!

Text und Bilder: Timo Witte


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