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Das Karriere-Camp - Führungskräftetraining für Studierende

Das Kommando Streitkräftebasis richtete im Zeitraum 19. bis 21. Juli 2017 erstmals das Karriere-Camp aus, um jungen Studierenden, die bisher kaum bzw. gar keinen Kontakt zu den Streitkräften hatten, das Thema "Führung" in einer als Führungskräftetraining gestalteten Maßnahme näher zu bringen. Absicht war es, hierbei zielgruppenorientiertes Interesse an der Bundeswehr zu wecken, Informationen über die Attraktivität dieses Arbeitgebers zu vermitteln und daraus folgend einen Multiplikatoreneffekt zu erzielen und in letzter Konsequenz ein mögliches weiterführendes Enga-gement der Teilnehmenden bei der Bundeswehr zu generieren.

Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr war für Organisation und Durchführung dieses Pilotprojektes federführend.

Mit Anreise zum Mittag des 19.07.2017 erfolgte die Aufnahme und Einkleidung der insgesamt 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem ersten Karriere-Camp, bevor eine erste Begrüßung und Einweisung in die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr durch Oberst Dirk We-schollek, Stellvertreter des Schulkommandeurs, erfolgte.

Im Anschluss daran wurden die angereisten Studierenden durch Generalleutnant Bohrer, Stellvert-reter des Inspekteurs der Streitkräftebasis, begrüßt, umfassend in die Veranstaltung eingeführt und in die selbst gesteckte Zielsetzung eingewiesen, wobei der General, ganz im Sinne des Leitthemas, unter Darstellung seiner eigenen Vita, eigene Beispiele zu Führungserfahrungen darstellte.



Darauf aufbauend und in der Thematik weiterführend erfolgte ein weiterer einstündiger dynamisch gestalteter Vortragsanteil, der durch Hauptmann Robert Stiller, Inspektionschef V. Inspektion, und Oberleutnant Philipp Ständer, Zugführer I, 2./Feldjägerregiment 2, gestaltet wurde. Hierbei wurden eigene Erfahrungswerte aus verschiedenen Verwendungen, vornehmlich der Ebenen Einheits- und Zugführer undErkenntnisse der Inneren Führung als derFührungsphilosophie der Bundeswehr den Teilnehmernerläutert. Sie wurden dabeiunter anderem durch Spiele erstmals zur Mitwirkung ani-miert, aktiv in die Gestaltung ihres Karriere-Camps eingebunden und auf nachfolgende Ausbil-dungsabschnitte eingestimmt.

Nach diesen eher theoretischen Anteilen, einem ersten Kennenlernen der am Karriere-Camp teil-nehmenden Studierenden sowie einem gemeinsamen Gruppenfoto wurde der erste Tag durch di-verse Planspiele, die die Teilnehmenden hauptsächlich eigenständig zu gestalten hatten, abge-rundet. Ziel war es hierbei, in Vorbereitung auf den Folgetag, wesentliche Aspekte gruppendyna-mischer Prozesse und Grundlagen des Führungsprozesses spielerisch zu vermitteln wie auch das Gruppengefüge der sich untereinander kaum kennenden Personen zu stärken, den Teamgeist zu wecken und seitens der Ausbilder erste Eindrücke über die Ausprägung der individuellen Füh-rungsstärken zu gewinnen.

Den Tagesabschluss markierte ein gemeinsames Grillen, dem eine kurze Vorführung zum Bereich Diensthunde des Aufgabenbereiches Feldjägerwesen Bundeswehr und eine statische Fahrzeugschau neben den Erlebnissen des ersten Tages weiteren Geschrächsstoff für interessante, informative wie auch ausführliche Gespräche in gemütlicher Atmosphäre boten.

Am zweiten Tag verlegten die Studierenden nach einem gemeinsamen Frühstück nach Munster, wo sie die am Vortag vermittelten Inhalte praktisch ein- und umsetzen mussten. Hierbei wurde in den Vormittagsstunden zur Veranschaulichung und Vertiefung gruppendynamischer Prozesse wie auch des Führungsprozesses die Lehr- und Trainingsanlage unter jeweils wechselnder Führung der Camp-Teilnehmer überwunden. Sechs Hindernisse, unterschiedlicher Komplexität, galt es dabei im Gruppenrahmen zu meistern, wobei festzustellen war, dass selbst nach ausgesprochen kurzer Kennenlernphase und ohne militärischen Hintergrund, die Gruppen in hervorragender Weise gemeinschaftlich agierten und beinahe ausnahmslos sehr praktikable und vor allem erfolgreiche Lösungsansätze präsentierten.

Nach einer Stärkung in der Truppenküche galt es in den Nachmittagsstunden ausgewählte Hindernisse der "Konstanzbahn" zu meistern. Auf der Bahn der Selbstüberwindung konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren potentiell vorhandenen Ängsten im dunklen und engen Labyrinth oder aber in luftiger Höhe, unter anderem beim Überwinden der Schießbahnblende, stellen.



Auch dieser Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen unter Teilnehmenden und Ausbildern mit ausgesprochen guten Gesprächen mit den neugierigen und teilweise aufgrund der praktischen Ausbildung neugieriger gewordenen Camp-Teilnehmern.

Am Freitagwurde das Karriere-Camp unter anderem durch kurze Vortragsanteile von als Reservisten tätigen Soldatinnen und Soldaten und einem Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmenden und Ausbildern als Ganzes abgerundet. Im Anschluss an das insgesamt positive Feedbackgespräch wurde den Studierenden persönlich durch Brigadegeneral Udo Schnittker, Kommandeur Kommando Feldjäger der Bundeswehr, das Teilnahmezertifikat "Führen lernen in komplexen Situationen" überreicht. Dies stellte noch einmal einen finalen Höhepunkt dieser gelungenen Veranstaltung dar und würdigte die Leistungen jedes Einzelnen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass dieses Pilotprojekt nicht nur willkommene Abwechslung im jeweiligen Alltag der Studentinnen und Studenten wie auch des eingesetzten Führungs- und Ausbildungspersonals gewesen ist, sondern auch vielseitige Möglichkeiten geboten hat, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, sich weiter zu entwickeln und durch die Interaktion mit den verschiedenen teilnehmenden Charakteren den individuellen Erfahrungshorizont zu erweitern

Text: Robert Stiller, Hptm; Bild: Kai-Axel Döpke


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