KdoÜbergabe - Feldjäger

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Feierlicher Appell zur Kommandoübergabe Kommandeur Kommando Feldjäger der Bundeswehr und Feldjägerführer Bundeswehr
 
Am 12. Juni 2019 wurde der scheidende Kommandeur Kommando Feldjäger der Bundeswehr und Feldjägerführer Bundeswehr, Brigadegeneral Udo Schnittker, im Rahmen eines feierlichen Übergabeappells am Neuen Rathaus in der Landeshauptstadt Hannover durch den Inspekteur Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, verabschiedet und gleichzeitig von seiner Kommandogewalt über den Aufgabenbereich Feldjägerwesen Bundeswehr entbunden. Wenige Augenblicke später wurde Oberst Ulf Häussler mit der Führung der Feldjägertruppe als Kommandeur KdoFJgBw und FJgFhrBw betraut.
 
Der 60-jährige Brigadegeneral war für rund sechseinhalb Jahre der erste Feldjäger im Generalsrang. Unter seiner Führung wurde die Feldjägertruppe beginnend ab 2013 umstrukturiert. Mit der Aufstellung des Kommando Feldjäger der Bundeswehr am 20. Februar 2013 lag erstmals in der Geschichte des Feldjägerwesens Bundeswehr Führung, Einsatz, Ausbildung und Weiterentwicklung in einer Hand. So wurde das Kommando Feldjäger der Bundeswehr verantwortlich für die truppendienstliche und fachliche Führung der drei Feldjägerregimenter in Berlin, Hilden und München sowie die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover. Die "Feldjäger-Hauptstadt-Hannover“ unter Führung ihres ersten Generals war geboren.
 
Im Vorfeld der Übergabe verabschiedete sich Brigadegeneral Schnittker, im Zuge einer „Abschiedstour“, bei zahlreichen militärischen und zivilen Dienststellen. Am Tag der Übergabe gab es ein Abschiedsfrühstück um sich in ausgewähltem Kreise persönlich zu bedanken und lebe Wohl zu sagen. Vor Beginn der feierlichen Übergabe im Neuen Rathaus Hannover trafen sich der Inspekteur Streitkräftebasis, Generalleutnant Schelleis, der scheidende sowie der neue Kommandeur Kommando Feldjäger der Bundeswehr zu einem Achtaugengespräch im Ratssaal des Rathauses mit der Bürgermeisterin, Regine Kramarek.
 
Im Rahmen des Appells vor zahlreichen hochkarätigen Gästen aus Bundeswehr, Politik und Gesellschaft würdigte später Brigadegeneral Schnittker die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover. Er freue sich umso mehr, dass seine Amtszeit am Neuen Rathaus ende und so die Verbundenheit zwischen Feldjägern und Landeshauptstadt überdeutlich zum Ausdruck käme. Er habe sich in Hannover immer sehr wohl gefühlt, betonte Brigadegeneral Schnittker. In seiner letzten Rede als Kommandeur bedankte er sich bei den Soldatinnen und Soldaten und lobte die hochprofessionelle Arbeit seines Verantwortungsbereichs. Er gestand, dass es ihm schwerfalle, loszulassen, was angesichts der emotionalen Rede merklich spürbar war. Eine weitere Herzensangelegenheit war die Vorstellung des eigens für die Feldjägertruppe neu komponierten Feldjägermarsches. Dieser wurde durch den Komponisten Siegmund Goldhammer verfasst und zur Verfügung gestellt. Die Uraufführung erfolgte durch das Heeresmusikkorps Hannover, unter der Leitung von Oberstleutnant Wehn.
 
Nach der Meldung der angetretenen Ehrenformation zur Übergabe an den Inspekteur der Streitkräftebasis, würdigte Generalleutnant Schelleis den scheidenden Kommandeur unter anderem für sein hervorragendes Engagement und als Botschafter der Feldjägertruppe. Generalleutnant Schelleis wünschte ihm für seine neue herausfordernde Aufgabe im Nato-Hauptquartier in Belgien stets Erfolg und das oft zitierte Soldatenglück. Im Anschluss stellte der Inspekteur der Streitkräftebasis den neuen Kommandeur, Oberst Häussler, vor.
 
Der 53- Jährige war zuletzt als Büroleiter von Staatssekretär Hoofe in Berlin tätig. Hannover ist ihm dennoch nicht unbekannt: Als Chef des Stabes der 1. Panzerdivision lernte er bereits 2013 die Stadt näher kennen. Zum Abschluss seiner Ansprache hob der Inspekteur hervor: "Sie treten in große Fußstapfen, aber das muss ja kein Hindernis sein."
 
Hannovers Bürgermeisterin bekräftigte in ihrer Rede nochmals die gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und würdigte die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der Werte des Grundgesetzes und seien mittlerweile ein fester Bestandteil der „Stadtgesellschaft“, so die Grünen-Politikerin.
 
Zum Ende des Appells erfolgte schließlich das offizielle Übergabezeremoniell. Im Anschluss wurde Brigadegeneral Schnittker, der zu einem Empfang in die Rathaushalle eingeladen hatte, von den zahlreichen Gästen persönlich verabschiedet. Der für ihn ohnehin schon bewegende Abschied wurde ihm durch die im Spalier stehenden Angehörigen des Kommandos beim Verlassen des Rathauses noch emotionaler gemacht. Mit diesem würdigen Abschied blickt die Feldjägertruppe auf über sechs erfolgreiche und herausfordernde Jahre zurück und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Oberst Häussler.
 
Brigadegeneral Udo Schnittker wünschen wir nur das Beste in seiner neuen Verwendung!
 
Bis bald mal wieder und … Tschüs, wie man in Hamburg sagt.
 
Text: Danny Kommer, Hauptfeldwebel / Janet Radekopp, Hauptmann - Bilder: Kai-Axel Döpke

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