Hildener Feldjäger und Essener Zollfahnder über gemeinsam - Feldjäger

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Hildener Feldjäger und Essener Zollfahnder über gemeinsam

Feldjaegertruppe
Hildener Feldjäger und Essener Zollfahnder üben gemeinsam

Der 25. November 2020 war ein besonderer Tag für die Soldatinnen und Soldaten der in Hilden beheimateten 7. Kompanie des Feldjägerregiments 2 und die Beamten des Zollfahndungsamts Essen, mit dem Dienstsitz in Moers. Eine zunächst im kleinen Rahmen geplante Aus- und Weiterbildung der Diensthundeteams beider Behörden am Trainingszentrum der Landespolizei, auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters in Rheindahlen, wuchs im laufenden Gefecht auf, da sich der stellvertretende Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Weigt, zu einem Dienstaufsichtsbesuch ankündigte.
Generalleutnant Weigt untersteht unter anderem die Diensthundeschule der Bundeswehr am Dienstort Ulmen. Um sich einen persönlichen Eindruck von der Zusammenarbeit der Bundeswehr und Behörden mit Sicherheitsaufgaben zu machen, führte Generalleutnant Weigt an diesem eisigen, aber dennoch sonnigen Tag den Dienstaufsichtsbesuch durch. Alle Teilnehmer waren geehrt, dass die Ausbildungskooperation das Interesse von General Weigt geweckt hatte. Seit den frühen Morgenstunden waren nicht nur die Diensthundeführer, sondern auch weitere Soldatinnen und Soldaten der 7. Kompanie eingebunden.
 

 
Durch die Absprachen von Zoll und Feldjägern entstand eine Ausbildungskooperation, die von gegenseitigem Interesse ist. Ein Diensthund der Feldjäger konnte sich ganztägig an Großmengen verschiedener Betäubungsmittel beüben und dadurch einen erheblichen Erfahrungszuwachs generieren. Derart große Mengen an Betäubungsmitteln stehen der Feldjägerkompanie regelmäßig nicht zur Verfügung, weswegen die Kooperation umso gewinnbringender ist. Umgekehrt konnten bei der zuvor beschriebenen Lage die unterschiedlichen „Wirkungsmöglichkeiten“ von Diensthunden, aufgrund der unterschiedlichen Ausbildungsinhalte und Vorgehensweisen deutlich gemacht werden. Zukünftig ist eine noch intensivere Ausbildungskooperation mit dem Zoll beabsichtigt, um Synergien zu schaffen und bestmöglich für jeweilig anstehende Szenarien vorbereitet zu sein.  
 

 
Generalleutnant Weigt betonte die vollkommen gelungene Ausbildungskooperation „für die richtige Sache“, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Diese Kooperation soll nach Aussage Generalleutnant Weigt ausgebaut und gefestigt werden, um Kräfte für den jeweiligen Ernstfall bestmöglich vorzubereiten und gleichzeitig Ressourcen noch effizienter zu nutzen. Er bedankte sich für den ihm dargebotenen Einblick in die Zusammenarbeit von zwei Behörden und wünschte den Anwesenden alles Gute.
 
Text: Julien Hofmann, Oberleutnant - Bilder: Alexander Odenthal, Oberstabsgefreiter




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