Auszeichnung Fahnenband - Feldjäger

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Auszeichnung Fahnenband

Feldjaegertruppe
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident zeichnet das Feldjägerregiment 2 mit dem Fahnenband aus
Am 9. Oktober 2018, bei bestem spätsommerlichem Wetter, wurde dem Feldjägerregiment 2, nach ziemlich genau 5-jährigem Bestehen, durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, Armin Laschet, das Fahnenband des Landes Nordrhein-Westfalen und damit die höchste Ehrung eines Landes an einen Militärverband, verliehen.
Einer Tradition, die der frühere Ministerpräsident Johannes Rau initiierte, folgend, wird das Fahnenband seit 1981 an militärische Verbände, wie Bataillone oder Regimenter verliehen, die eine starke Verankerung in der Zivilbevölkerung haben und die bereits über einen langen Zeitraum in Nordrhein-Westfalen stationiert sind. Es handelt sich hierbei um ein sechs Zentimeter breites und 100 Zentimeter langes Fahnenband in den Landesfarben, welches an die Truppenfahne angehängt wird.
Auch den beiden Vorgängerverbänden des Feldjägerregiments 2, den Feldjägerbataillonen 730 und 252, wurde diese Ehre bereits zu Teil, indem das Fahnenband des Landes Nordrhein-Westfalen 1982 und 2006 durch die damaligen amtierenden Ministerpräsidenten Johannes Rau und Dr. Jürgen Rüttgers verliehen wurde.
Die starke Verankerung und tiefe Verbundenheit der Stadt Hilden mit der Waldkaserne und den Soldaten zeigt sich zum einen in der knapp 30-jährigen Partnerschaft von Stadt und Liegenschaft und zum anderen auch in dem regen Zusammenwirken von Bürgern und Soldaten bei zahlreichen Veranstaltungen über das Kalenderjahr hinweg.
Und so durften wir auch am 9. Oktober 2018 wieder die Bürgermeisterin der Stadt Hilden, Birgit Alkenings und weitere gut 120 geladene Gäste begrüßen, die dem feierlichen Zeremoniell beiwohnten. Neben der Bundestagsabgeordneten Michaela Noll, die Dank regionaler Verbundenheit schon mehrfach Gast in der Waldkaserne gewesen ist, folgten auch der stellvertretende Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Peter Bohrer sowie der Kommandeur des Kommando Feldjäger der Bundeswehr, Brigadegeneral Udo Schnittker, zusammen mit den rund 200 angetretenen Soldatinnen und Soldaten des Feldjägerregiments 2 den Worten des Kommandeurs Feldjägerregiment 2, Oberstleutnant Vorname Taube und des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten.
Das erst seit wenigen Monaten in der Waldkaserne beheimatete Ausbildungsmusikkorps (AMK) der Bundeswehr untermalte den Appell musikalisch, während Abordnungen aller 9 Kompanien des Regiments sowie der ZAW Betreuungsstelle die angetretene Formation bildeten.
In seiner Ansprache stellte der Kommandeur des Feldjägerregiments 2 fest für welche Grundfeste und Überzeugungen wir, die Soldaten des Feldjägerregiments 2 – gleich welcher Herkunft, Hautfarbe und Glaubens – dienen und dass wir stolz sind auf „das demokratische Deutschland, für das wir tapfer und treu einstehen“. Dass das sichtbare Symbol hierfür, die Truppenfahne des Verbandes in den Farben schwarz, rot, gold – seit jeher die Farben des föderalen, demokratischen Deutschlands -, auch durch die Politik und den, wie der Ministerpräsident konstatierte, Landtag unseres Landes gewürdigt wird, ehrt uns und bestätigt die enge Verbundenheit der Gesellschaft zum Feldjägerregiment 2.
Im Anschluss an den Appell luden der Ministerpräsident und der Regimentskommandeur zu einem Empfang in die Truppenküche der Waldkaserne. Bei musikalischer Untermalung durch ein Klarinettenquartett des AMK, welches mit Mozart und Brahms aufwartete, kam es zu einem regen Austausch und guten Gesprächen, bevor die Bürgermeisterin der Stadt Hilden und Brigadegeneral Schnittker ein paar Worte an die anwesenden Gäste richteten.
Letztlich beendete Brigadegenaral Schnittker den feierlichen Tag mit drei äußerst erfreulichen Maßnahmen. So hat die 3. Kompanie mit Alexander Mlinaric seit diesem Tag einen neuen Oberstabsfeldwebel vorzuweisen. Darüber hinaus wurde Oberstabsfeldwebel Hans-Josef Drießen für sein 25-jähriges Dienstjubiläum geehrt und Major der Reserve Dirk Brouwers zum Oberstleutnant der Reserve befördert.
Text: Ramona Bernhard, Hauptmann; Bilder: Peter Bux, Stabsfeldwebel der Reserve und Sebastian Tappeser, Oberstabsgefreiter










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