40 Jahre OV Sonthofen-Ulm - Feldjäger

Kameradschaft der Feldjäger
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Kameradschaft der Feldjäger
Kameradschaft der Feldjäger e.V.
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Die aktuelle Ausgabe

40 Jahre OV Sonthofen-Ulm

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DEZ-2021  40 Jahre Ortsverband Sonthofen-Ulm

In Sonthofen wurde 1980 die Kameradschaft der Feldjäger e.V. gegründet. Es war der 14. April 1981, als die Kameraden Jörg Busse, Wolfgang Müller und Horst Weber zu einem „Stammtisch“ in den Hirsch eingeladen hatten, der letztlich zur Gründung des Ortsverbandes Sonthofen führte. Seitdem befindet sich in Sonthofen der erste und älteste Ortsverband der Kameradschaft. Anlässlich der kurz darauf folgenden Mitgliederversammlung im Wappenzimmer der Generaloberst-Beck-Kaserne, wurde der Vorstand gewählt und man erinnert sich heute noch gerne an diese Stunden in guter Runde.
Zum 1. Vorsitzenden wurde 1981 Berthold Voigt V gewählt. Seine Stellvertreter waren Peter Austen und Jörg Busse V. Der Kassenwart war Heinz Schmitz, der Schriftführer Ernst Helmstreit und der Beisitzer Günter Glockzin.
Weitere Vorsitzende des Ortsverbandes waren in den folgenden Jahren
1982 – 1984             Jörg Busse V& Peter Austen
1984 – 1986             Horst Weber & Dietmar Theiml
1986 – 1989             Reinhard Benke & Herbert Hölting V
1989 – 1991             Karl-Heinz Rügamer & Harald Bornhöft
1991 – 2001             Harald Bornhöft & Paul Boos
2001 – 2002             Ekkehard Voigt V& Paul Boos
2002 – 2007             Harald Bornhöft & Paul Boos
2007 – 2008             Harald Bornhöft & Ulrich Steigner
2008 – 2010             Peter Schuster V & Ulrich Steigner
2010 – 2016             Dieter Haubrock & Hans-Dieter Wesch
2016 – 2021             Dieter Haubrock & Reinhard Richter
2021 – heute            Dieter Haubrock & Martin Roggenbuck
Unter ihrer Führung wurden und werden die satzungsgemäßen Ziele verfolgt und erreicht. Nahmen an der Gründungsversammlung zunächst 18 Mitglieder teil, so sind es über die Jahre bis heute 120 geworden und es entwickelten sich die Vorhaben des Ortsverbandes alsbald zu lieb gewordenen Veranstaltungen. So das „Hubertusschießen“ mit den unterschiedlichsten Waffen und Bedingungen in der Burg, aber auch in der „Luitpoldhöhe“ gemeinsam mit den Gästen der britischen Militärpolizei. Gerne aber immer wieder in der Sonthofer Schießstätte der „Kgl. priv. Schützengesellschaft 1500“, in Verbindung mit der Siegerehrung und einem kameradschaftlichen Ausklang.
Zahlreiche gemeinsame Reisen führten nach Paris, Brüssel und Amsterdam, aber auch in die Pfalz, nach Würzburg, Freiburg, Berlin, Dresden und Wien. Besuche in Potsdam mit dem Schloss Sanssouci ebenso, wie in der Pfalz das Hambacher Schloss eingeschlossen. Die Tagesausflüge in die nähere Umgebung mit den Prachträumen in Kempten und der Erasmus Kapelle, ebenso wie die Fahrten ins Blaue, diese reichten bis Bregenz und Liechtenstein. Dabei erlebten wir Malbun im Nebel und die Mainau bei herrlichem Sonnenschein.
Erinnerungen wurden wach. So, als wir 1984 bei unserer ersten Parisreise ab Melun von einer Eskorte der Gendarmerie Nationale mit Vorrang und hoher Geschwindigkeit sicher durch den Großstadtverkehr zum Sitz der Garde Republiquaine geleitet wurden, um eingeladen vom Präsidenten der „Societe Nationale des anciens et amis de la Gendarmerie“, Generalmajor Malabre, pünktlich im Casino der Garde begrüßt zu werden. Diese Gesellschaft kann als das Gegenstück zur Kameradschaft der Feldjäger bezeichnet werden, umfasste jedoch ca. 21000 Mitglieder.
Im Mittelpunkt dieser Reise stand der Besuch der Offizierschule der Gendarmerie und der Kavallerie der Garde Republiquaine.
 



















Bild 1:Eskortiert von der Gedarmerie

Zum Jahresabschluss, den wir erstmals im Dezember 1991 als „Kaminabend“ im Offizierheim der Burg begonnen und später gerne und gut betreut im Unteroffizierheim fortgesetzt hatten, trafen wir uns bei Glühwein und Selbstgebackenem in weihnachtlich geschmückten Räumen. Festliche Lesungen und musikalische Darbietungen verschiedener Gruppen trugen bei guten Gesprächen zu einer harmonischen Stimmung bei. Stets konnten auch in diesem Kreise Ehrungen verdienter Mitglieder ausgesprochen werden. Da waren da aber auch die Treffen zu Versammlungen und Vorträgen. Die u.a. von den Kameraden Alfred Dienst zur Militärgeschichte und Ekkehard Voigt zum 300. Geburtstag Friederich des Großen gerne gehört und diskutiert wurden. Insbesondere jedoch die Vorträge aus der Truppe. So der Vortrag des Major Reiser zum Feldjägereinsatz in Mazedonien und zur Befriedung in den Kosovo.















Bild 2: Ekkehard Voigt V präsentierte seine historischen Schätze.

Hier den „Codice Fridericiano“ als Originalausgabe  von 1750
In Sonthofen wurde nicht nur die Kameradschaft der Feldjäger gegründet. Hier in der Burg fanden über die Jahre die Bundes- und Feldjägertreffen statt, mit der Versammlung der Delegierten und den gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die Mitglieder des Ortsverbandes waren stets eingebunden und unterstützten bei den Vorbereitungen der Versammlungen ebenso, wie bei der Ausgestaltung und der Gästebetreuung in den Jahren 1980 bis 2008 mit Fahrten zum Bodensee, nach Füssen und zur Wieskirche, um nur einige zu nennen. Hier wurden aber auch bedeutende Jubiläen und besondere Veranstaltungen begangen, an deren Ausrichtung der Ortsverband gleichfalls beteiligt war. So anlässlich der „250 Jahre Feldjäger“ mit dem Großen Zapfenstreich und der Errichtung des „Feldjägersteins“ im Sonnenhof. Finanziert durch ein beachtliches Spendenaufkommen der Kameradschaft und ganz wesentlich unterstützt von Karl Bittner V vom Ortsverband Sonthofen bei der Beschaffung des Steins aus dem Grüntensteinbruch. Siegfried Müller V, Marburg, ließ bei der Firma Buderus den Stern und die Schriftzüge herstellen und Hans Dieter Berthel, Neumünster, betätigte sich als Steinmetz. Den Transport übernahm das Instandsetzungsbataillon und über die Arkaden südlich des Sonnenhofes hob ihn ein Kran der Luftwaffe. Aufgerichtet wurde er letztlich durch einen Pioniertrupp aus Ingolstadt.
















Bild 3: Der Pioniertrupp aus Ingolstadt richten den Stein auf

Bei der Verlegung der Schule nach Hannover sollte der Stein eigentlich in Sonthofen verbleiben, weil die Bergung und Verlegung des Kolosses angegeblich nicht nur kostspielig, sondern auch schwierig wäre. Doch ließ sich das Stammpersonal der Lehrgruppe A nicht beirren und war sich einig: "Der Stein muss mit nach Hannover!" Mit Hilfe eines privaten Netzwerkes organisierten sie kurzerhand eine Heimholaktion und verschickten den 5 to schweren Grüntenbrocken in seine neue Heimat. So packten alle mit an, um das Wahrzeichen mittels Bagger, Autokran und Meißel erfolgreich zu heben. Ein hartes Stück Arbeit war es allemal, angesichts eines überraschend mächtigen Betonfundaments. Mit einem lachenden und weinenden Auge fieberten die Mitglieder des Ortsverbandes bei tristem Wetter über 8 Stunden mit den Akteuren, bis der Stein sicher auf dem LKW verladen war. Sonntagnacht war es dann soweit. Der Stein trat, zunächst mit Feldjägerbegleitung, seine große Reise in die neue Heimat an und die Helfer und Freunde ließen es sich nicht nehmen als Zeitzeugen von dem Stein gebührend Abschied zu nehmen. Die erlösende Meldung kam pünktlich am Montag um 8 Uhr aus der Emmich-Cambrai-Kaserne (heutige Hauptfeldwebel Lagenstein-Kaserne) in Hannover: "Der Stein ist gut angekommen".


 











Bild 4: Kamerad Steigner legt selber Hand an
 
Seit Anbeginn der Feldjägertruppe der Bundeswehr wird der 24. November in Erinnerung an den Stiftungstag des „Reitenden Feldjäger Corps“ (am 14.11.1740) in der Truppe und später auch in den Ortsverbänden festlich begangen. In Sonthofen seit 1995 zudem als zentraler Feldjägertag der Truppe unter großer Anteilnahme der Mitglieder des Ortsverbandes, aber auch der Sonthofer Bürger. Nach der Verlegung der Schule 2009 nach Hannover haben wir oft auch nur in einem kleinen Kreis, über die Zeiten fort bei einem Glas Rotwein des Gründungstages gedacht. Doch nach einigen Jahren wieder einmal den Feldjägertag mit der Truppe zu begehen, das war das besondere Anliegen der Mitglieder des Ortsverbandes. Und mit dem Zusammenschluss zum Ortverband Sonthofen – Ulm, hatte Günther Brenner für den 24. November 2014 zum Feldjägertag nach Ulm in die Wilhelmsburg-Kaserne eingeladen.
Im Europasaal begrüßte Oberstleutnant Brenner die Teilnehmer aus den Abteilungen des Kommandos, allen voran Generalleutnant Roßmanith als Befehlshaber Multinationales Kommando Operative Führung und seinen Chef des Stabes, Generalmajor Habersetzer. So auch den Kommandeur des Feldjägerregimentes 3 aus München, Oberst i.G. Jeske, sowie den Kompaniechef der 7./Feldjägerregiment 3, Hauptmann Scheffler, mit dem Kompaniefeldwebel, Stabsfeldwebel Ditscher, und etlichen Kompanieangehörigen. Aber auch die Mitglieder des Ortsverbandes Sonthofen-Ulm und aus Stuttgart angereiste Freunde waren zu diesem Feldjäger-Tag mit Empfang geladen. Ist es doch für uns Feldjäger gute Tradition, den 24. November 1740 als Gründungstag unserer Truppengattung jährlich gemeinsam mit Vorgesetzten, Ansprechpartnern in der täglichen Aufgabenwahrnehmung und mit ehemaligen, nicht mehr aktiven Feldjäger-Kameraden zu feiern.
Oberstleutnant Brenner schlug einen weiten Bogen, vom „Reitenden Feldjägercorps“, bis zur heutigen, modernen und einsatzstarken Feldjägertruppe der Bundeswehr und bat mit einem Rückblick auf die lange Geschichte der Truppengattung um Nachsicht dafür, dass er sich aus Zeitgründen auf die wesentlichen Meilensteine beschränkte. Details und Bilder waren einer fortlaufenden und heute noch gern gesehenen Powerpoint-Präsentation zu entnehmen. Inzwischen hat sich der Feldjägertag im Ulmer Kommando und bei unserer Patenkompanie zu einem festen Vorhaben entwickelt.
























Bild 5: Oberstleutnant Brenner bei seiner Ansprache am Feldjägertag

Ein gutes Verhältnis wurde über die Jahre zur Schulführung und den Inspektionen der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr aufgebaut. Die Mitglieder des Ortsverbandes wurden zu zahlreichen Vortrags- und gesellschaftlichen Veranstaltungen eingeladen und der Vorstand fand stets die Unterstützung für eigene Vorhaben im Bereich der Generaloberst-Beck-Kaserne. Im Gegenzug hat sich der Ortsverband bei etlichen Anlässen aktiv eingebracht. Handwerklich beim Auf- und Ausbau der „Militärgeschichtlichen Lehrsammlung“ und beim jährlichen Schulfest durch die Stiftung der Preise für die Siegermannschaften.
Am 26. Juni 2009, hat sich die Schule mit einer eindrucksvollen Veranstaltungsserie aus der bisherigen bayerischen Heimat verabschiedet. Alte und junge Kameraden waren angereist und wurden in ihren Erwartungen nicht enttäuscht. Ein umfangreiches, vielseitiges und gut organisiertes Programm bot die Gelegenheit, mit viel Gefühl und Stolz die Geschichte der Feldjägertruppe und „ihrer Burg“ zu erzählen, wieder zu erleben und aufzufrischen. Den Abschluss des Tages bildete ein Großkonzert mit dem „Wind-Music-Orchester Reutte“, der Schützenkompanie Vils und Lechaschau, den Alphornbläsern und einem Ehrensalut. Rund 4000 Besucher applaudierten und spendeten für einen wohltätigen Zweck. Mit der Schule verlegte der Bundesvorstand nach Hannover und der Ortsverband wurde von den in den Jahren zuvor immer wieder gerne übernommenen Aufgaben entbunden.






















Bild 6: Beim Großkonzert des „Wind-Music-Orchester-Reutte“ im Sonnenhof der „Burg“.

Zurückgeblieben sind die „Burgler“, eine durch den Oberst Katz noch vor der Verlegung der Schule im Standort Sonthofen eingerichteten Vereinigung, die von den Kameraden Ekkehart Voigt V, Bernhard Lehr und Klaus Wellmann zu einem kameradschaftlichen Miteinander organisert wurde. Die über die monatlichen Treffen hinaus, anlässlich der „60 Jahre Bundeswehr“ und „100 Jahre Garnison“ mit einem kleinen Team der „Burgler“ und der „Kameradschaft“ ein beeindruckendes Kameradschaftstreffen im Standort-Casino organisiert hatten. Eingeladen waren militärisches und ziviles Stammpersonal, ehemalige Lehrgangsteilnehmer und alle, die sich gerne an ihre gemeinsame Dienstzeit in der Generaloberst-Beck-Kaserne erinnern und feiern wollten. Über 100 Teilnehmer, selbst aus Hamburg und Berlin waren angereist und trafen sich im Casino und am Tag darauf zum Frühschoppen im Hirsch, mit dem Versprechen, sich spätestens nach dem Wiedereinzug in die Generaloberst-Beck-Kaserne erneut zu treffen.















Bild 7: Der Harte Kern der Burgler und der Kameradschaft mit den Organisatoren des Treffens vereint.

Bereits im Jahre 2009, noch vor dem Umzug der Schule, wurde die Idee einer Patenschaft des Ortsverbandes Sonthofen mit der 5./Feldjägerbataillon 451 geboren. Zunächst bestanden Bedenken, allein wegen der Entfernung zwischen Sonthofen und Murnau. Doch bald nach dem Wegzug der Schule fehlte der Kontakt zu den aktiven Feldjägern. Und so kam es, dass im Vorstand diese Idee wieder aufgegriffen und bald auch der Kompanie in Murnau unterbreitet wurde.
Der Kompaniechef, Major Andy Zander gab uns die Zustimmung der Kompanie und die Patenschaftsgründung wurde anlässlich des Familienfestes der Kompanie am 12. Juni 2010 auf dem Standortübungsplatz Spatzenhausen vollzogen. Bei guten Gesprächen wurden erste Gedanken zur Ausfüllung der Patenschaft ausgetauscht. Anliegen des Ortsverbandes war das kameradschaftliche Miteinander und der Kontakt mit den Kameraden im Inland, aber auch mit den im Auslandseinsatz befindlichen Feldjägern zu halten.
Diese Patenschaft und die wiederholten Besuche in Murnau, auch mit Stadtführungen und Kennenlernen der Geschichte um den Polenfriedhof, fanden jedoch im Juli 2013 mit der Übergabe des Einsatzraumes an das Feldjägerdienstkommando München und der Auflösung der Kompanie ihr Ende. Seit Oktober 2017 befindet sich die von der Kompanie und dem Ortsverband gestiftete Erinnerungstafel am Platz der Erinnerung der Schule in Hannover.




















Bild 8: Oberstleutnant Wesch für den OrtsVerb Sonthofen-Ulm und Major Dyckhoff für die 5./FJgBtl 451 anlässlich der Anbringung der Erinnerungstafel und der Rückgabe der Patenschaftsurkunde
 
Infolge der Verschmelzung der Ortsverbände Sonthofen und Ulm im Juli 2014 kam es auch zur Kontaktaufnahme mit der 7./FJgRgt 3 in Ulm. Zumal uns mit der Auflösung der Feldjägerkompanie in Murnau der Kontakt zur Feldjägertruppe verloren gegangen war und das kameradschaftliche Miteinander ein besonderes Anliegen des Ortsverbandes ist. So sind wir dann auch gerne den Einladungen zum jährlichen Familienfest der Feldjägerkompanie Ulm mit einer beachtlichen Teilnehmerzahl gefolgt und haben uns jeweils mit einer Spende als Kostenbeteiligung bedankt. Wie wir auch weitere Vorhaben der Kompanie, wie die Beschaffung der Schilder und Wappen der Kompanie unterstützt haben. Zudem haben wir bei den Besuchen Ulm besser kennengelernt und auch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf dem Ulmer Münsterplatz besuchen können.
Darüber hinaus lernten wir die Wilhelmsburg in Ulm als größte Burg Europas kennen. Dazu führte und erläuterte uns der Stabsfeldwebel a.D. Siegfried Hehl vom Förderkreis der Bundesfestung Ulm, nach einem ersten kurzen Rundgang im Museumsraum des Förderkreises, anhand einer Übersicht und eines Modells den 335 Hektar große Gesamtkomplex mit insgesamt 53 Bauwerken, durch die Anlage. In deren Innenhof, dem ehemaligen Waffenplatz, über das Jahr verteilt immer wieder militärische und zivile Veranstaltungen stattfinden. Unter anderem das beliebte Burgfest, klassische Konzerte und Musicals.
Anlässlich des Feldjägertages 2016 wurde in Anwesenheit des Oberst Jeske, Kdr FJgRgt 3, und dem Oberstabsfeldwebel Ditscher, KpFw 7./FJgRgt 3, durch Major Scheffler, KpChef 7./FJgRgt 3, und dem Oberstabsfeldwebel a.D. Haubrock, Vorsitzender des Ortsverbandes Sonthofen-Ulm, unter dem Beifall der Anwesenden die Patenschaftsurkunde unterzeichnet und überreicht.



















Bild 9: Oberstabsfeldwebel Ditscher, Oberst Jeske, Major Scheffler u. Oberstabsfeldwebel a.D. Haubrock bei der Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde

Persönliche und dienstliche Kontakte des Kameraden Steigner, führten auch uns ins nahe Österreich, zum Militärkommando Vorarlberg und der Mlitärstreife in Bregenz.
Dabei waren wir wiederholt als Gast bei Freunden und zur militärischen Spurensuche in Vorarlberg. Wurden in Bregenz in der Unteroffizier- / Offiziermesse der Oberst-Bilgerie-Kaserne durch Oberst Fitz bei Kaffee und einem „Küchle“ mit launigen Worten jeweils in die Exkursionen eingewiesen. Die Fahrten gingen nach Feldkirch und zur Schattenburg mit Museumsbesichtigungungen, Geländebesprechungen sowie dem Besuch des St. Wolfgang Soldatenfriedhofes. Wir waren uns bald einig, dass wir mit dem Oberst Professor Fitz einen Kenner der geschichtlich interessanten Fakten unseres Nachbarn und ehemaligen Heimat (bis 1805 gehörte das Allgäu zu Österreich/Vorarlberg) kennengelernt hatten.
Anlässlich der Übergabe des Militärkommandos Vorarlberg im Herbst 2009, vom Brigadier Schröckenfuchs an den Brigadier Konzett, ging es mit der Militärmusik Vorarlberg und der Fahnenkompanie von der Oberst-Bilgeri-Kaserne quer durch Bregenz zur Kommandoübergabe im Militärkommando. Dort erlebten wir ein beachtliches militärisches Zeremoniell, mit exzellenter Militärmusik und dem Über- und Steigflug eines Eurofighters über Bregenz und dem Bodensee.




















Bild 10: Oberst Fitz im Kreise der Mitglieder des Ortsverbandes und der Teilnehmer am Einweisungslehrgang für Offiziere der Feldjägertruppe nach dem Studium
  
Für 40 Jahre Ortsverband galt es einen weiten Bogen zu schlagen und so konnten etliche Ereignisse nur in Erinnerung gerufen, an einige ausgewählte aber ausführlicher erinnert werden.
Leider konnte das 40-jährige Gründungsjubiläum unseres Ortsverbandes im April 2021 nicht gebührend berücksichtigt oder gar gefeiert werden. Dies wollen wir im September nachholen.
Als Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit soll die Zusammenarbeit mit der Patenkompanie sowie die Außenwirkung des Ortsverbandes durch dazu geeignete Veranstaltungen weiter verbessert werden. Ziel ist hierbei sowohl die Mitgliederwerbung als auch die Werbung für unseren Hilfsfond.
 
Text und Bilder: Ortsverband Sonthofen-Ulm


 
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