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Ortsverband Fritzlar:

Herr
Oberstleutnant d.R.
Eike Busche
Am See 15
34599 Neuental
Tel.: 0 66 93 - 91 11 45
ov-fritzlar@feldjaeger.de
Der am 18. April 2015 für 3 Jahre gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:


1. Vorsitzender : Eike Busche
2. Vorsitzender : Uwe Jansen
Schriftführer : Uwe Jansen
Kassenwart : Erwin Stock

Beisitzer :

Wolfgang Schott

Stefan Kohles


Kassenprüfer : Udo Güde

Siegfried Münchow

Bernd Kochler






Veranstaltungen 2017
22.02.2017 19.00 Uhr UHG/OHG Fritzlar Jahreshauptversammlung mit Ehrungen . aktueller Vortrag
17.05.2017 19:00 Uhr UHG/OHG  Fritzlar Stammtisch mit Vortrag
19.08.2017 11:00 Uhr  Feldjägerkompanie Familienfest
23.08.2017 19:00 Uhr UHG/OHG Fritzlar   Stammtisch mit Vortrag
01.09.2017 . Standortbiwak des Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar
05.10.2017 10:00Uhr FJgKp Fritzlar Oktoberfest mit Infoveranstaltung
15.11.2017 19:00Uhr UHG/OHG  Fritzlar Stammtisch mit Vortrag
Die Stammtische finden an einem Mittwoch statt.


 

anie von Rotenburg nach Fritzlar gezogen
 
Fünf Millionen Euro für Umbau der Fritzlarer Kaserne

11.10.16 17:13   
Fritzlar. Im Februar kam die neunte Kompanie von Rotenburg nach Fritzlar. 2018 sollen die Feldjäger ihr dortiges Provisorium beenden.
Die Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar wird für fünf Millionen Euro umgebaut. Ende des Jahres sollen die Arbeiten an zwei Unterkunfts- und Funktionsgebäuden beginnen. Im Jahr 2018 soll alles für die Feldjäger fertig sein. Dann ist der lange geplante Umzug vollzogen und für die Militärpolizei endet ein Provisorium.

Im Februar hat die 9. Kompanie des Feldjägerregimentes 2 die Alheimer-Kaserne in Rotenburg (Kreis Hersfeld-Rotenburg) verlassen und ist nach Fritzlar gewechselt. „Wir waren in Rotenburg zuletzt auf uns alleine gestellt. Rundherum war nichts mehr da“, sagt Oberstabsfeldwebel Jan von Holten. Umso glücklicher sind die Feldjäger mit der Zwischenlösung in Fritzlar. Für das Dienstkommando, ein Polizeirevier der Feldjäger mit Einsatzleitstelle und Haftzellen, wurde vorübergehend ein Funktionsgebäude hergerichtet. In der Kaserne gibt es darüber hinaus eine „vernünftige Infrastruktur“.

Die Kompanie kann etwa auf den Sanitätsdienst und die Truppenküche zurückgreifen. Auch die immer wiederkehrenden Fahrten nach Fritzlar entfallen. So wurden die Soldaten in der Georg-Friedrich-Kaserne vor jedem Auslandseinsatz medizinisch untersucht. Allein die Anfahrt hat eine Stunde gekostet. Zeit, die in der täglichen Arbeit gefehlt hat. „Wir können uns hier ganz auf den Auftrag konzentrieren“, erklärte von Holten im Gespräch mit der HNA.
Die Feldjäger-Kompanie in Fritzlar umfasst 80 Soldaten. Einsatzgebiet ist das Land Hessen sowie das Ausland. Derzeit sind 19 Soldaten für Einsätze in Mali, dem Irak, Afghanistan und zur Seenotrettung im Mittelmeer abgestellt. Oft müssten die Feldjäger schnell reagieren, wie Kompanie-Chef Julian Ludwig erklärt. „Es kann sein, dass heute ein Anruf für eine militärische Evakuierungsoperation kommt.“ Darauf sei man in Fritzlar aber vorbereitet.

Hintergrund: Die Aufgaben der Militärpolizei 
„Alles, was die Polizei macht, machen wir auch“, sagt Kompanie-Chef Julian Ludwig. Die Feldjäger sind die Militärpolizei der Bundeswehr.
• Als militärischer Ordnungsdienst sorgen die Feldjäger für die Sicherheit bei Großveranstaltungen der Bundeswehr.
• Feldjäger übernehmen Sicherheitsaufgaben bei der Abfertigung militärischer Einheiten auf Flughäfen oder der Sicherung von Depots.
• Wenn Soldaten in Unfälle oder Straftaten verwickelt sind, übernehmen sie die Ermittlungen. Sie arbeiten dem Disziplinarvorgesetzten oder der Justiz zu.
• Bei Manövern oder Bundeswehrtransporten übernehmen sie den Verkehrsdienst.
Autoren der HNA Fritzlar/Homberg
Maja Yüce und Anke Laumann
Bild:  Tag der Bundeswehr 13.06.15 von Eike Busche






Eine besondere Patenschaft
Es war der 11.12.2013, ca. 14:30 Uhr als Oberstabsfeldwebel Udo Güde überrascht aus dem Dienstwagen stieg und plötzlich den Hintereingang des Frankfurter Zoo`s vor sich sah. Was sollte er da? Er ahnte dass es etwas mit seiner Verabschiedung aus der Feldjägerkompanie in Rotenburg an der Fulda zu tun haben muss.

Es folgte eine herzliche Begrüßung durch die Pressechefin des Frankfurter Zoo. Im Anschluss wurde eine ausführliche Führung durch einen Tierpfleger im Affenhaus vollzogen. Hier durfte man auch einen Blick “hinter die Kulissen“ des Gorillageheges wagen und direkt “auf Tuchfühlung“ mit den wunderbaren Tieren gehen. Hautnah,  nur getrennt durch ein Stahlnetz, konnte man die Tiere, insbesondere den Silberrücken und den kleinen Gorillajungen QUEMBO, bestaunen.

So nah ist noch keiner der Mitreisenden einem Gorilla gekommen. Es wurde einem schon mulmig als der 180 kg Silberrücken-Gorilla die mitgebrachten Erdnüsse vertilgte und seine Präsenz eindrucksvoll zeigte. Ganz klar was hier vor sich ging war Udo Güde immer noch nicht, dann aber klärte der Kompaniefeldwebel  Oberstabsfeldwebel Jan von Holten diesen “Affenzirkus“ auf. 
Anlässlich seines bevorstehenden Ruhestands als Berufssoldat überreichte ihm Oberstabsfeldwebel von Holten die Urkunde zur Patenschaft mit dem kleinen Gorillajungen QUEMBO. Mit einem riesigen Lachen im Gesicht übernahm Udo Güde die Urkunde und bedankte sich bei allen Beteiligten. Zurück im Foyer des Affenhauses kam schon die nächste Überraschung.

Plötzlich zog Oberstabsfeldwebel von Holten einen schwarzen Pullover mit einem großen Bildaufdruck des kleinen QUEMBO aus der Tasche und überreichte diesen an Oberstabsfeldwebel Udo Güde. Die Patenschaft sowie der Pullover sollen als kleine Hommage an die sportlich kräftige Figur und die von Udo Güde gern getragene Kleidungsmarke “Silberrücken“ erinnern. Als kleiner Scherz am Rande erwähnte Jan von Holten die Patenschaft diene als neue Aufgabe für den verdienten Ruhestand.

“Völlig Baff“ von der schon lange geplanten und geheim gehaltenen Aktion richtete Udo Güde zum Abschied noch einmal ein paar herzliche Worte an den Frankfurter Zoo, die Beteiligten vor Ort und seine Feldjägerkompanie in Rotenburg an der Fulda. Als gut gehütete Tradition reiht sich die Patenschaft zwischen Oberstabsfeldwebel Güde  und QUEMBO in eine von vielen aber einzigartigen Verabschiedungsaktionen von verdienten Soldaten ein.
Text: Eike Busche
Fotos: 4/FJgBtl 251








Feldjäger bleiben bis 2016 in Rotenburg ?
Das Feldjägerdienstkommando in Rotenburg hat einen neuen Chef bekommen.
Hauptmann Till von Kannen hat am Montag, 08. 07. 2013 in Anwesenheit von Bataillionskommandeur Oberstleutnant Michael Flüchter die Leitung der 4.Feldjägerkompanie von Major Markus Rettinghaus übernommen.

Major Rettinghaus wird seine Erfahrungen aus den Auslandseinsätzen in die Feldjäger-
ausbildung in Hannover mit einbringen. „Es gab während meiner vier Jahre als Kompaniechef nur einen Tag, an dem alle Soldaten in Deutschland waren“, sagt Rettinghaus im Rückblick.

Die Feldjäger seinen kein reiner Ordnungsdienst mehr, sondern erfüllen für die Bundeswehr die gleichen Aufgaben wie die Polizei. „ Jeder ist auf ein Gebiet spezialisiert“, sagt er. Die einen fungieren als Personenschützer, andere sind als Ermittler in Spurensicherung und Befragung ausgebildet.
Selbst die Abfertigung von Flugzeugen gemäß der Luftsicherheit gehört ebenso zu den Aufgaben wie das Führen von Sprengstoff-und Drogenhunden.

Besondere Freude hat Ihm der vierte Zug bereitet, der wie die Bereitschaftspolizei auf den Umgang mit Massendemonstrationen und Unruhen spezialisiert ist. In der neuen Struktur werden diese Züge nicht mehr vorhanden sein, die Fähigkeiten bleiben aber durch die ausgebildeten Soldaten in der Truppe erhalten.

Der OV- Fritzlar – Rotenburg wünscht Major Rettinghaus viel Glück bei der neuen Aufgabe. Wir bedanken uns bei ihm für die gute Zusammenarbeit seit 2009 und freuen uns jetzt schon auf einen Besuch von ihm bei einer unserer Veranstaltungen mit der Kompanie.

Hauptmann von Kannen wird die Kompanie führen und auf den Umzug nach Fritzlar vorbereiten. Bevor es aber zum Umzug kommt müssen noch Gebäude für die besonderen Sicherheits-
anforderungen der Feldjäger umgebaut werden. Der kommt laut Oberstleutnant Michael Flüchter erst 2016. „ Davon sind wir einfach abhängig“ sagt Flüchter.

Oberstleutnant Flüchter ist Kommandeur des Feldjägerbataillions 251 in Mainz bis etwa Oktober, wenn die Feldjägertruppe neu geordnet wird. Die Ausbildungskompanie in Rotenburg wird bis zum Jahresende aufgelöst und die 4./FJgBtl 251 wird dann  die 9. Kompanie im Feldjägerregiment II sein. Bei der Neuaufstellung bleibt der Kern der Feldjägerkompanie erhalten, das freut vor allen Dingen die Kameraden, die sich in der Region um Fritzlar niedergelassen haben.
Der 36-Jährige Hauptmann von Kannen, der mit Frau und Tochter in Göttingen lebt, ist gerade auf der Suche nach einer Pendlerwohnung in Rotenburg.

Nach der Kompanieübergabe mit Kompaniewimpel durch den Kommandeur gab es noch einen Empfang, hierbei haben wir die Gelegenheit genutzt uns von der Kameradschaft der Feldjäger dem neuen Chef vorzustellen.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit nach der Ferienzeit und auf gemeinsame Aktionen.

Text und Fotos: Eike Busche







Sommerfest in Rotenburg
Nach einer erfolgreichen Aufnahme junger Unteroffiziere in das Unteroffizierchorps, trat die Feldjägerkompanie aus Rotenburg an der Fulda auf dem Sportplatz an.

KpChef und KpFw  hatten hier ihr Vergnügen , Beförderungen vorzunehmen.

Am Wochenende konnten  die Familien ihre Sportlichkeit beim Kanufahren oder im Hochseilgarten testen.

Bei sonnigen Wetter wurde anschließend Kaffe und Kuchen gereicht.
Text und Fotos: Eike Busche






Bescherung bei der 4./Feldjägerbataillon 251 in Rotenburg
Zuerst sind wir ( von der Kameradschaft der Feldjäger, Ortsverband Fritzlar: StbFw Stock und OTL Busche)  im Dienstkommando der 4./FjgBtl 251
bei den diensthabenden Soldaten und der Soldatin gewesen und haben Geschenke übergeben.

Der Kompaniefeldwebel Oberstabsfeldwebel von Holten und der Kompaniechef Major Rettinghaus waren extra zur Beförderung des Feldwebels Teermann zum Oberfeldwebel angereist , um die Überraschung am Heiligen Abend perfekt zu machen. 

Wir wechselten dann zur Ausbildungskompanie und übergaben an die jungen Soldaten, die den GvD und UvD stellten, unsere Weihnachtsgeschenke. An den Gesichtern kann  man Ihre Freude ablesen.

Text und Fotos: Eike Busche