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Zur Vorgeschichte und den Anfängen der Feldjägertruppe der Bundeswehr

von Karl-Heinz Kreutz

Mein Sammelband zur Vorgeschichte und den Anfängen der Feldjägertruppe der Bundeswehr ist in Sonthofen entstanden und beginnt 1950 mit der Entwicklung vom Amt Blank zum damals noch Bundesministerium für Verteidigung. Er enthält u.a. aber auch eine Übersicht über die Arbeiten des Militär-Ausschusses der deutschen Mitglieder in Paris und den wohl ersten Bericht über eine Besprechung zur Militär-Polizei der künftigen Streitkräfte. Und weiter zahlreiche Protokolle, Studien, Gedanken und Bedenken zur Entwicklung und Ausbildung der Truppengattung.

Mit noch kriegsgedienten Kameraden, Fallschirmjägern und auch Feldjägern saßen wir vom II./Luftlandfeldjägerkompanie 9 in den 60er Jahren im Sprung-Biwak oft am Feuer und hörten aufmerksam zu, wenn es darum ging, was wohl auf uns zukommt, wenn es denn einmal ernst würde.

Die Kampftruppen bildeten ständig dafür aus und lebten in der Lage. Und was taten wir? Der tägliche Feldjägerdienst sei Ausbildung genug! So die hohe Führung, und das trotz der Forderung nach Ausbildung in der Dienstvorschrift . Als Divisionsfeldjäger, eingebunden in die zahlreichen Übungen und Übungsplatzaufenthalte der Brigade, war uns die Ausbildung im Zugrahmen immer wieder möglich. Und mit dem "Ballhornschen Ausbildungsbefehl" aus den 60er Jahren im Rücken, darüber hinaus die monatliche Ausbildung auch im Kompanierahmen.

Die HDv vertraulich 100/2 "Führungsgrundsätze des Heeres für die Atomare Kriegführung" vom April 1961 (Roter Einband; wieder im Bestand) ordnete in der Nr. 194 den Feldjägern über den militärischen Verkehrsdienst (MVD) und den militärischen Ordnungsdienst (MOD) hinaus "die Mitwirkung bei anderen Aufgaben, wie Maßnahmen für die militärische Sicherheit, Sammlung von Versprengten oder Erfassung und Abtransport von Gefangenen" zu. Da die ZDv 75/1 "Die Feldjäger-Truppe", Stand 1957 u. 1961, wenig dazu ausgesagt, und der MOD und MVD erst 1966/67 mit der Herausgabe der Vorschriften geregelt wurde, haben wir damals über die "Preußische Historie" hinaus, in der H.Dv. 275 "Feldgendarmerie-Vorschrift", Stand 1938 u. 1940, nachgelesen, um zu erahnen, was im Ernstfall wohl auf uns zukommen würde. Als Fallschirmspringer haben wir für unsere körperliche Fitness gesorgt. Und als Feldjäger uns bei unseren Partnern im "Standort der kleinen NATO", bei der US-MP, der kanadischen RCMP und der französischen GN/FRA dazu informiert, was von den Militärpolizisten und auch Gendarmen im Kriege zu leisten ist und wie sie dafür ausgerüstet sind. Gut, dass wir damals (so unter der Hand) auch bei ihnen fahren und schießen durften. Daran und mehr erinnern jetzt die Berichte zu den Einsätzen in Somalia, dem Kosovo und auch in Afghanistan.

Und damit bin ich auch wieder bei Oberstlt Brendel und seinem Fazit zu UNOSOM II im Jahre 1993, vor bald 20 Jahren. Zu Oberst Harff sei angemerkt: Feldjäger gehörten 1993 nicht mehr zur Brigade. Waren somit zunächst einmal Fremdkörper. - Da war aber auch noch der General Bernhard in Somalia, der sich noch 2008 beim Treffen der Ehemaligen in Bruchsal, anlässlich seines Grußwortes gerne an die Luftlandefeldjägerkompanie 9, ihre Einsätze und Leistungen erinnerte.

Rückblickend habe ich im FELDJÄGER zur Feldjägertruppe der Bundeswehr zunächst die Strukturen nachgezeichnet und die Reserveorganisation in Erinnerung gerufen. Zu beiden Beiträgen erreichten mich kurze Kommentare. Derzeit befasse ich mich einmal mehr mit den Ausbildungszügen, den Ausbildungskompanien und Ausbildungszentren der Feldjägertruppe. Recherchiere und suche im Zusammenhang Dienstvorschriften sowie Ausbildungsbefehle und Anweisungen der Feldjägertruppe zum Thema. Dankbar wäre ich aber auch für die Unterstützung des Vorhabens mit persönlichen Aufzeichnungen und Abbildungen (möglichst mit Daten und Namen) mit der Zusicherung der gewünschten Rückgabe. Um so auch dieses Thema vor dem Vergessen zu bewahren.


ZDv 75/1 "Die Feldjäger-Truppe", Stand 1957, Nr. 47. Der verantwortungsvolle und vielseitige Dienst in der Feldjägertruppe macht eine laufende Aus- und Weiterbildung der Feldjäger und der Feldjäger-Truppe erforderlich. Die der Feldjägertruppe vorgesetzten Kommandobehörden haben dafür Sorge zu tragen, dass dieser hierfür ausreichend Zeit zur Verfügung steht.





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