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Reservisten haben Bewährungsprobe bestanden

7./Feldjägerbataillon 251 stellte im Rahmen einer Wehrübung vom 18.08.2008 bis zum 04.09.2008 ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis

Mainz/Zweibrücken. „Sehen Sie die 7. Kompanie in der Lage, kurzfristig im August für eine Woche den Feldjägerdienst auf dem Feldjägerdienstkommando Zweibrücken sicherzustellen?“ Diese Anfrage wurde am Donnerstag, den 3. Juli 2008, vom Kommandeur des Feldjägerbataillons 251, Herrn Oberstleutnant Wiesner, an mich als Kompaniechef der 7./Feldjägerbataillon 251 im Rahmen der Chefbesprechung des Feldjägerbataillons 251 gerichtet. Hierauf gab es nur eine Antwort: „Unter der Voraussetzung, ausreichend qualifiziertes Personal zusammenzubekommen: jawohl!“

Damit begann die Feuertaufe der 7. Kompanie Gestalt anzunehmen. Weniger als zwei Monate Vorlauf, um eine Truppe auf die Beine zu stellen, die in der Lage ist, den „Echtbetrieb“ des friedensmäßigen Feldjägerdienstes zu bewältigen. Dabei hatte die 7. Kompanie erst im März dieses Jahres begonnen, Gestalt anzunehmen. Innerhalb von drei Tagen erklärten sich 18 Kameradinnen und Kameraden spontan bereit, an der Wehrübung teilzunehmen. Vier dieser Kameraden mussten aber bis zum folgenden Mittwoch ihre Zustimmung wegen des Vetos ihrer Arbeitgeber wieder zurücknehmen. Somit konnte am Donnerstag, den 10. Juli 2008, dem Kommandeur gemeldet werden: „Durchführung Feldjägerdienst kann mit 14 Feldjägerdienstgraden sichergestellt werden.“ Am Freitag kam dann vom S3 Stabsoffizier und stellvertretenden Kommandeur Major Kessler das „Go“ für alle weiteren vorbereitenden Maßnahmen. Konkrete Absprachen mit der 5./Feldjägerbataillon 251 Zweibrücken bezüglich der Rahmenbedingungen, Aufträge und Materiallage wurden getroffen und die Koordination der Einberufung aller Reservisten mit der dazugehörigen „Papierlage“ wurde angeschoben. Als Zeitraum der Wehrübung wurde nun für die Hauptkräfte vom 20.08.2008 bis zum 02.09.2008 festgesetzt, der Vor-/Nachlauf solle bereits am 18.08. einberufen und am 04.09. abgeschleust werden. Nun konnte auch der Rahmen- und der Schichtdienstplan entwickelt werden. Mit 14 Feldjägern wurde die Planung begonnen. Der Feldjägerdienst sollte von Freitag 22.08.2008, 18:00 Uhr, bis Sonntag 31.08.2008, 18:00 Uhr, übernommen werden. Für den 20.08.2008 bis zum 22.08.2008 gegen Mittag wurden Aus- und Fortbildungen vorgesehen, um unsere Kameradinnen und Kameraden auf den aktuellen Stand zu bringen. Hierzu gehörten folgende Themen: „Einweisung in die Kompanie und den Standort Zweibrücken“; „Feldjägereinsatztraining am Ausbildungsgerät Duellsimulator“; „Einweisungs- und Überprüfungsfahrten“; „Update: Meldewesen Feldjägertruppe“; „Einweisung in den Einsatzraum Feldjägerdienstabschnitt Zweibrücken“; „Update: Rechtsgrundlagen Feldjägerdienst“; „Update: Vorbereitung und Durchführung von Nachforschungen nach eigenmächtig abwesenden Soldaten“; „IT-Sicherheitsbelehrung“; „Update: Vorbereitung und Durchführung von Marschbegleitungen“; „Update: Vorbereitung und Durchführung von Kfz-Kontrollen“; „Update: Helfer im Sanitätsdienst“. Auch ein Kameradschaftsabend mit Grillen war für den Donnerstagabend vorgesehen, damit wir uns alle untereinander kennen lernen konnten, da wir ja noch nie gemeinsam geübt hatten. Leider mussten dann doch noch kurzfristig zwei Kameraden berufsbedingt von der Wehrübung zurücktreten, so dass uns dann effektiv zwölf ausgebildete Feldjäger zur Verfügung standen. Das bildete sich in der Dienstgradstrukur wie folgt ab: 1 Hauptmann, 1 Leutnant, 1 Oberstabsfeldwebel, 1 Stabsfeldwebel, 1 Hauptfeldwebel, 1 Oberfeldwebel, 4 Stabsunteroffiziere und 2 Unteroffiziere. Hinzu kam dann noch während der Wehrübung ein zusätzlicher Feldwebel, der auf einem „Spiegeldienstposten“ der 5./251 eingeplant ist. Der Dienstplan wurde angepasst. Bei der Aufschleusung des Hauptlaufes verlief alles planmäßig, auch die Aus- und Fortbildungen wurden, abgesehen von diversen Änderungen bei den Durchführenden und dem erhöhten Zeitaufwand für die Einkleidung, planmäßig durchgeführt. Über die hohe Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden kam es dazu, dass wir auch regelmäßig die Schichtzeiten überschritten haben, um unsere Aufgaben gründlich und vollständig zu erledigen. Die hohe Zeitbelastung war für alle sehr anstrengend, aber alle ohne Ausnahme haben mir berichtet, dass es für diesen kurzen Zeitraum durchaus tragbar, sinnvoll und anders nicht leistbar war. Die Motivation und der Einsatzwille waren bei allen Kameradinnen und Kameraden jederzeit voll vorhanden und blieben auch bis zum letzten Tag ungebrochen. Während der Wehrübung stand uns Stabsfeldwebel Buchmann, stellvertretender Zugführer I der 5./Feldjägerbataillon 251, „rund um die Uhr“ mit Rat und Tat zur Seite. In den Tagschichten standen im Innendienst zudem noch der Hauptfeldwebel Frenger und der Oberfeldwebel Ruhstorfer zur Verfügung, die uns mit ihrer Einsatzerfahrung im Meldewesen sehr gut unterstützten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür.
Die Abwechslung bei den Aufträgen trug ebenfalls dazu bei, dass sich die Kameradinnen und Kameraden sehr schnell wieder in den Feldjägerdienst eingefunden haben. Die Katastrophenschutzübung „IKARUS“ mit der Simulation eines Hubschrauberabsturzes, bei der wir mit zwei Streifen unter Realbedingungen eingebunden waren, Transportbegleitungen, Kfz-Kontrollen und auch besonders die Nachforschungen wurden mit Begeisterung durchgeführt. Dass wir fünf eigenmächtig abwesende Soldaten von insgesamt sieben offenen Nachforschungsersuchen gestellt haben, zeigt auch, dass die nötige Hartnäckigkeit, Forschungswilligkeit und auch Ermittlungstaktik vorhanden waren.

Während der Wehrübung wurden die Unteroffiziere Scheu und Hodzic zu Stabsunteroffizieren und Feldwebel Seibel zum Oberfeldwebel befördert. Zwei Kameradinnen sowie drei Kameraden wurde das Tätigkeitsabzeichen Feldjägerdienst in der Stufe Bronze verliehen.

Dieser Einsatz war auf Grund diverser, plötzlich auftretender Großeinsätze für das Feldjägerbataillon 251 und die 5. Kompanie notwendig geworden und sehr kurzfristig angesetzt. Bei einer längeren Vorlaufzeit hätten für den Wehrübungszeitraum erheblich mehr Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung gestanden. Wir, die 7./Feldjägerbataillon 251, verstehen uns als „Personaldienstleister“ des Feldjägerbataillons 251, und jede Kompanie unseres Bataillons hat die Möglichkeit, sich unserer Leistungen zu bedienen. Des Weiteren planen wir im Rahmen von DVag das regelmäßige Angebot von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen ab dem I. Quartal 2009, zu denen alle Reservisten des Feldjägerbataillons 251 herzlich eingeladen sind, daran teilzunehmen.



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