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Motorenwechsel bei voller Fahrt - Die Neuausrichtung der Bundeswehr erreicht die Feldjägertruppe spürbar

Zu Beginn des Jahres 2013 konnte man es nahezu überall hören und lesen - Veränderungen werden "spürbar", die neue Struktur wird "zunehmend Realität", die Neuausrichtung der Bundeswehr "hat die Feldjägertruppe erreicht".

Das Kommando Feldjäger der Bundeswehr ist dazu am 22. Februar 2013 auf die Rennstrecke gegangen und hat seine truppendienstliche Verantwortung selbstbewusst übernommen. Spätestens seitdem gilt es, den Tank der Verantwortung mit Leben zu füllen, damit jeder einzelne Feldjäger, vom Gefreiten über jeden Hauptfeldwebel bis zum Oberst im Generalstabsdienst, den Sinn hinter der Neuausrichtung im wahrsten Sinne des Wortes "greifen" und ein jeder diese im Rahmen seiner Verantwortung auch leben und mit-"tragen" kann.

Aber was ist seitdem tatsächlich passiert? Wo befinden wir uns in diesen Tagen? Wo geht es hin und auf welchem Weg marschieren wir?

Mit der Entscheidung zur Umstrukturierung des Feldjägerwesens im Rahmen der Einnahme der neuen Strukturen der Bundeswehr ist das Ziel für den Aufgabenbereich Feldjägerwesen Bundeswehr für dieses und das nächste Jahr klar definiert: Es geht darum, die Feldjägerbataillone aufzulösen, die neuen Feldjägerregimenter in Berlin, Hilden und München auf- sowie deren Führungsfähigkeit sicherzustellen und eben diese bei der Auflösung, Umgliederung und Neuaufstellung der Feldjägerkompanien zu unterstützen. In Vorbereitung dessen werden derzeit durch das Kommando Feldjäger der Bundeswehr alle erforderlichen Grundlagen und Maßnahmen vorbereitet, um eine verzugslose Weiterführung des Auftrages auf diesem Wege zu ermöglichen und zu gewährleisten.

Eine hohe Drehzahl für ein neu aufgestelltes Fähigkeitskommando, welches zunächst einen eigenen Kommandostab, mit Teamleitung und Boxencrew, neu aufbauen und konsolidieren musste.

Und in diesem Punkt betrifft mich die Neuausrichtung persönlich: Seit Anfang Februar diene ich als Büroleiter beim Chef des Stabes im Kommando Feldjäger der Bundeswehr und bin für den Aufbau und die Organisation des Stabsbüros sowie das Informationsmanagement im Kommandostab verantwortlich. Hand in Hand mit einem Hauptfeldwebel koordiniere ich im Auftrag des Chef des Stabes und auf der Grundlage der durch den Stab erarbeiteten Stabsdienstordnung die Stabsarbeit innerhalb des Kommandos.

Dabei werden im Rahmen des Informationsmanagements eingehende Vorgänge sortiert, bewertet und mit einem Auftrag zur Bearbeitung versehen. Befehle werden erstellt, Projekte geplant und koordiniert, Vorträge erarbeitet und Aufgaben des Kommandostabes überwacht. Vorlagen aus den Abteilungen Führung, Feldjägereinsatz Bundeswehr, Grundlagen/Weiterentwicklung sowie Controlling werden aufbereitet, Vorgänge an die zuständigen Bearbeiter im eigenen oder den übergeordneten Kommandos versendet sowie der nachgeordneten Bereich mit Lageinformationen und Aufträgen der Kommandoführung versorgt. Unter Federführung Chef des Stabes wird die Aufstellung der Feldjägerregimenter vorbereitet und koordiniert und bei voller Fahrt die interne Stabsarbeit stetig optimiert und das im Kommandostab dienende Personal für die jeweiligen Fachaufgaben ihrer Dienstposten qualifiziert. Dabei liegen auf unserer Wegstrecke neben der ständigen Auswertung führungsrelevanter Meldungen des Feldjägerdienstes im In- und Ausland noch Themen wie die konzeptionelle Planung der infrastrukturellen Zielstruktur am Standort Hannover, die konzeptionelle Planung und Aufstellung der Reservistenarbeit für das Feldjägerwesen der Bundeswehr sowie die Koordination der Vorbereitungen für eine Vor-Ort-Erhebung/Vor-Ort-Prüfung des Kommandobereiches. Ebenfalls wird koordinativ die bis 2015 geplante konzeptionelle und organisatorische Steuerung der inhaltlichen Neuordnung der Schule für Feldjäger- und Stabsdienst der Bundeswehr begleitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Im Stabsbüro beim Chef des Stabes laufen alle führungs- und entscheidungsrelevanten Informationen für den Aufgabenbereich Feldjägerwesen der Bundeswehr zusammen, wir bereiten diese Informationen auf und halten sie vor, um in jeder Runde des Führungsprozesses die aktuellen Lageentwicklungen auszuwerten, die Zukunft des Aufgabenbereiches aktiv planen und mitgestalten zu können, dafür notwendige Schritte im Auftrag des Kommandeurs und des Chef des Stabes einzuleiten und letztendlich zu kontrollieren, ob die aus der Perspektive der Kommandoführung befohlene Richtung auch eingeschlagen wurde.

In Bezug auf die Aufstellung der Feldjägerregimenter war und ist im Rahmen der fortwährend anhaltenden Lagefeststellung nach wie vor Absicht des Kommandos, alle Bataillone und Kompanien - wo immer möglich - bereits in die Planung der noch anstehenden Veränderungen einzubeziehen. Hierzu fanden seit Anfang April zentral in Hannover Workshops und Zusammenziehungen in allen Führungsgrundgebieten sowie Anfang Mai eine Gesprächsrunde mit ausgewählten OStFw des Aufgabenbereichs Feldjägerwesen der Bundeswehr statt, um den erforderlichen Handlungsrahmen für die Aufstellung der Feldjägerregimenter abzustecken und die nun anstehende Befehlsgebung zu initiieren.

Im Zuge einer Kommandeurbesprechung mit den Kommandeuren der Feldjägerbataillone des Aufgabenbereiches Feldjägerwesen der Bundeswehr wurde, ebenfalls Anfang Mai diesen Jahres, der noch ausstehende Handlungsbedarf sowie das miteinander abgestimmte weitere Vorgehen für die nächsten Monate erörtert. Dabei wurden die Kommandeure darüber informiert, dass die zukünftigen Feldjägerregimenter nach einer vorangegangenen Stabsoffiziertagung und dem am 04. Juli 2013 in Hannover stattfindenden Feldjägertag beginnend ab Mitte Juli mit Aufstellungsstäben etabliert und ebenfalls ins Rennen geschickt werden sollen. Dazu werden die designierten Kommandeure der Feldjägerregimenter mit dem Kern ihres zukünftigen Führungspersonals in die entsprechenden Aufstellungsstandorte entsendet. Zuvor werden diese ebenfalls Anfang Juli im Zuge einer Inputphase zunächst im Kommando Feldjäger der Bundeswehr über den aktuellen Bearbeitungsstand der Aufstellung unterrichtet und mittels vorbereiteter Unterlagen, unter anderem einer durch die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr und den Stab des Kommando Feldjäger der Bundeswehr erstellten Handreichung für die Verlegung/Auflösung und Aufstellung von Truppenteilen sowie den Ergebnissen und Folgerungen der einzelnen Workshops, bestmöglich auf Ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet und eingestimmt. Da die neuen Regimenter auch die entsprechenden Abwicklungsdienststellen für die aufzulösenden Bataillone sind, können alle erforderlichen Arbeits- und Umstrukturierungsschritte nur ineinander fließend und im Gesamtpaket umgesetzt werden und mögliche Schikanen lassen sich auf dieser Strecke aufgrund der sich nicht verringernden Geschwindigkeit und Drehzahl nur mit großer Weitsicht und gemeinsamen Handeln und Denken umkurven. Stets im Visier bleibt dabei die Absicht der kontinuierlichen und möglichst belastungsfreien Überführung des Personals in die neuen Strukturen.

Wir sind uns bewusst, dass wir möglicherweise irgendwann in den Rückspiegel schauen und feststellen, dass wir das eine oder andere Hindernis nicht ganz fehlerfrei genommen haben, dass es beim Durchfahren der einen oder anderen Schikane auch mal gerumpelt hat oder wir im Stau stehen oder ausgebremst werden. Mit Sicherheit gibt es auf unserem Wege auch die eine oder andere Baustelle und wir werden uns mit innovativen Ideen auch auf die Suche nach unausgeschilderten Umgehungen machen, welche uns zum Ziel führen.

…und mit dem uns Feldjägern typischen Lächeln werden wir feststellen, dass sich die Geschwindigkeit, mit der wir jetzt gerade unterwegs sind, im Rückspiegel nur selten erfassen lässt.

Christian Kassyda

Hauptmann und
Büroleiter Stabsbüro KdoFJgBw



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