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Informationen über die letzte Dienstliche Veranstaltung

Schießen mit amerikanischen MP's stand auf dem Dienstplan in Mainz bei der zweiten DVag des Jahres, auf Einladung des Kommandeurs des Feldjägerbataillons 251. Und so trafen sich die ersten Reservisten diesmal bereits donnerstagabends für die ersten Vorbereitungen und besonders, um am Freitag sofort zum Dienst verfügbar zu sein, denn die Schießzeiten freitags und samstags sind kurz.



Die Soldaten trafen nach und nach in der Kurmainz-Kaserne bzw. direkt auf der Schießbahn in Wackernheim ein. Der Aufbau bzw. das Einrichten ging rasend schnell, dank vieler anpackender Hände. Was dann fehlte, waren die Hauptakteure, unsere amerikanischen Freunde. Nach und nach meldeten diese sich telefonisch - vom Haupteingang der KMK. Keine klare Befehlsgebung, als POC war eindeutig Wackerheim vorgegeben. Das dauerte nun dann noch bis zu 90 weiteren Minuten, bis die Kameraden dann vollzählig vor Ort waren. Nun, in der Zwischenzeit haben wir selbst fleißig geschossen - und Kameraden "in den April" geschickt. Wirklich sehr unfair "bluten" musste Major Deckers, der mit einer präparierten Bristol-Schutzweste (drei Platten hintendrin, geschätzte 25 kg) auf die Marschstrecke geschickt wurde, um die Bedingungen für sein Leistungsabzeichen zu erfüllen. Nach einer Viertelstunde trat unser "SanFw" Christoph Fliegen in Aktion, mit Stethoskop und blauem Barett samt rotem Kreuz äußerlich gekennzeichnet, und disqualifizierte den sich mehr als lautstark wehrenden Stabsoffzier "aus medizinischen Gründen" vom Wettkampf. Hauptfeldwebel Fliegen musste sich einiges anhören; Major Deckers stieg dann, zurück auf der Schießbahn, immer noch fluchend und schimpfend aus dem Wagen aus und bemerkte noch nicht einmal, dass da jetzt eine Formation angetreten und der Dienstgradhöchste nun plötzlich ein Oberst war, der stellvertretende Befehlshaber im Wehrbereich II.

So zog das mit dem "im Namen der Bundesrepublik Deutschland…." erst mit etwas Verzögerung in seine Gehirnwindungen hinein… Die Last der Bristol musste er auch während der Beförderung tragen…Gerne geschehen, Herr Oberstleutnant! Einfach Klappen wechseln kann ja jeder…Glückwunsch auch an Leutnant Klostermeier und Stabsunteroffizier Konopka.

Erst einmal eingetroffen, hatten sich unsere amerikanischen Kameraden dann auch rasch eingewöhnt - und wohlgefühlt. Wir setzten alles daran, dass am Ende alle die Wertungen erfüllt hatten.



Den Abend verbrachten wir nach einem Sektempfang in und um den Traditionskeller in der KMK. Ungewöhnliches stand am Freitag auf dem Speiseplan: Ein rheinhessisches Buffet - gewöhnungsbedürftig. Aber besonders die Amerikaner stürzten sich auf die Kartoffelsuppe mit Blutwurstwürfeln. Na ja, und unsere Hausband war auch wieder da und hat ein paar Stücke zum Besten gegeben - dafür vielen Dank!

Und auch am Samstag, nun massiv aufgewachsen, wurde wieder geschossen, was das Zeug hielt. Wie bestellt kam auch noch eine Feldjägerstreife vorbei, und so konnten unsere amerikanischen Kameraden kurzerhand eine Einweisung in das Dienstfahrzeug erhalten. Oberstleutnant Dr. Eube übergab die Leitung der Veranstaltung am Nachmittag an Oberstleutnant Deckers, der dann auch am Abend die Auszeichnung der Kameraden vornahm - eine würdige und tolle Zeremonie mit tollen Bildern.

Grillen bis zum Abwinken und viele tolle, internationale Gespräche, besser hätte der Abend nicht laufen können.

Und ganz zum Schluss hatten wir dann noch ein weiteres Highlight parat: Genau zum Zeitpunkt unserer Veranstaltung befand sich Hauptmann Julian MARENBACH in den USA im Rahmen des jährlich stattfindenden Austausches deutscher und amerikanischer Reserveoffiziere - und so schalteten wir aus dem Traditionskeller in Mainz (den wir gegen 22:00 Uhr dann schnell nochmal hergerichtet und alle Anwesenden "instruiert" hatten) per Skype-Video-Konferenz in das TOC (Tactical Operation Center) des 198th MP Batallion (auch dort Reservisten) in ein riesiges weißes Gefechtszelt auf einem Übungsplatz nahe Fort Knox in Texas. Auch der Kommandeur der Einheit, LTC TREUFELDT, genoss die kurze "transatlantische Schalte" ganz offensichtlich. Amerikanisch-deutsche Zusammenarbeit auf beiden Seiten des Atlantiks, im selben Moment, und fast nur Reservisten involviert. Tolle zehn Minuten, durchaus erhebende Momente.

Vielen Dank allen, die geholfen haben - auszugsweise: Stabsfeldwebel Barmbold und seinen aktiven Kameraden, die das Schießen ausgerichtet haben, Stabsfeldwebel Schmitt, Stabsfeldwebel Stock und Stabsfeldwebel Weber für Ihre "Spießtätigkeiten". Christoph Fliegen für den notärztlichen Einsatz rund um Oberstleutnant Deckers und das Grillen und natürlich allen, die angepackt haben und gesehen haben, wo Not am Mann ist. Dieses Verhalten setzt sich bei uns immer mehr durch - so macht das auch den Organisatoren Spaß.

Hallebach









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