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Da waren es nur noch drei

Außerdienststellung der 8 Feldjägerbataillone und Indienststellung der 3 Feldjägerregimenter am 26.09.2013 in der Scharnhorst- Kaserne in Hannover

Sieben Truppenfahnen hängen am 26.09.2013, nur wenige Stunden nach ihrem letzten großen Einmarsch, bereits im Eingangsbereich des Stabsgebäudes Kommando Feldjäger der Bundeswehrin der Scharnhorst-Kaserne in Hannover. Die achte fehlt noch. Die dazugehörigen Feldjägerbataillone sind soeben, rund 10 Jahre nach ihrer letzten Umgliederung und Umbenennung, vom Kommandeur des Kommando Feldjäger der Bundeswehr und Feldjägerführer der Bundeswehr, Herrn Brigadegeneral Schnittker, mit Wirkung vom 01.10.2013 außer Dienst gestellt worden.

Der Vormittag beginnt mit einer letzten Besprechungsrundealler Kommandeure des Aufgabenbereiches Feldjägerwesen der Bundeswehr. Bereits anwesend sind auch die3 Kommandeure der zukünftigen Feldjägerregimenter aus den Standorten Berlin, Hilden und München. Am frühen Nachmittag folgt eine Informationsveranstaltung für alle Kompaniechefs, Kompaniefeldwebel und Vertrauenspersonen des gesamten Aufgabenbereiches. Nach dem Vortrag des KommandeursKommando Feldjäger der Bundeswehrmit Ausblick auf die vor allen Truppenteilen liegende Umgliederung und Neustrukturierung informieren die zukünftigen Regimentskommandeure über den Stand der Aufstellung ihrer neuen Regimenter. Die Abteilung Weiterentwicklung schließlich lebt bereits die Zukunft, das Thema des Vortrages ist der Feldjäger im Jahr 2020.

Viele Freunde und Gäste sowie ehemalige Angehörige der acht Feldjägerbataillone hätten gerne ihre Verbundenheit mit den traditionsreichen Verbänden gezeigt und am letzten gemeinsamen Appell in der gewohnten Struktur teilgenommen. Und mindestens ebenso gerne wären sie Teil der Neuaufstellung eines gesamten Aufgabenbereiches gewesen. Doch dann musste der ursprünglich für den 25.09.2013 geplante und vorbereitete feierliche Appell aufgrund eines Feldjägereinsatzes abgesagt werden. Die Anzahl der beteiligten Feldjägerkräfte aus allen Verbänden und die Brisanz des Einsatzes machten die Durchführung eines Appells am gleichen Tag unmöglich.

Vollständig auf einen formellen Akt anlässlich der Ausserdienststellung zu verzichten, das wäre den Verdiensten der Feldjägerbataillone jedoch nicht gerecht geworden, ebensowenig wie den erstmalig in der Geschichte der Feldjägertruppe aufzustellenden Regimentern. Die kurzfristige Verschiebung des feierlichen Appells unter Beteiligung aller eingeladenen Gäste um einen Tag musste schon bald verworfen werden, es blieb aber die Reduzierung auf das wesentliche: auf die Soldatinnen und Soldaten, die die größte Umstellung in der Geschichte der Truppengattung nicht nur erfahren, sondern vielmehr selber gestalten werden.

Unter Führung von Herrn Major Kuck aus dem Stab des Kommando Feldjäger der Bundeswehr marschiert der Ehrenzug, bestehend aus Soldatinnen und Soldaten der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr, ein, vorbei an Abordnungen aller acht Feldjägerbataillone, der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr und des Kommando Feldjäger der Bundeswehr. Ein Musikkorps steht aufgrund der kurzfristigen Terminverschiebung nicht zur Verfügung, als musikalischer Rahmen für die gesamte Veranstaltung muss die Konserve bzw. der Dateimanager genügen. Für die acht Truppenfahnen der Feldjägerbataillone ist es der letzte offizielle Einsatz, umrahmt von den Fahnen der Schuleund des Kommandos. Nach der Begrüßung durch den truppendienstlichen Vorgesetzten, dem Kommandeur des Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, Herrn Generalmajor Wiermann, blickt Herr Brigadegeneral Schnittker zunächst auf die Geschichte der Feldjägerbataillone zurück.

Auf Befehl des Feldjägerführers der Bundeswehr treten dann die acht Bataillonskommandeure mit den Truppenfahnen und Fahnenabordnungen vor. Nach den formellen Worten "Hiermit stelle ich die Feldjägerbataillone 151, 152, 251, 252, 350, 351, 451 und 452 mit Wirkung vom 01.10.2013 außer Dienst" verhüllen die Bataillonskommandeure ihre Truppenfahnen und treten aus der Ehrenformation aus.

Es ist aber nicht die Zeit für Wehmut, nicht heute und nicht während des Antretens. Nachdem die scheidenden Bataillonskommandeure mit den Fahnenabordnungen und den verhüllten Truppenfahnen die Ehrenformation verlassen haben, marschieren die 3 zukünftigen Regimentskommandeure mit ihren Fahnenabordnungen und den noch verhüllten neuen Truppenfahnen ein. Herr Brigadegeneral Schnittker stellt die "Feldjägerregimenter 1, 2 und 3 mit Wirkung zum 01.10.2013 in Dienst". Die 3 Kommandeure enthüllen ihre Truppenfahnen.

Nach Abspielen der Nationalhymne und dem Ausmarsch des Ehrenzuges ist das Antreten aus Anlass der Außerdienststellung der Feldjägerbataillone und gleichzeitiger Indienststellung der Feldjägerregimenter beendet. Wenn auch unter nicht ganz üblichen oder gewöhnlichen, so doch unter für manchen überraschend würdigen Rahmenbedingungen. Und wer hätte behaupten wollen, dass Feldjäger gewöhnlich seien?

Abschließend bringt der Kommandeur des Kommando Feldjäger der Bundeswehr im kleinen Kreis zusammen mit den noch für wenige Tage verantwortlichen Kommandeuren am Platz der Erinnerung in der Emmich-Cambrai-Kaserne in Hannover für jedes der acht Feldjägerbataillone eine Erinnerungstafel an.

Die achte Truppenfahne findet sich schließlich auch wieder, die unvorhergesehene Irrfahrt endet doch noch im Eingangsbereich des Kommandos Feldjäger der Bundeswehr. Für den Berichterstatter hätte das Fehlen ausgerechnet dieser Truppenfahne den größten Verlust bedeutet, andere Feldjägerverbinden mit einer der weiteren Truppenfahnen ganz besondere Erinnerungen. Die Geschichte des Aufgabenbereiches liegt nicht in Regalen und steht auch nicht hinter Glas. Sie ist für jeden bei Betreten des Stabsgebäudes sichtbar. Wermag, wird sich jeden Tag aufs Neue daran erinnern.





Oberstleutnant Krucklinski


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