Startseite 

  ÜBER DIE KAMERADSCHAFT

  DIE FELDJÄGERTRUPPE

  HILFSFONDS
  "FELDJÄGER HELFEN FELDJÄGERN"

  WIR GEDENKEN

  TRADITION UND GESCHICHTE

  RESERVISTENARBEIT

  TRADITIONSVERBÄNDE

  VERANSTALTUNGEN UND TERMINE

  VEREINSZEITSCHRIFT
  "DER FELDJÄGER"

  WARENBESTELLUNGEN

  BUCHTIPPS

  IMPRESSUM

DIE KAMERADSCHAFT DEUTSCHLANDWEIT

Finden Sie uns überall in Deutschland »



  "DER FELDJÄGER"




Mediadaten »




Feldjäger - Militärpolizei der Bundeswehr

Der Auftrag

Feldjägerkräfte sind vielseitig wirkende Dienstleister für alle Bereiche der Bundeswehr. Als Fachaufgabe Feldjägerwesen der Bundeswehr unterstützen Feldjäger durch Wahrnehmung militärpolizeilicher Aufgaben im gesamten Aufgaben- und Intensitätsspektrum. Zielsetzung ist es, durch fachspezifische Fähigkeiten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Einsätzen im In- und Ausland sowie zum Grundbetrieb der Bundeswehr beizutragen.

1. Militärischer Ordnungsdienst:
Im militärischen Ordnungsdienst unterstützen Feldjäger die militärischen Vorgesetzten bei der Wahrnehmung ihrer Dienstaufsichtspflicht, wo diese nicht selbst tätig werden können. Sie helfen beim Überwachen der militärischen Disziplin und Ordnung und unterstützen bei deren Aufrechterhaltung und Wiederherstellung. Der militärische Ordnungsdienst ist gekennzeichnet durch vorbeugenden und unterstützenden Einsatz.

2. Militärischer Verkehrsdienst:
Im militärischen Verkehrsdienst wirken Feldjäger mit, die Bewegungsfreiheit der Streitkräfte sicherzustellen. Sie leiten Befehle der militärischen Führung weiter, unterstützen das Führungspersonal der marschierenden Truppenteile, stellen bei Bedarf deren Information über den weiteren Marschverlauf sicher, regeln den Militärverkehr und warnen den Zivilverkehr. Feldjäger treffen bei militärischen Bewegungen die erforderlichen Maßnahmen bei Verkehrsstörungen und Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit. Sie überwachen die Einhaltung der Kraftfahrbestimmungen beim Führen von Dienstfahrzeugen sowie, bei Vorliegen entsprechender Vereinbarungen, deren Einhaltung durch andere Streitkräfte.

3. Sicherheitsaufgaben:
Bei der Wahrnehmung von Sicherheitsaufgaben unterstützen Feldjäger die zuständigen Vorgesetzten bei der Durchführung ihrer Aufgaben zur Abwehr von Straftaten gegen die Bundeswehr, zur Beseitigung rechtswidriger Störungen der dienstlichen Tätigkeit und zur Auftragserfüllung der Streitkräfte.

4. Erhebungen und Ermittlungen:
Feldjäger stellen im Rahmen der jeweils geltenden nationalen und internationalen Bestimmungen Erhebungen an. Auf Ersuchen eines Disziplinarvorgesetzten oder auch Rechtsberaterstabsoffiziers im Auslandseinsatz werden entsprechende Ermittlungen durchgeführt.

5. Raum- und Objektschutz:
Feldjäger tragen zum Raum- und Objektschutz bei. Beschädigungen, Zerstörungen, Inbesitznahme durch Dritte oder andere Beeinträchtigungen der Funktion von Objekten sollen verhindert werden. Die Unterstützung durch Feldjäger konzentriert sich dabei auf den Schutz von besonders eingestuften und sicherheitsgefährdeten Objekten sowie Kritischer Infrastruktur Diese Objekte der Bundeswehr im Inland werden durch das BMVg festgelegt. Darüber hinaus sind Einsätze der Feldjäger in den im Grundgesetz normierten Notlagen (Art. 35 Abs. 2 und 3, sowie 87 a Abs. 3 und 4 GG) zulässig. Zum Raumschutz gehören die Unterstützung beim Schutz der Verbindungslinien, das Überwachen von Räumen sowie militärpolizeiliche Beiträge zum Schutz von Konvois.

6. Aufgabenübergreifender Feldjägereinsatz:
Im aufgabenübergreifenden Feldjägereinsatz werden Aufgaben wahrgenommen, die nicht eindeutig den oben angeführten einzelnen Aufgabenfeldern zugeordnet werden können beziehungsweise in einem ganzheitlichen Ansatz übergreifend über alle Aufgabenfelder wirken.

Die Aus- und Weiterbildung der Feldjäger

Zu den hierzu erforderlichen umfangreichen fachspezifischen Fähigkeiten gehören neben den allgemeinen Kompetenzfeldern militärischer Führung vor allem gründliche Rechtskenntnisse, eingehende Kenntnisse polizeitaktischer Führungs- und Einsatzgrundsätze sowie detaillierte und spezielle Fachkenntnisse in den einzelnen militärpolizeilichen Aufgabenfeldern. Diese Fähigkeiten sind nur durch eine fachbezogene Spezialisierung in Ausbildung, Struktur und Material zu erzielen.

Ausbildung zum Feldjägerfeldwebel

Die Teilnehmer der Ausbildungs- und Verwendungsreihe (AVR) Feldjäger beginnen mit einer dreimonatigen allgemeinen Grundausbildung in einer Feldjägerausbildungskompanie. Im Anschluss daran werden sie an den Unteroffizierschulen des Heeres in zwei Ausbildungsmodulen die allgemeine Ausbildungshöhe eines Unteroffiziers mit Portepee (Feldwebel) erlangen. In den anschließenden 6 Quartalen lernen die Feldwebelanwärter in Praktika, die sie in einem Feldjägerverband absolvieren, die fachspezifischen Handlungsabläufe kennen.

Darüber hinaus machen sie sich in einem Feldwebellehrgang Feldjägerwesen mit den militärfachlichen Aspekten ihres Aufgabenbereiches vertraut. Zusätzlich werden fachliche Verwendungslehrgänge (z.B. Englisch für Feldjäger) besucht.

Die Feldwebelanwärter haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen des Feldjägerwesens zu spezialisieren.
Hierbei spielen die persönlichen Möglichkeiten und Wünsche eine wichtige Rolle. Das Angebotsspektrum reicht vom Personenschutz über Riot-Control bis zum Konvoischutz.

Nach drei Jahren ist die Ausbildung abgeschlossen und die Absolventen haben die Ausbildungshöhe eines Feldjägerstreifenführers erreicht. Im letzten Quartal ihrer Ausbildung nehmen sie an einer zehnwöchigen allgemeinmilitärischer Sprachausbildung Englisch teil.

Ausbildung zum Feldjägeroffizier

Nach der Neuordnung der Ausbildung zum Offizier des Heeres absolvieren die Offizieranwärter (OffzAnw) des Feldjägerwesens ihre Ausbildung analog zu den Soldaten der Truppengattungen des Heeres. Diese gliedert sich in einen 15-monatigen aus mehreren Modulen bestehenden Ausbildungsabschnitt vor dem Studium.

Darin integriert sind der Offizieranwärterlehrgang, der Offizierlehrgang Teil 1 mit Laufbahnprüfung, die Sprachausbildung Englisch und ein Truppenpraktikum. Anders als beim Heer findet das Praktikum in Lehrgangsform an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr statt. So erhalten Teilnehmer bereits vor dem Studium militärpolizeiliche Grundlagenkenntnisse. Nach dem Studium, das an einer der beiden Bundeswehr-Universitäten in Hamburg oder München erfolgt (max. 48 Monate), besuchen die Offiziere den Offizierlehrgang 2 an der Offizierschule des Heeres. Die militärfachliche Ausbildung wird dann mit dem 9-monatigen Offizierlehrgang 3 an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr abgeschlossen. Dannach werden sie in der Regel als Zugführer eingesetzt.

Die Feldjägerbataillone der Bundeswehr



Feldjägerbataillon 151
Bataillonssitz: Neubrandenburg.
Feldjägerdienstkommandos:
Eckernförde, Hamburg, Hagenow und Neubrandenburg.
Das Feldjägerbataillon 151 leistet den Feldjägerdienst in Schleswig- Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
 
Feldjägerbataillon 152
Bataillonssitz: Hannover.
Feldjägerdienstkommandos:
Hannover, Munster, Wilhelmshaven und Bremen.
Das Feldjägerbataillon 152 leistet den Feldjägerdienst in Niedersachsen und Bremen.
 
Feldjägerbataillon 251
Bataillonssitz: Mainz.
Feldjägerdienstkommandos:
Zweibrücken, Mainz, Koblenz und Rotenburg an der Fulda.
Das Feldjägerbataillon 251 leistet den Feldjägerdienst in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland.
 
Feldjägerbataillon 252
Bataillonssitz: Hilden.
Feldjägerdienstkommandos:
Hilden, Münster, Bonn und Augustdorf.
Das Feldjägerbataillon 252 leistet den Feldjägerdienst in Nordrhein-Westfalen.
 
Feldjägerbataillon 350
Bataillonssitz: Berlin.
Feldjägerdienstkommandos:
Berlin und Storkow.
Das Feldjägerbataillon 350 leistet den Feldjägerdienst in Berlin und im Osten von Brandenburg.
 
Feldjägerbataillon 351
Bataillonssitz: Leipzig.
Feldjägerdienstkommandos:
Leipzig. Erfurt, Potsdam und Burg.
Das Feldjägerbataillon 351 leistet den Feldjägerdienst in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und im Westen von Brandenburg.
 
Feldjägerbataillon 451
Bataillonssitz: München.
Feldjägerdienstkommandos:
München, Roding, Amberg und Murnau.
Das Feldjägerbataillon 451 leistet den Feldjägerdienst in Bayern mit Ausnahme von Unterfranken.
 
Feldjägerbataillon 452
Bataillonssitz: Stetten am kalten Markt.
Feldjägerdienstkommandos:
Sigmaringen, Bruchsal, Ulm und Veitshöchheim.
Das Feldjägerbataillon 451 leistet den Feldjägerdienst in Baden- Württemberg und Unterfranken.
 
Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw)
Die SFJg/StDstBw ist die zentrale Ausbildungsstätte der Feldjäger und für das Stabsdienstpersonal der Bundeswehr. Bereits 1956 wurde die damalige Feldjägerschule in Mittenwald gegründet und begann im selben Jahr in der Generaloberst-Beck-Kaserne in Sonthofen mit dem Lehr- und Ausbildungsbetrieb. Seit Juli 2009 ist der Standort Hannover. Alle Laufbahn-, Ver|wendungs- und Sonderlehrgänge, an denen jährlich rund 7000 Soldaten und Soldatinnen aller Dienstgrade teilnehmen, finden dort statt.




Quelle und Kontakt:

Streitkräfteunterstützungskommando(SKUKdo)
Abteilung Feldjägerwesen Bundeswehr (AbtFJgWesBw)

Flughafenstraße 1 - Gebäude 044
51147 Köln-Wahn

Telefon: 02203-9081501
Telefax: 02203-9081503

info@bundeswehr.org
www.streitkraeftebasis.de



« zurück zur Startseite

  WARENKORB

KONTAKT





Kameradschaft der
Feldjäger e.V.

Kugelfangtrift 1
30179 Hannover

Telefon: 0511/47468844
Telefax: 0511/47468845

E-Mail: info@feldjaeger.de

Sprechzeiten der Bundesgeschäftsstelle:
Dienstag, 08:30 – 13:00 Uhr
Mittwoch, 08:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag, 08:30 – 13:00 Uhr


MITGLIEDERBEREICH



Informationen und Downloads für Mitglieder und Interessierte »


VERANSTALTUNGEN





Details und weitere Veranstaltungen »


VORSTANDSINFORMATIONEN



Passwortgeschützter Bereich für den Bundesvorstand »

Passwortgeschützter Bereich für die Ortsvorstände »

Copyright © 2010 Kameradschaft der Feldjäger e.V. Alle Rechte vorbehalten.